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| Newsgroup de.rec.sf.misc Sonstiges im Bereich Speculative Fiction (Phantastik). |
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#76
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"Peter J. Holzer" <hjp-usenet2*hjp.at> writes:
>On 2009-09-06 01:32, Aik Richter <aik_richter_remove_this*web.de> wrote: >>>>> He, he. Alarm im Tunnel Transterra, grade ins Regal sortiert. >>>> das sind aber keien hyperraumkorridore sondern bremskorridore,weil sie >>>> keine andruckabsorber haben und von c mit ein bis zwei g runterbremsen. >>>> daher möglichst leere korridore brauchen. >[...] >> >> ich erinnere mich auch nur vage,aber es gab ne stelle,da sagt der >> typ,dem immer die hemdknöpfe wegfliegen,das sie dei Heliosflotte >> alamiert haben und die versuchen würde,zeti zu schinden. "Die Bremsen >> mit 3 g!" und der protagonist stell sich vor,wi in den schiffen alle >> leute bei 3 g in die sessel gequetscht werden,24 h lang. > >24 h pro Tag, 120 Tage lang (wenn ich mich nicht verrechnet habe). > >Im übrigen kann ich mich an ein SF-Buch erinnern, in dem 3 g die normale >Beschleunigung war, die auch über Monate hinweg aufrechterhalten wurde. >Die Besatzung musste also bei 3 g herumgehen. Sie hatten auch Haustiere >mit, und der Papagei war ganz verhärmt, weil er nicht fliegen konnte. In der Richtung gibt's eine Trilogie von Walter Jon Williams, wo das erste Buch "The Praxis" heisst. In dem Universum gibt's Wurmloecher zwischen den Sternsystemen, und zu denen kommt man mit einem Photonenantrieb oder sowas (jedenfalls mit Materie-Antimaterie gespeist), und laut dem Buch ist es taktisch wichtig, bei einem Gefecht sehr schnell zu sein (0.5c oder so). Es gibt keine kuenstliche Schwerkraft, daher muessen die monatelang den Grossteil des Tages bei hohen gs verbringen, nur ab und zu einmal eine halbe Stunde mit 1g zum Essen und fuer sonstige koerperliche Beduerfnisse. Die Buecher, vor allem das erste, sind in der Hinsicht interessant, dass der Autor offenbar versucht, hard SF zu schreiben, aber leider von Physik keine Ahnung hat (und auch keinen entsprechenden Berater), aber es kommt dabei etwas raus, was irgendwie in ein Universum passen koennte, in dem's eine andere Physik gibt als in unserem. Ach ja, durch Wurmloecher verbundene Sternsysteme als FTL und sonst nur STL (slower than light) gibt's auch noch in anderen Universen, z.B. bei Bujolds SF-Buechern. Uebrigens hab' ich am Montag eine recht umfangreiche SF-Abteilung einer englischen Buchhandlung (Waterstones beim Dom von Exeter) besucht, und da sah ich kein einziges Buch von Bujold. Finde ich fuer eine mehrfache Hugo-Gewinnerin recht ueberraschend. Moegen die Englaender sie nicht? - anton -- M. Anton Ertl Some things have to be seen to be believed anton*mips.complang.tuwien.ac.at Most things have to be believed to be seen http://www.complang.tuwien.ac.at/anton/home.html |
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#77
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On 2009-11-07 17:21, Anton Ertl <anton*mips.complang.tuwien.ac.at> wrote:
[lange Beschleunigungsphasen mit >> 1g] > In der Richtung gibt's eine Trilogie von Walter Jon Williams, wo das > erste Buch "The Praxis" heisst. In dem Universum gibt's Wurmloecher > zwischen den Sternsystemen, und zu denen kommt man mit einem > Photonenantrieb oder sowas (jedenfalls mit Materie-Antimaterie > gespeist), und laut dem Buch ist es taktisch wichtig, bei einem > Gefecht sehr schnell zu sein (0.5c oder so). Es gibt keine > kuenstliche Schwerkraft, daher muessen die monatelang den Grossteil > des Tages bei hohen gs verbringen, Das treibt den alten Spruch (war offenbar im ersten Weltkrieg schon ein Klischee), dass Krieg "long periods of boredom punctuated by moments of sheer terror" sei, auf die Spitze: Zuerst braucht man Monate, um den Gegner zu erreichen, dann hat man schätzungsweise eine halbe Sekunde Zeit, den Gegner abzuschießen oder selbst abgeschossen zu werden und dann geht das von vorne los ... > Ach ja, durch Wurmloecher verbundene Sternsysteme als FTL und sonst > nur STL (slower than light) gibt's auch noch in anderen Universen, > z.B. bei Bujolds SF-Buechern. Ja, das kommt öfter vor. Auf Anhieb fallen mir noch Niven/Pournelle und C.J. Cherryh ein. Hat einige Vorteile für den Plot, insbesondere muss man die Strecke zwischen Wurmloch und Planet auf konventionelle Art überwinden, und die Strecke kann der Autor so lang oder kurz machen wie es für die Story gerade notwendig ist. > Uebrigens hab' ich am Montag eine recht umfangreiche SF-Abteilung > einer englischen Buchhandlung (Waterstones beim Dom von Exeter) > besucht, und da sah ich kein einziges Buch von Bujold. Finde ich fuer > eine mehrfache Hugo-Gewinnerin recht ueberraschend. Moegen die > Englaender sie nicht? Keine Ahnung. Aber das erinnert mich daran, dass ich mal meine Bujold-Lücken auffüllen wollte ;-). hp |
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#78
