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#1
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Darf der dat?
Ackermann fordert Rückzug des Staates http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...658087,00.html Edgar -- Einfach ist genial |
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#2
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Edgar Warnecke schrieb:
> Ackermann fordert Rückzug des Staates > > http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...658087,00.html Ich fordere den Rückzug von Ackermann. |
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#3
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Am 30.10.2009 schrieb Will Berghoff:
> Edgar Warnecke schrieb: > >> Ackermann fordert Rückzug des Staates >> >> http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...658087,00.html > > Ich fordere den Rückzug von Ackermann. Zitat: | Der Staat solle "Überwacher des Wettbewerbs sein, nicht Teilnehmer", | sagte Ackermann. Staatliche Hilfen seien in der Krise richtig | gewesen, dürften aber keine Dauerlösung sein. Was soll daran denn falsch sein? -- ade, Rüdiger "Die Portugiesen werden gewinnen. Allein schon, weil sie rot-grüne Trikots tragen." -Franz Müntefering- |
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#4
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On Fri, 30 Oct 2009 14:35:11 +0100, Rüdiger Silberer wrote:
>Am 30.10.2009 schrieb Will Berghoff: >> Edgar Warnecke schrieb: >>> Ackermann fordert Rückzug des Staates >>> >>> http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...658087,00.html >> Ich fordere den Rückzug von Ackermann. >Zitat: >| Der Staat solle "Überwacher des Wettbewerbs sein, nicht Teilnehmer", >| sagte Ackermann. Staatliche Hilfen seien in der Krise richtig >| gewesen, dürften aber keine Dauerlösung sein. > >Was soll daran denn falsch sein? Daran ist sicher nichts falsch. Der Haken ist, dass der Staat sich nicht zurückziehen will und wird. Der Staat hat, wie jedes Wirtschaftsunternehmen, den Wunsch, sich zu vergrößern (um nicht zu sagen, aufzublähen). Immerhin leben ja sehr viele Leute vom Staatsapparat und beziehen sozusagen von Anfang an eine Art Rente. Die Frage ist also, wie kann man den Staat zwingen, sich zurückzuziehen? In Deutschland mit seiner verbreiteten Staatsgläubigkeit wahrscheinlich gar nicht. Das Ergebnis wird sein, dass Deutschland wirtschaftlich stagniert und seine zumeist schon lange vergangene wirtschaftliche Führungsrolle anderen überlassen, den Chinesen zum Beispiel. Hans-Georg |
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#5
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Als <news:kf7me5lj53bn5u504bah7gq1ukbqg2h2oc*4ax.com > ließ
Hans-Georg Michna verlautbaren, evtl. nachfolgend zitiert: > Daran ist sicher nichts falsch. Der Haken ist, dass der Staat > sich nicht zurückziehen will und wird. Der Staat hat, wie jedes > Wirtschaftsunternehmen, den Wunsch, sich zu vergrößern (um nicht > zu sagen, aufzublähen). Immerhin leben ja sehr viele Leute vom > Staatsapparat und beziehen sozusagen von Anfang an eine Art > Rente. > > Die Frage ist also, wie kann man den Staat zwingen, sich > zurückzuziehen? In Deutschland mit seiner verbreiteten > Staatsgläubigkeit wahrscheinlich gar nicht. Das Ergebnis wird > sein, dass Deutschland wirtschaftlich stagniert und seine > zumeist schon lange vergangene wirtschaftliche Führungsrolle > anderen überlassen, den Chinesen zum Beispiel. Das ist treffend analysiert. Die Chinesen haben zwar korrupte Apparate, die jedoch einen genügend breiten Bevölkerungsunterbau haben, so dass es nicht so sehr auffällt. -- Moin+Gruss Alexander |
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#6
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Rüdiger Silberer <Usenet*Silberer.net> schrieb:
> Zitat: > | Der Staat solle "Überwacher des Wettbewerbs sein, nicht Teilnehmer", > | sagte Ackermann. Staatliche Hilfen seien in der Krise richtig > | gewesen, dürften aber keine Dauerlösung sein. > > Was soll daran denn falsch sein? http://www.manager-magazin.de/untern...542539,00.html 19.03.2008: "[...] Zu Wochenbeginn hatte Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann mit dem Ruf nach staatlichen Hilfen zur Überwindung der Finanzkrise eine Debatte über Konsequenzen ausgelöst." Bei Ackermann im Anzug gilt: Bullshit-Protektor aufsetzen! http://www.arktis.de/Bullshit-Protec...ail_23119.html aLeX! |
