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| Newsgroup de.comp.lang.java Die Programmiersprache Java |
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#1
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Hallo,
hat jemand von euch bereits was mit sicherem Löschen von Dateien zu tun gehabt. Ich muss in mein Java-Programm das sichere Löschen implementieren, bin aber mit Google nicht vorangekommen. Kennt jemand Quellen, wo ich mich einlesen kann? Danke und Gruß, Fuat |
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#2
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> hat jemand von euch bereits was mit sicherem Löschen von Dateien zu tun
> gehabt. Ich muss in mein Java-Programm das sichere Löschen implementieren, > bin aber mit Google nicht vorangekommen. Kennt jemand Quellen, wo ich mich > einlesen kann? Richtig sicheres Löschen unter Java ist kaum hinzubekommen. Was Du machen kannst: Datei als Random-Access File aufmachen und alles mehrmals mit 0 und 255 überschreiben. Gegen eine solide forensische Auswertung hilft das aber nur begrenzt. Bernd -- Visit http://www.nixwill.de and http://www.spammichvoll.de jean.oliver*nixwill.de & bernado.bernhardi*spammichvoll.de |
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#3
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Jenny Müller schrieb:
> Hallo, > > hat jemand von euch bereits was mit sicherem Löschen von Dateien zu tun > gehabt. Ich muss in mein Java-Programm das sichere Löschen implementieren, > bin aber mit Google nicht vorangekommen. Kennt jemand Quellen, wo ich mich > einlesen kann? > > Danke und Gruß, > Fuat > > Hmmm mal überlegen wer alles Daten behalten könnte HDD: Cachingmechanismen, RAIDs, Reparatursektoren ggf. Netzwerk: Heutzutage wird vieles transparent auf andere Rechner ausgelagert, ggf. ist nicht einmal sicher dass du auf demselben Rechner löscht. Dateisystem: Je nach Speicherstrategie muss ein Überschreiben der Datei nicht zum Überschreiben der Daten führen. Betriebssystem: Schmutzige Buffer o.ä. Würde ich Java als falsches Werkzeug ansehen... Falls doch jemand nen Tipp hat wie du sicher exakt denselben Bereich des richtigen Massenspeichers überschreiben kannst, und wirklich nur dort die Daten liegen, sollte aber das Überschreiben mit 0x00 reichen, bei der heutigen Miniaturisierung dürfte kaum mehr ne statistische Analyse per Magnetsonde praktikabel sein. Grüße Bernd |
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#4
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Bernd Hohmann wrote:
> Richtig sicheres Löschen unter Java ist kaum hinzubekommen. Was Du > machen kannst: Datei als Random-Access File aufmachen und alles mehrmals > mit 0 und 255 überschreiben. > > Gegen eine solide forensische Auswertung hilft das aber nur begrenzt. Dieser Mythos wurde doch schon widerlegt. Ein bis 2x einfach überschreiben machts fast unmöglich noch was zu retten > > Bernd > |
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#5
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Malte Schirmacher schrieb:
>> Gegen eine solide forensische Auswertung hilft das aber nur begrenzt. > > Dieser Mythos wurde doch schon widerlegt. Ein bis 2x einfach > überschreiben machts fast unmöglich noch was zu retten Das "fast" ist das, wovon unsere Partnerfirma gut leben kann ;-) Bernd -- Visit http://www.nixwill.de and http://www.spammichvoll.de jean.oliver*nixwill.de & bernado.bernhardi*spammichvoll.de |
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#7
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Bernd Hohmann <bernd.hohmann.20090228*freihaendler.com> writes:
> Das "fast" ist das, wovon unsere Partnerfirma gut leben kann ;-) Du hast also *Beweise*, dass ein Stück Daten, dass nur einmal überschrieben wurde, wiederhergestellt wurde? |
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#8
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Christian Stubbs schrieb:
>> Das "fast" ist das, wovon unsere Partnerfirma gut leben kann ;-) > > Du hast also *Beweise*, dass ein Stück Daten, dass nur einmal > überschrieben wurde, wiederhergestellt wurde? Um die Frage nach meiner Antwort vorzueilen (spart Tipparbeit): nein. Bernd -- Visit http://www.nixwill.de and http://www.spammichvoll.de jean.oliver*nixwill.de & bernado.bernhardi*spammichvoll.de |
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#10
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Am 02.11.2009, 18:06 Uhr, schrieb Bernd Laengerich
