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#1
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Hallo!
Gestern, als draußen ein Gewitter tobte, stellte sich bei der Diskussion mit einem Bekannten die Frage, wie gefährlich es sei, bei Gewitter zu Duschen oder in einem Hallenbad zu schwimmen. Klar in einem See oder Freibad besteht Lebensgefahr. Klar ist auch, dass man vielleicht besser die Dusche verlassen sollte, um auf Nummer sicher zu gehen. Aber wie groß ist die tatsächliche Gefahr beim Duschen oder Schwimmen in einem Hallenbad? Ich denke mir, dass selbst wenn der Blitz die Wasserleitung direkt trifft, sollte zum einen durch die Distanz Leitung und Schwimmbecken oder Duschkopf eine gewisse Sicherheit gegeben sein, zum anderen kann man davon ausgehen dass die Leitung geerdet ist und deshalb der Großteil der Stromes über die Erde abfließen sollte. Wie seht ihr das? Weiß jemand von Fällen, bei denen jemand beim Duschen durch Blitzschlag zu Schaden gekommen ist? Thorsten |
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#2
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> Gestern, als draußen ein Gewitter tobte, stellte sich bei der Diskussion
> mit einem Bekannten die Frage, wie gefährlich es sei, bei Gewitter zu > Duschen oder in einem Hallenbad zu schwimmen. Ich könnte mir vorstellen, dass bei ungünstigem Blitzeinschlag in das Haus, in dem Du Dich befindest, die Wasserleitung, das Wasser, mit etwas Pech dann Du und dann der Abfluss die Erdung SIND. |
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#3
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Nicolas Ulmann wrote:
>> Gestern, als draußen ein Gewitter tobte, stellte sich bei der >> Diskussion mit einem Bekannten die Frage, wie gefährlich es sei, bei >> Gewitter zu Duschen oder in einem Hallenbad zu schwimmen. > > Ich könnte mir vorstellen, dass bei ungünstigem Blitzeinschlag in das > Haus, in dem Du Dich befindest, die Wasserleitung, das Wasser, mit > etwas Pech dann Du und dann der Abfluss die Erdung SIND. An ein Meter Blitzableiter oder Wasserrohr oder Potentialerder fallen bei einem Erstblitzstrom von 1 KA ca. 100 Volt pro Meter ab. Ein -normaler- Blitz hat so zwischen 20 und 200 KA. Bei Folgeblitzen (diejenigen die die vorhandene "Leitung" nutzen) sind es ca 2000 V/meter. Jedoch sind diese nicht mehr so stark, so 5..50 KA können es aber schon werden. Jetzt kann man sich ausmahlen welche Spannungen zwischen einzelnen Gebäudeteilen und Einrichtungen entstehen können. Also ich würde "rausrennen". Ein Blitzableiter mindert das Risiko, ganz verhindern kann er es nicht. Da müsste schon ein fardäischer Käfig her. Kurt |
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#4
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"Kurt Bindl" <kurt.bindl.t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:f9iekp$moc$00$1.news.t-online.com... > > An ein Meter Blitzableiter oder Wasserrohr oder Potentialerder > fallen bei einem Erstblitzstrom von 1 KA ca. 100 Volt pro Meter ab. Klär mal die Menschheit auf, was Du mit diesem (zumindest für mich) völlig unverständlichen Satz aussagen willst. Oder hab ich ihn doch verstanden, will es aber nicht wahr haben ;-) > Ein -normaler- Blitz hat so zwischen 20 und 200 KA. Eine normale Hauptentladung hat im Durchschnitt 20.000A ... man, Du hast ja echt böse Blitze ... > Bei Folgeblitzen (diejenigen die die vorhandene "Leitung" nutzen) > sind es ca 2000 V/meter. > Jedoch sind diese nicht mehr so stark, so 5..50 KA können es aber schon > werden. s.o. s.o. > Jetzt kann man sich ausmahlen welche Spannungen zwischen einzelnen > Gebäudeteilen und Einrichtungen entstehen können. > Also ich würde "rausrennen". Was bitte erzählst Du da?! Du rennst also aus einem mit Blitzableiter