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Newsgroup de.soc.weltanschauung.islam Islam als Religion und Kultur.

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  #1  
Alt 10-31-2009, 11:38 PM
Cemil
 
Beiträge: n/a
Standard "Jenseitsstrafe"

|Konrad P. Heuditz

--
|Koran 4: 56 Diejenigen, die nicht an unsere Zeichen glauben, werden
|wir (dereinst) im Feuer schmoren lassen. Sooft (dann) ihre Haut gar
|ist, tauschen wir ihnen eine andere (dagegen) ein, damit sie die
|Strafe (richtig) zu fühlen bekommen. Allah ist mächtig und weise.

In diesem Vers wird gleich der wissenschaftliche Beweis zu "unsere
Zeichen"(*) mitgegeben: Es ist eine nicht sehr alte wissenschaftliche
Erkenntnis, daß die Schmerzsensoren (Nerven) in der Haut bzw. gleich unter
der Hautschicht liegen, und wenn diese verbrannt sind, wird keine Schmerzen
mehr empfunden. Damals wußten es die Menschen nicht, auch heute wissen viele
dies nicht, wenn sie es nicht speziell forschen oder zufällig mal lesen.

Die zweite Bedeutung des Verses ist selbst vielen Muslimen unbekannt bzw.
wird er nicht als wahr akzeptiert: Hinweis auf einen neuen Körper (neue Haut
= neuer Körper). Denn im Jenseits gibt es weder irdisches Feuer noch einen
materiellen Körper. Das Feuer in der Hölle steht als Symbol für diverse
spirituell-negative Zustände ("Strafen") für die Seele.

MfG
Cemil

__________________
*) Ajet, oben als "Zeichen" übersetzt, bedeutet auch "Beweis", "Beleg",
"Hinweis"...

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  #2  
Alt 11-01-2009, 02:20 AM
Till Eugenspiegel
 
Beiträge: n/a
Standard Re: "Jenseitsstrafe"



"Cemil" <ce.dem.ka*t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:hcild2$hln$03$1*news.t-online.com...
> |Konrad P. Heuditz
>
> --
> |Koran 4: 56 Diejenigen, die nicht an unsere Zeichen glauben, werden
> |wir (dereinst) im Feuer schmoren lassen. Sooft (dann) ihre Haut gar
> |ist, tauschen wir ihnen eine andere (dagegen) ein, damit sie die
> |Strafe (richtig) zu fühlen bekommen. Allah ist mächtig und weise.
>
> In diesem Vers wird gleich der wissenschaftliche Beweis zu "unsere
> Zeichen"(*) mitgegeben: Es ist eine nicht sehr alte wissenschaftliche
> Erkenntnis, daß die Schmerzsensoren (Nerven) in der Haut bzw. gleich unter
> der Hautschicht liegen, und wenn diese verbrannt sind, wird keine
> Schmerzen mehr empfunden. Damals wußten es die Menschen nicht, auch heute
> wissen viele dies nicht, wenn sie es nicht speziell forschen oder zufällig
> mal lesen.


.... oder sie sich selbst vor Urzeiten einmal richtig die Finger verbrannt
hatten.

Dazu braucht man keine Wissenschaft.

> Die zweite Bedeutung des Verses ist selbst vielen Muslimen unbekannt bzw.
> wird er nicht als wahr akzeptiert: Hinweis auf einen neuen Körper (neue
> Haut = neuer Körper). Denn im Jenseits gibt es weder irdisches Feuer noch
> einen materiellen Körper.


Achso es gibt keinen materiellen Körper aber doch einen neuen Körper.
Ist zwar auch einen Körper aber eben schpirituelle. Halloween lässt grüssen!

>Das Feuer in der Hölle steht als Symbol für diverse
>spirituell-negative Zustände ("Strafen") für die Seele.


Das Schlimme bei vielen Religiösen ist ihr fortwährender Selbstbetrug.
Selbst das Austauschen der Haut durch Körper ändert nichts daran, dass
es darum geht, die Strafe richtig zu fühlen. Wenn Du solch
einen Straf-Allah brauchst, na dann. Ich kann gerne auf Allah und den
gesamten Islam verzichten.