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On 2009-11-07 18:21:26 +0100, anton*mips.complang.tuwien.ac.at (Anton
Ertl) said: > Uebrigens hab' ich am Montag eine recht umfangreiche SF-Abteilung > einer englischen Buchhandlung (Waterstones beim Dom von Exeter) > besucht, und da sah ich kein einziges Buch von Bujold. Finde ich fuer > eine mehrfache Hugo-Gewinnerin recht ueberraschend. Moegen die > Englaender sie nicht? Möglicherweise stehen die Bücher unter Romance statt unter SF/F. mawa |
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#79
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Matthias Warkus <mawarkus*googlemail.com> writes:
>On 2009-11-07 18:21:26 +0100, anton*mips.complang.tuwien.ac.at (Anton >Ertl) said: >> Uebrigens hab' ich am Montag eine recht umfangreiche SF-Abteilung >> einer englischen Buchhandlung (Waterstones beim Dom von Exeter) >> besucht, und da sah ich kein einziges Buch von Bujold. Finde ich fuer >> eine mehrfache Hugo-Gewinnerin recht ueberraschend. Moegen die >> Englaender sie nicht? > >Möglicherweise stehen die Bücher unter Romance statt unter SF/F. Das bezweifle ich. Da steht immer drauf, in welches Genre die Buecher gehoeren, nach meiner Erfahrung halten sich die Buchhaendler dran, und das ist auch gut so; selbst mit den romantischeren ihrer Buecher, z.B. Komarr, werden Romanzen-Fans wohl nicht viel anfangen koennen, und mit Buechern wie Mirror Dance schon gar nichts. - anton -- M. Anton Ertl Some things have to be seen to be believed anton*mips.complang.tuwien.ac.at Most things have to be believed to be seen http://www.complang.tuwien.ac.at/anton/home.html |
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Matthias Warkus schrieb:
> On 2009-11-07 18:21:26 +0100, anton*mips.complang.tuwien.ac.at (Anton > Ertl) said: >> Uebrigens hab' ich am Montag eine recht umfangreiche SF-Abteilung >> einer englischen Buchhandlung (Waterstones beim Dom von Exeter) >> besucht, und da sah ich kein einziges Buch von Bujold. Finde ich fuer >> eine mehrfache Hugo-Gewinnerin recht ueberraschend. Moegen die >> Englaender sie nicht? > > Möglicherweise stehen die Bücher unter Romance statt unter SF/F. Warum sollten sie das? Allerdings hat sie in letzter Zeit eher wieder mehr Fantasy geschrieben. Vielleicht steht da was von ihr. Der neue Miles ist ja noch nicht raus. |
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#81
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Dirk van den Boom <spameimer*sf-boom.de> writes:
>Matthias Warkus schrieb: >> On 2009-11-07 18:21:26 +0100, anton*mips.complang.tuwien.ac.at (Anton >> Ertl) said: >>> Uebrigens hab' ich am Montag eine recht umfangreiche SF-Abteilung >>> einer englischen Buchhandlung (Waterstones beim Dom von Exeter) >>> besucht, und da sah ich kein einziges Buch von Bujold. Finde ich fuer >>> eine mehrfache Hugo-Gewinnerin recht ueberraschend. Moegen die >>> Englaender sie nicht? .... >Allerdings hat sie in letzter Zeit eher wieder mehr Fantasy >geschrieben. Vielleicht steht da was von ihr. Nein. IIRC war das die selbe Abteilung. - anton -- M. Anton Ertl Some things have to be seen to be believed anton*mips.complang.tuwien.ac.at Most things have to be believed to be seen http://www.complang.tuwien.ac.at/anton/home.html |
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On Nov 9, 3:39*pm, an...*mips.complang.tuwien.ac.at (Anton Ertl)
wrote: > Dirk van den Boom <spamei...*sf-boom.de> writes: > > >Matthias Warkus schrieb: > >Allerdings hat sie in letzter Zeit eher wieder mehr Fantasy > >geschrieben. Vielleicht steht da was von ihr. > > Nein. *IIRC war das die selbe Abteilung. > Muss nicht allzuviel bedeuten - vielleicht hat sic sich einfach zu gut verkauft, und die sind mit dem aufstocken nicht nachgekommen. In meinem Waterstones gab es neulich nix von Stross, die Woche danach ein halbes Regal. Andreas |
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#84
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Dieter Liessmann füllte insgesamt 10 Zeilen u.a. mit:
>in "das Lied der fernen Erde" wird doch die Vakuumenergie angezapft um damit >schnell voranzukommen. >Ob das aber überlichtschnell war, ist mir nicht mehr ganz im Gedächtnis. Vermutlich Nein, IIRC geht es doch unter anderem darum das Schiff wieder mit einem (kilo?)meterdicken Eispanzer auszurüsten damit der die Strahlung bei Nahelichtgeschwindigkeit absobiert. cya Mithi |
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"Dieter Liessmann" <ngSpamtonne*topsolutions.de> wrote:
> in "das Lied der fernen Erde" wird doch die Vakuumenergie angezapft um damit > schnell voranzukommen. > Ob das aber überlichtschnell war, ist mir nicht mehr ganz im Gedächtnis. Das war unterlichtschnell, inklusive Kälteschlafkammern und dickem Eispanzer am Vorderteil. Vakuumenergie übrigens deshalb, damit das Schiff überhaupt angetrieben werden kann. |
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