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#7
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On Fri, 30 Oct 2009 14:35:11 +0100, Rüdiger Silberer wrote:
>Am 30.10.2009 schrieb Will Berghoff: >> Edgar Warnecke schrieb: >>> Ackermann fordert Rückzug des Staates >>> http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...658087,00.html >> Ich fordere den Rückzug von Ackermann. >Zitat: >| Der Staat solle "Überwacher des Wettbewerbs sein, nicht Teilnehmer", >| sagte Ackermann. Staatliche Hilfen seien in der Krise richtig >| gewesen, dürften aber keine Dauerlösung sein. >Was soll daran denn falsch sein? Och, wie niedlich. Verkürzter kann man nicht "Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren" nicht sagen. Wie alle Jünger des Neoliberalismus will er den Staat nur als Retter sehen, aber nicht als Polizei. Putzig Aleks |
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#8
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Hallo Aleks,
Aleks A.-Lessmann schrieb: > On Fri, 30 Oct 2009 14:35:11 +0100, Rüdiger Silberer wrote: > >>Am 30.10.2009 schrieb Will Berghoff: >>> Edgar Warnecke schrieb: >>>> Ackermann fordert Rückzug des Staates >>>> http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...658087,00.html >>> Ich fordere den Rückzug von Ackermann. >>Zitat: >>| Der Staat solle "Überwacher des Wettbewerbs sein, nicht Teilnehmer", >>| sagte Ackermann. Staatliche Hilfen seien in der Krise richtig >>| gewesen, dürften aber keine Dauerlösung sein. >>Was soll daran denn falsch sein? > > Och, wie niedlich. Verkürzter kann man nicht "Gewinne privatisieren, > Verluste sozialisieren" nicht sagen. Wie alle Jünger des Neoliberalismus > will er den Staat nur als Retter sehen, aber nicht als Polizei. Wie anders, denn als Polizei (im übertragenen Sinne, wie Du es ja auch gemeint hast), interpretierst Du denn "Überwacher des Wettbewerbs"? Gruß Martin -- Bitte nicht an der E-Mail-Adresse fummeln, die paßt so. |
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#9
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On Wed, 4 Nov 2009 09:29:16 +0100, Martin Schoenbeck wrote:
>Hallo Aleks, >Aleks A.-Lessmann schrieb: >> Och, wie niedlich. Verkürzter kann man nicht "Gewinne privatisieren, >> Verluste sozialisieren" nicht sagen. Wie alle Jünger des Neoliberalismus >> will er den Staat nur als Retter sehen, aber nicht als Polizei. >Wie anders, denn als Polizei (im übertragenen Sinne, wie Du es ja auch >gemeint hast), interpretierst Du denn "Überwacher des Wettbewerbs"? Daß ich richtig verstanden werde: Ackerman predigt Wasser und trinkt Wein. Wenn's ihm passt (Gewinne privatisieren), dann soll der Staat sich zurück- bzw. raushalten. Wenn's ihm nicht passt (Verluste sozialisieren aka Rettung der HRE) soll er sich einmischen. Das ist das was ich meinte. Das ist das, was ich mit "wie niedlich" meinte. Ackermann ist ein typischer Neolib/Neocon chicagoer Prägung. Wenn wir solche Leute weiter machen lassen werden wir soziale Verhältnisse wie in Mexiko oder den USA haben. Sowas habe ich in meiner Jugend erlebt - das will keiner. Aleks |
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#10
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Am 04.11.2009 schrieb Aleks A.-Lessmann:
> On Fri, 30 Oct 2009 14:35:11 +0100, Rüdiger Silberer wrote: > >>Am 30.10.2009 schrieb Will Berghoff: >>> Edgar Warnecke schrieb: >>>> Ackermann fordert Rückzug des Staates >>>> http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...658087,00.html >>> Ich fordere den Rückzug von Ackermann. >>Zitat: >>| Der Staat solle "Überwacher des Wettbewerbs sein, nicht Teilnehmer", >>| sagte Ackermann. Staatliche Hilfen seien in der Krise richtig >>| gewesen, dürften aber keine Dauerlösung sein. >>Was soll daran denn falsch sein? > > Och, wie niedlich. Verkürzter kann man nicht "Gewinne privatisieren, > Verluste sozialisieren" nicht sagen. Wie alle Jünger des Neoliberalismus > will er den Staat nur als Retter sehen, aber nicht als Polizei. Woraus schließt Du denn das? Hast Du überhaupt gelesen, was ich geschrieben habe, oder hast Du Deinen Text einfach so abgesondert? Es ging um "staatliche Hilfen" und nicht um Regeln oder Gesetze. Auch Du weißt offenbar nicht was Neoliberalismus bedeutet, sonst würdest Du nicht einen solchen Unsinn schreiben. -- ade, Rüdiger "Die Portugiesen werden gewinnen. Allein schon, weil sie rot-grüne Trikots tragen." -Franz Müntefering- |