geschützten Haus raus? Du bist auch einer, der sich bei Gewitter flach auf den Boden legt, ja? > Ein Blitzableiter mindert das Risiko, ganz verhindern kann er es nicht. > Da müsste schon ein fardäischer Käfig her. Vermindert das Risiko von was? Unter der Dusche vom Blitz getroffen zu werden? Ich würde sagen, Kunststoffwasserleitungen sind wohl das Sicherste ;-) Ach, bevor ich es vergesse: "fardäischer Käfig" ist wohl die schlimmstmögliche Verstümmelung des Faradayschen Käfigs! >> Gestern, als draußen ein Gewitter tobte, stellte sich bei der >> Diskussion mit einem Bekannten die Frage, wie gefährlich es sei, bei >> Gewitter zu Duschen oder in einem Hallenbad zu schwimmen. > > Ich könnte mir vorstellen, dass bei ungünstigem Blitzeinschlag in das > Haus, in dem Du Dich befindest, die Wasserleitung, das Wasser, mit > etwas Pech dann Du und dann der Abfluss die Erdung SIND. Ich schließe mich Hr. Ulmann an ... wenn der Blitz in Deiner unmittelbaren Nähe einschlägt hast Du Pech gehabt. Da Deutschland aber nur noch ca. 5 Blitzopfer per anno hat ... na ja, so groß ist die Chance nicht ... kommt Pi mal Daumen auf die gleiche Wahrscheinlichkeit eines Volltreffers beim Lotto hin. MfG, Jürgen Rink -- "Alle Menschen sind intelligent ...!" "Ha ha ... ich lach mich tot!" Frei nach ALF |
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#5
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"Jürgen Rink" <juergen_arbeit.web.de> writes:
>groß ist die Chance nicht ... kommt Pi mal Daumen auf die gleiche >Wahrscheinlichkeit eines Volltreffers beim Lotto hin. »In fact, people are thousands of times more likely to be struck by lightning than to win the lottery, Dr. Mary Ann Cooper of the University of Illinois at Chicago told Reuters Health. Anyone who lives to the age of 80 has a 1 in 5,000 chance of being hit at least once.« http://google.to/search?q=%22in+5%2C...eas t+once%22 |
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#6
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"Stefan Ram" <ram.zedat.fu-berlin.de> schrieb im Newsbeitrag news:Blitz-20070810221957.ram.dialup.fu-berlin.de... > "Jürgen Rink" <juergen_arbeit.web.de> writes: > >groß ist die Chance nicht ... kommt Pi mal Daumen auf die gleiche > >Wahrscheinlichkeit eines Volltreffers beim Lotto hin. > > »In fact, people are thousands of times more likely to be > struck by lightning than to win the lottery, Dr. Mary Ann > Cooper of the University of Illinois at Chicago told > Reuters Health. Anyone who lives to the age of 80 has a > 1 in 5,000 chance of being hit at least once.« > Na, deswegen spielen die meisten Leute auch nicht nur einmal Lotto! Bei rund 80 Mio. Einwohnern in Deutschland, rund 5 Toten pro Jahr --> 1:16.000.000 Und wenn ich mich jetzt nicht irre, war die Wahrscheinlichkeit bei 6 aus 49 bei rund 1:14.000.000 ... wenn Du die Superzahl noch mitrechnen willst: Häng noch ne Null dahinter! Gruß, Jürgen Rink -- 42 |
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#7
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Jürgen Rink wrote:
> "Kurt Bindl" <kurt.bindl.t-online.de> schrieb im Newsbeitrag > news:f9iekp$moc$00$1.news.t-online.com... >> >> An ein Meter Blitzableiter oder Wasserrohr oder Potentialerder >> fallen bei einem Erstblitzstrom von 1 KA ca. 100 Volt pro Meter ab. > > Klär mal die Menschheit auf, was Du mit diesem (zumindest für mich) > völlig unverständlichen Satz aussagen willst. Oder hab ich ihn doch > verstanden, will es aber nicht wahr haben ;-) 1 KA = 1000Amp. 100V pro Meter ist der Spannungsabfall der auf einem oben beschriebenen Leiter abfällt wenn der Blitzstrom drübersaust. >> Ein -normaler- Blitz hat so zwischen 20 und 200 KA. > > Eine normale Hauptentladung hat im Durchschnitt 20.000A ... man, Du > hast ja echt böse Blitze ... Bei uns gehen auch die Uhren manchmal rückwärts. Also es ist so gedacht: An einem Blitzableiter-draht- fallen bei einem Blitzstrom von 1000 A 100 Volt pro Meter ab. Das ergibt eine Spannung von (deinem Durchschnittsblitz von 20000A) eine Spannung von 20 x 100 V also 2000 V pro Meter. Wenn die Dachrinne 10 Meter höher ist dann liegt eine Spannung von 10x100x10 Volt an (wohlgemerkt bei 1000A). Dabei ist eine Stirnzeit von ca 10 uSekunden angenommen. Ein Folgeblitz hat eine Stirnzeit von ca 0,25 uSec, das ergibt die höhere Spannung von 2000V/meter Die Rückenhalbwertszeiten beim Erstblitz von ca. 350 usec und 100 usec beim Folgeblitz, sind nicht so -spannungstreibend- > >> Bei Folgeblitzen (diejenigen die die vorhandene "Leitung" nutzen) >> sind es ca 2000 V/meter. >> Jedoch sind diese nicht mehr so stark, so 5..50 KA können es aber >> schon werden. > > s.o. > s.o. >> Jetzt kann man sich ausmahlen welche Spannungen zwischen einzelnen >> Gebäudeteilen und Einrichtungen entstehen können. >> Also ich würde "rausrennen". > > Was bitte erzählst Du da?! Du rennst also aus einem mit Blitzableiter > geschützten Haus raus? Du bist auch einer, der sich bei Gewitter > flach auf den Boden legt, ja? Werd mich hüten aus dem Haus rauszurennen, aus dem hausinternem Schwimmbadwasser schon. Ein Schwimmbad ist gegen -statische- Spannungsdifferenzen (50 Hz) durch Potentialausgleich gesichert. Für einen Blitztreffer aufs Dach und die dann vagabundierenden Ströme warscheinlich nicht. >> Ein Blitzableiter mindert das Risiko, ganz verhindern kann er es >> nicht. Da müsste schon ein fardäischer Käfig her. > Vermindert das Risiko von was? Unter der Dusche vom Blitz getroffen zu > werden? Um im Schwimmbad totgekitzelt zu werden. Natürlich, die Spannungen sind nur kurz wirksam, aber ob das die Herzfrequenzsteuerung auch so sieht? > Ich würde sagen, Kunststoffwasserleitungen sind wohl das Sicherste ;-) Darum plädier ich auch zusätzlich noch dafür Badewannen und co nicht mehr zu erden. > Ach, bevor ich es vergesse: "fardäischer Käfig" ist wohl die > schlimmstmögliche Verstümmelung des Faradayschen Käfigs! Wichtig ist das er symetrisch aufgebaut ist. >>> Gestern, als draußen ein Gewitter tobte, stellte sich bei der >>> Diskussion mit einem Bekannten die Frage, wie gefährlich es sei, bei >>> Gewitter zu Duschen oder in einem Hallenbad zu schwimmen. >> >> Ich könnte mir vorstellen, dass bei ungünstigem Blitzeinschlag in das >> Haus, in dem Du Dich befindest, die Wasserleitung, das Wasser, mit >> etwas Pech dann Du und dann der Abfluss die Erdung SIND. > Ich schließe mich Hr. Ulmann an ... wenn der Blitz in Deiner > unmittelbaren Nähe einschlägt hast Du Pech gehabt. Nein, es kommt immer darauf an was du wie abkriegst. Er kann auch 50 Meter weg einschlagen und dich -erwischen- > Da Deutschland aber nur noch ca. 5 Blitzopfer per anno hat ... na ja, > so groß ist die Chance nicht ... kommt Pi mal Daumen auf die gleiche > Wahrscheinlichkeit eines Volltreffers beim Lotto hin. Kurt |
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#8
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Thorsten Rupp schrieb:
> Gestern, als draußen ein Gewitter tobte, stellte sich > bei der Diskussion mit einem Bekannten die Frage, > wie gefährlich es sei, bei Gewitter zu Duschen oder > in einem Hallenbad zu schwimmen. BTW, in meiner Lokalzeitung (Südwestpresse, NWZ) las ich heute, ein Hirte sowie 300 seiner Schafe seien durch einen Kugelblitz getötet worden. Bei der Netzeitung kommt auch ein Bericht. http://www.netzeitung.de/vermischtes/709056.html Unter einem Kugelblitz stelle ich mir ein kleines warmes Bällchen vor. Ist der Bericht eine Sommerlochente? 1988 gab es in einem Wald bei Wangen (GP) einen Flächenblitzschlag, bei dem in einem Kreis von 30m Durchmesser alle Bäume getötet wurden. Grüße, Joachim |