<Bernd.Laengerich*web.de>: >> machen kannst: Datei als Random-Access File aufmachen und alles >> mehrmals mit 0 und 255 überschreiben. > > Nützt evtl. gar nichts, wenn es sich um einen Flash-Speicher mit > wear-levelling handelt. Selbst bei normalen Festplatten brauchst du direkten Zugriff auf die einzelnen Sektoren, weil die Controller ihre eigenen Strategien zum Verteilen der Blöcke auf den Platten haben und kein Block den du beschreibst der selbe sein muss, den du grade gelesen hast. Mein Tipp zum sicheren Löschen von Dateien: Einen schönen, dicken Metallbohrer mehrmals durch die Platte jagen. Senkt natürlich den Wiederverkaufswert auf Ebay, aber alte Festplattenzu verkloppen ist ohnehin Banane. Gruß, -Wanja- -- Erstellt mit Operas revolutionärem E-Mail-Modul: http://www.opera.com/mail/ |
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#11
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Wanja Gayk schrieb:
> Am 02.11.2009, 18:06 Uhr, schrieb Bernd Laengerich > <Bernd.Laengerich*web.de>: > >>> machen kannst: Datei als Random-Access File aufmachen und alles >>> mehrmals mit 0 und 255 überschreiben. >> >> Nützt evtl. gar nichts, wenn es sich um einen Flash-Speicher mit >> wear-levelling handelt. > > Selbst bei normalen Festplatten brauchst du direkten Zugriff auf die > einzelnen Sektoren, weil die Controller ihre eigenen Strategien zum > Verteilen der Blöcke auf den Platten haben und kein Block den du > beschreibst der selbe sein muss, den du grade gelesen hast. > > Mein Tipp zum sicheren Löschen von Dateien: Einen schönen, dicken > Metallbohrer mehrmals durch die Platte jagen. > Senkt natürlich den Wiederverkaufswert auf Ebay, aber alte Festplatten > zu verkloppen ist ohnehin Banane. Wie wäre es das Ding in die Microwelle zu stecken? Beim Bohrer könnte jemand noch Daten retten (wenn auch mit erheblichem Aufwand). Gruss theo |
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#12
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Jochen Theodorou wrote:
> Wie wäre es das Ding in die Microwelle zu stecken? Beim Bohrer könnte > jemand noch Daten retten (wenn auch mit erheblichem Aufwand). Wie wär's mit Mikrowelle plus http://www.youtube.com/watch?v=UIRXh2oiqtA ? > > Gruss theo |
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#13
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Hallo Bernd,
habe mich mal den Tip mit dem Überschreiben aufgegriffen ... > Richtig sicheres Löschen unter Java ist kaum hinzubekommen. Was Du machen > kannst: Datei als Random-Access File aufmachen und alles mehrmals mit 0 > und 255 überschreiben. Hattest du an so was gedacht: ### CODE-START ### package meineKlassen; import java.io.File; import java.io.FileNotFoundException; import java.io.IOException; import java.io.RandomAccessFile; public class SecureTidyUp { public static void main(String args[]){ File f = new File("/c:/Testfile.txt"); System.out.println("File at '/c:/Testfile.txt' existing: " + f.exists()); try { RandomAccessFile raf = new RandomAccessFile(f, "rw"); // r: read only, w: write System.out.println(raf.length()); // 2 Zeichen pro Zeile! for(int i=0; i < raf.length(); i++){ raf.seek(i); if(i%2 == 0) raf.write(49); raf.write(48); } for(int i=0; i < raf.length(); i++){ raf.seek(i); if(i%2 == 0) raf.write(48); raf.write(49); } raf.close(); } catch (FileNotFoundException e) { // RandomAccessFile raf = new RandomAccessFile(f, "rw"); e.printStackTrace(); } catch (IOException e) { // raf.length(); e.printStackTrace(); } // f.delete(); // System.out.println("File 'Testfile.txt' existing: "+f.exists()); } } ### CODE-ENDE ### Nach dem Überschreiben müsste ich die Datei dann einfach per f.delete() löschen, oder? > Gegen eine solide forensische Auswertung hilft das aber nur begrenzt. Nebenbei müsste ich mir nun noch Gedanken machen bzw. recherchieren, wie ich den Grad des "sicheren" Löschens testen kann. Evtl. müsste ich mir da Tools suchen, mit denen ich eine forensiche Auswertung auf die gelöschten Dateien machen kann. Weitere Anregungen und Tipps sind sehr willkommen. Danke und viele Grüße |
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#14
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> Nebenbei müsste ich mir nun noch Gedanken machen bzw. recherchieren, wie ich
> den Grad des "sicheren" Löschens testen kann. Evtl. müsste ich mir da Tools > suchen, mit denen ich eine forensiche Auswertung auf die gelöschten Dateien > machen kann. Nach Rücksprache mit meinem Kollegen rät er Dir für den Einstieg zum Buch "Spin-Stand Microscopy of Hard Disk Data" von Isaak D. Mayergoyz und Chun Tse. Schau mal auf amazon.com, gibts auch als Kindle Version. Bernd -- Visit http://www.nixwill.de and http://www.spammichvoll.de jean.oliver*nixwill.de & bernado.bernhardi*spammichvoll.de |
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#15
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Jochen Theodorou schrieb:
> Wie wäre es das Ding in die Microwelle zu stecken? Beim Bohrer könnte > jemand noch Daten retten (wenn auch mit erheblichem Aufwand). > > Gruss theo Dann müsste man die Scheiben freilegen. Sonst verdampfen die Wellen nur den Deckel ![]() Gruß Thorsten |
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