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#11
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On Thu, 5 Nov 2009 20:11:12 +0100, Rüdiger Silberer wrote:
>Am 04.11.2009 schrieb Aleks A.-Lessmann: >> On Fri, 30 Oct 2009 14:35:11 +0100, Rüdiger Silberer wrote: >>>Am 30.10.2009 schrieb Will Berghoff: >>>> Edgar Warnecke schrieb: >>>>> Ackermann fordert Rückzug des Staates >>>>> http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...658087,00.html >>>> Ich fordere den Rückzug von Ackermann. >>>Zitat: >>>| Der Staat solle "Überwacher des Wettbewerbs sein, nicht Teilnehmer", >>>| sagte Ackermann. Staatliche Hilfen seien in der Krise richtig >>>| gewesen, dürften aber keine Dauerlösung sein. > >>>Was soll daran denn falsch sein? >> >> Och, wie niedlich. Verkürzter kann man nicht "Gewinne privatisieren, >> Verluste sozialisieren" nicht sagen. Wie alle Jünger des Neoliberalismus >> will er den Staat nur als Retter sehen, aber nicht als Polizei. > >Woraus schließt Du denn das? Hast Du überhaupt gelesen, was ich >geschrieben habe, oder hast Du Deinen Text einfach so abgesondert? Tief Luft holen. Dich habe ich dabei gar nicht gemeint. Sondern das Ackermann'sche >Auch Du weißt offenbar nicht was Neoliberalismus bedeutet, sonst würdest >Du nicht einen solchen Unsinn schreiben. Wisch dir den Schaum vorm Mund. Ich habe schon während meines Studiums der Politikwissenschaften die Neolib/Neocon Ideologie, wie auch die dahinter liegenden Theorien gelernt. Und seitdem weiter verfolgt, wie sie einem Staat nach den anderen kaputt machen. Aber, wenn de meinst... Aleks |
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#12
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Am 10/30/09 14:35, schrieb Rüdiger Silberer:
> Zitat: > | Der Staat solle "Überwacher des Wettbewerbs sein, nicht Teilnehmer", > | sagte Ackermann. Staatliche Hilfen seien in der Krise richtig > | gewesen, dürften aber keine Dauerlösung sein. Der Staat wird seine Beteiligung an den Banken aufgeben, sobald diese ihre Notkredite zurückgezahlt haben und sobald die Bürgschaften erloschen sind. |
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#13
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Am Mon, 16 Nov 2009 07:24:10 +0100 schrieb Jens Müller:
> Am 10/30/09 14:35, schrieb Rüdiger Silberer: >> Zitat: >>| Der Staat solle "Überwacher des Wettbewerbs sein, nicht Teilnehmer", >>| sagte Ackermann. Staatliche Hilfen seien in der Krise richtig >>| gewesen, dürften aber keine Dauerlösung sein. > > Der Staat wird seine Beteiligung an den Banken aufgeben, sobald diese > ihre Notkredite zurückgezahlt haben und sobald die Bürgschaften > erloschen sind. Von dem Zeug, von dem Du geraucht hast, moechte ich auch was! Einen Posten im Aufsichtsrat koennte ich als Ausgleich akzeptieren. Edgar -- Einfach ist genial |
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#14
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Am 16.11.2009 schrieb Jens Müller:
> Am 10/30/09 14:35, schrieb Rüdiger Silberer: >> Zitat: >>| Der Staat solle "Überwacher des Wettbewerbs sein, nicht Teilnehmer", >>| sagte Ackermann. Staatliche Hilfen seien in der Krise richtig >>| gewesen, dürften aber keine Dauerlösung sein. > > Der Staat wird seine Beteiligung an den Banken aufgeben, sobald diese > ihre Notkredite zurückgezahlt haben und sobald die Bürgschaften > erloschen sind. Eben, genau darum geht es doch. Auch die bayerische Landesbank wird verkauft werden, wenn sie ihre Schulden beim Staat zurückgezahlt hat. -- Niemand kann ein großer Denker werden, solange er nicht einsieht, daß die erste Tugend eines Denkers die ist, seinem Verstand zu folgen, egal zu welcher Schlußfolgerung er ihn auch führt. - John Stuart Mill - |
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#15
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On Thu, 29 Oct 2009 21:31:04 -0500, Edgar Warnecke <ewarnecke*web.de>
wrote: >Darf der dat? Eine Meinung haben und diese auch aussprechen? Das darfst auch du! Martin -- "Allen ist das Denken erlaubt, doch vielen bleibt es erspart." [Curt Goetz] |
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