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#9
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> >>Ich würde sagen, Kunststoffwasserleitungen sind wohl das Sicherste ;-) >> > > Darum plädier ich auch zusätzlich noch dafür > Badewannen und co nicht mehr zu erden. > Wie bitte? Abgesehen davon, dass das wahrscheinlich nicht mal im Falle eines Blitzeinschlages eine gute Idee ist - meinst du wirklich, es ist eine gute Idee den Personenschutz der haeuslichen Elektroinstallation auszuhebeln? Gruss Klaus |
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#10
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Klaus Bahner wrote:
>>> Ich würde sagen, Kunststoffwasserleitungen sind wohl das Sicherste >>> ;-) >>> >> >> Darum plädier ich auch zusätzlich noch dafür >> Badewannen und co nicht mehr zu erden. >> > > Wie bitte? Abgesehen davon, dass das wahrscheinlich nicht mal im Falle > eines Blitzeinschlages eine gute Idee ist - meinst du wirklich, es ist > eine gute Idee den Personenschutz der haeuslichen Elektroinstallation > auszuhebeln? Es geht nicht um die Steckdosen im Keller oder in der Garage, es geht hier nur ums Bad, also um die Wanne, die Dusche und vielleicht um den Thron, dem Ding wo man sich draufsetzt. Der Hintergrund ist der, wenn kein Strom flisst gibts auch keine Gefahr. Strom kann nur fliessen wenn ein Weg vorhanden ist. Dieser ist durch Potentialausgleich optimiert. Wenn Plastikrohre verwendet werden, keine Erdleitung (Potentialausgleich) vorhanden ist, bleibt nur mehr Wasserweg für einen Stromfluss übrig. Wasser ist aber verhältnismässig hochohmig. In Verbindung mit einem 30 mA FI, welcher eingentlich ins ganze Haus gehört, seh ich eine Minimierung der Gefahr in der Wanne gebraten zu werden. Das ist meine persönliche Meinung und kann nicht als gültige Anleitung verstanden werden! Wenn ein Blitzschlag ins Haus zu einer grossen Gefahr wird dann ist entweder keiner vorhanden oder die Blitzströme werden nicht sauber abgeleitet. Selbst wenn das 100% ausgeführt ist, also 100% des Blitzstromes aussen abgeleitet wird, entwickeln die Sekundärströme, welche durch induktive und kapazitive Kopplungen innerhalb des Hauses entstehen, eine, nach meiner Meinung, nicht zu unterschätzende Gefahr. Zumindest ist durchaus ein Brand innerhalb des geschützten Bereiches möglich. Und in der Wanne, ob mit oder ohne Erdung, möcht ich da nicht sitzen. Kurt |
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#11
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"Kurt Bindl" <kurt.bindl.t-online.de> schrieb im Newsbeitrag news:f9k1oe$76o$01$1.news.t-online.com... > Klaus Bahner wrote: > >>> Ich würde sagen, Kunststoffwasserleitungen sind wohl das Sicherste > >>> ;-) > >>> > >> > >> Darum plädier ich auch zusätzlich noch dafür > >> Badewannen und co nicht mehr zu erden. > >> > > > > Wie bitte? Abgesehen davon, dass das wahrscheinlich nicht mal im Falle > > eines Blitzeinschlages eine gute Idee ist - meinst du wirklich, es ist > > eine gute Idee den Personenschutz der haeuslichen Elektroinstallation > > auszuhebeln? > > Es geht nicht um die Steckdosen im Keller oder in der Garage, es geht hier > nur > ums Bad, also um die Wanne, die Dusche und vielleicht um den Thron, > dem Ding wo man sich draufsetzt. > > Der Hintergrund ist der, wenn kein Strom flisst gibts auch keine Gefahr. > Strom kann nur fliessen wenn ein Weg vorhanden ist. > Dieser ist durch Potentialausgleich optimiert. > Wenn Plastikrohre verwendet werden, keine Erdleitung (Potentialausgleich) > vorhanden ist, bleibt nur mehr Wasserweg für einen Stromfluss > übrig. Wasser ist aber verhältnismässig hochohmig. > In Verbindung mit einem 30 mA FI, welcher eingentlich ins ganze Haus gehört, > seh ich eine Minimierung der Gefahr in der Wanne gebraten zu werden. > Das ist meine persönliche Meinung und kann nicht als gültige > Anleitung verstanden werden! > Wenn ein Blitzschlag ins Haus zu einer grossen Gefahr wird dann ist > entweder keiner vorhanden oder die Blitzströme werden > nicht sauber abgeleitet. Langsam schmerzt es doch, oder? Was bitte soll denn ein FI gegen einen Blitzschlag helfen? .... viel Gerede, null Inhalt! Das wird ja langsam gemeingefährlich! MfG, Jürgen Rink -- 42 |
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#12
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Jürgen Rink wrote:
> "Kurt Bindl" <kurt.bindl.t-online.de> schrieb im Newsbeitrag > news:f9k1oe$76o$01$1.news.t-online.com... >> Klaus Bahner wrote: >>>>> Ich würde sagen, Kunststoffwasserleitungen sind wohl das Sicherste >>>>> ;-) >>>>> >>>> >>>> Darum plädier ich auch zusätzlich noch dafür >>>> Badewannen und co nicht mehr zu erden. >>>> >>> >>> Wie bitte? Abgesehen davon, dass das wahrscheinlich nicht mal im >>> Falle eines Blitzeinschlages eine gute Idee ist - meinst du >>> wirklich, es ist eine gute Idee den Personenschutz der haeuslichen >>> Elektroinstallation auszuhebeln? >> >> Es geht nicht um die Steckdosen im Keller oder in der Garage, es >> geht hier nur >> ums Bad, also um die Wanne, die Dusche und vielleicht um den Thron, >> dem Ding wo man sich draufsetzt. >> >> Der Hintergrund ist der, wenn kein Strom flisst gibts auch keine >> Gefahr. Strom kann nur fliessen wenn ein Weg vorhanden ist. >> Dieser ist durch Potentialausgleich optimiert. >> Wenn Plastikrohre verwendet werden, keine Erdleitung >> (Potentialausgleich) vorhanden ist, bleibt nur mehr Wasserweg für >> einen Stromfluss >> übrig. Wasser ist aber verhältnismässig hochohmig. >> In Verbindung mit einem 30 mA FI, welcher eingentlich ins ganze Haus >> gehört, seh ich eine Minimierung der Gefahr in der Wanne gebraten zu >> werden. >> Das ist meine persönliche Meinung und kann nicht als gültige >> Anleitung verstanden werden! >> Wenn ein Blitzschlag ins Haus zu einer grossen Gefahr wird dann ist >> entweder keiner vorhanden oder die Blitzströme werden >> nicht sauber abgeleitet. > > Langsam schmerzt es doch, oder? > Was bitte soll denn ein FI gegen einen Blitzschlag helfen? > ... viel Gerede, null Inhalt! > > Das wird ja langsam gemeingefährlich! > Hab ich das behauptet das er gegen Blitzschlag hilft? Der Sinn eines Absatzes sollte schon gewahrt bleiben. Kurt |
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#13
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X-No-Archive: Yes
begin quoting, Klaus Bahner schrieb: >>> Ich würde sagen, Kunststoffwasserleitungen sind wohl das Sicherste ;-) >> Darum plädier ich auch zusätzlich noch dafür >> Badewannen und co nicht mehr zu erden. > Wie bitte? Abgesehen davon, dass das wahrscheinlich nicht mal im Falle > eines Blitzeinschlages eine gute Idee ist - meinst du wirklich, es ist > eine gute Idee den Personenschutz der haeuslichen Elektroinstallation > auszuhebeln? Der VDE meint ja: Die Erdung von Badewannen usw. ist nämlich nicht mehr vorgeschrieben. Gruß aus Bremen Ralf -- R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen: adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission gesamt hältst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie nämlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus |
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#14
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Kurt Bindl wrote:
> Es geht nicht um die Steckdosen im Keller oder in der Garage, es geht hier > nur > ums Bad, also um die Wanne, die Dusche und vielleicht um den Thron, > dem Ding wo man sich draufsetzt. Wenn Du das Klo meinst, das besteht üblicherweiser aus Keramik, und der Sitz aus Plastik. Sollte unter Normalbedingungen gut isolieren, außer die Spannung ist groß genug, dass der Blitz vom Spülkasten in den Rücken rein und aus dem Allerwertesten in das Wasser im Becken wieder rausgeht... Aber da dürfte die Gefahr, dass eine tollwütige Ratte aus dem Rohr springt und sich in Deine Männlichkeit verbeißt, größer sein. BTW AFAIK sind in seltenen Fällen durchaus schon Blitze in Häuser eingedrungen. Irgendwo hatte ich mal von einem Fall gelesen, wo ein Blitz sich geradezu durch Hochhausschluchten hindurchschlängelte, dann in ein winziges Haus einschlug und im Geschirrschrank exakt jeden zweiten Teller im Stapel zerdepperte. > In Verbindung mit einem 30 mA FI, welcher eingentlich ins ganze Haus gehört, > seh ich eine Minimierung der Gefahr in der Wanne gebraten zu werden. Hmm, Du weißt aber schon, wie ein FI funktioniert (und vor allem, wie er _nicht_ funktioniert), oder? > Wenn ein Blitzschlag ins Haus zu einer grossen Gefahr wird dann ist > entweder keiner vorhanden oder die Blitzströme werden > nicht sauber abgeleitet. Hmm, die nicht vorhandenen Blitze sind die gefährlichsten? ...grübel... -- Gruß, Ingo |
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#15
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Ingo Thies wrote:
> Kurt Bindl wrote: > >> Es geht nicht um die Steckdosen im Keller oder in der Garage, es >> geht hier nur >> ums Bad, also um die Wanne, die Dusche und vielleicht um den Thron, >> dem Ding wo man sich draufsetzt. > > Wenn Du das Klo meinst, das besteht üblicherweiser aus Keramik, und > der Sitz aus Plastik. Sollte unter Normalbedingungen gut isolieren, > außer > die Spannung ist groß genug, dass der Blitz vom Spülkasten in den > Rücken rein und aus dem Allerwertesten in das Wasser im Becken wieder > rausgeht... > > Aber da dürfte die Gefahr, dass eine tollwütige Ratte aus dem Rohr > springt und sich in Deine Männlichkeit verbeißt, größer sein. Naja wenn ich mir das so vorstelle Aaaaua > > BTW AFAIK sind in seltenen Fällen durchaus schon Blitze in Häuser > eingedrungen. Irgendwo hatte ich mal von einem Fall gelesen, wo ein > Blitz sich geradezu durch Hochhausschluchten hindurchschlängelte, dann > in ein winziges Haus einschlug und im Geschirrschrank exakt jeden > zweiten Teller im Stapel zerdepperte. Stell dir eine Kugel von einem Durchmesser < 50 Meter vor, las diese sich zwischen den Hochhäusern runterhanteln. Da wo sie erstmals auf Materie trifft baut sich ein Blitzweg auf. Das kann durchaus der Schüsselausleger an einem Sendemast mit 100 Meter Höhe sein. , >> In Verbindung mit einem 30 mA FI, welcher eingentlich ins ganze Haus >> gehört, seh ich eine Minimierung der Gefahr in der Wanne gebraten zu >> werden. > > Hmm, Du weißt aber schon, wie ein FI funktioniert (und vor allem, wie > er _nicht_ funktioniert), oder? Ja eigentlich schon, es wird sich immer ein Weg finden, auch ohne direkte Badewannenerdung, um die 30 mA zu -finden-. Wenn du auf den Strom zwischen Phase und Null ansprichst, der fliesst mit und ohne Erdung. Und auch hier werden sich die 30 mA Fehlrstrom finden um den FI zum Auslösen zu bringen. >> Wenn ein Blitzschlag ins Haus zu einer grossen Gefahr wird dann ist >> entweder keiner vorhanden oder die Blitzströme werden >> nicht sauber abgeleitet. > > Hmm, die nicht vorhandenen Blitze sind die gefährlichsten? > ...grübel... Der Satz ist aus dem Zusammenhang genommen, darum Missvertanden worden. Unter "keiner vorhanden" ist nicht das gemeint was so "uns ist keiner gewachsen" läuft, es ist sich dabei auf den Blitzableiter bezogen. Gut Blitzstrom (kitzelt so schön). Kurt |
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