Ich frage mich immer wieder, was es ist, daß Religiöse in solche Wahnwelten
abdriften läßt. Kommen sie mit der Realität nicht klar oder , was ich
mittlerweile annehme, mit sich selber. Für mich sind die meisten Religiösen,
die sich
einem religiösen Lehrsystem, wie dem des Islams, unterwerfen Menschen, die
sich
weigern Erwachsen zu sein.

Unfähig, sich selbst eine Struktur und eine ethische Basis für ihr Handeln
zu geben unterwerfen sie sich religiösen Dogmen, die ihnen eine trügerische
Sicherheit vermitteln. Auf Dauer geht aber jeder Selbstbetrug nicht gut und
um dies zu erkennen bedarf es keiner Religion und auch keines Allah.








Mit Zitat antworten
  #3  
Alt 11-01-2009, 03:04 AM
Holger
 
Beiträge: n/a
Standard Re: "Jenseitsstrafe"

Till Eugenspiegel schrieb:

>> Die zweite Bedeutung des Verses ist selbst vielen Muslimen unbekannt bzw.
>> wird er nicht als wahr akzeptiert: Hinweis auf einen neuen Körper (neue
>> Haut = neuer Körper). Denn im Jenseits gibt es weder irdisches Feuer noch
>> einen materiellen Körper.

>
> Achso es gibt keinen materiellen Körper aber doch einen neuen Körper.
> Ist zwar auch einen Körper aber eben schpirituelle. Halloween lässt grüssen!


Auffällig am ganzen Islam ist ja nun mal dieses Zuckerbrot-und-Peitsche
des Allah-Charakters, den sie auch noch für anbetungswürdig halten. Die
ganze schnöde Wahrheit über das Jenseits ist zunächst aber mal, daß du
grade keinen materiellen Körper mehr kontrollierst. Der materielle
Körper ist abgestorben und kann auch keine Schmerzen mehr empfinden und
signalisieren.

>> Das Feuer in der Hölle steht als Symbol für diverse
>> spirituell-negative Zustände ("Strafen") für die Seele.


Jetzt schwätzen sie schon über Symbole. Nein, die Religiösen sprechen
normalerweise aber von realen Welten.

> Das Schlimme bei vielen Religiösen ist ihr fortwährender Selbstbetrug.
> Selbst das Austauschen der Haut durch Körper ändert nichts daran, dass
> es darum geht, die Strafe richtig zu fühlen. Wenn Du solch
> einen Straf-Allah brauchst, na dann. Ich kann gerne auf Allah und den
> gesamten Islam verzichten.


Das versteht der Cemil doch nicht. Das er sich den Allah selbst
zusammengereimt oder zusammenreimen gelassen hat. Der glaubt, es gibt
diese nichtmaterielle Wesenheit tatsächlich. Und vergißt, daß er sich da
ein Wesen zusammenglaubt, das an unserer materiellen Welt überhaupt kein
Interesse haben kann, weil ihm jeder Zugang fehlt. Deswegen braucht
Allah ja Bodenpersonal in Form von Gläubigen, die seine Werke tun. Gäbe
es diese Gläubigen nicht, wäre Allah komplett nichtexistent. Allah ist
nach dieser Überlegung ja komplett hilflos; hilfloser als ein Mensch,
der vom Hals ab querschnittsgelähmt ist. Huitzilopochtli ist ja auch
nicht mehr aktiv, weil er keine Gläubigen mehr hat, die seine Werke tun
und lebenden Menschen den Herzmuskel aus der Brust schneiden. Seine
tatsächliche Gegenstandslosigkeit wird ja noch nicht einmal von Muslimen
bestritten.

> Unfähig, sich selbst eine Struktur und eine ethische Basis für ihr Handeln
> zu geben unterwerfen sie sich religiösen Dogmen, die ihnen eine trügerische
> Sicherheit vermitteln.


Das ist in der Tat der eigentliche Vorwurf an diese Gläubigen. Sie sind
unfähig, sich zu benehmen, sich selbst Maßstäbe für ihr eigenes Handeln
zu geben. Also brauchen sie das löchrige Konstrukt eines Gottes, der
ihnen mit Schmackes welche vors Maul haut, wenn sie danebentappsen. Aber
erst im Jenseits soll es soweit sein, daß sie ihren Arschvoll kriegen.
Im Diesseits hat ihre Gottheit ja keine Arme, also auch keine Kekse. Um
im Jeseits haben wiederum die Gläubigen keine Fresse mehr, die man noch
polieren könnte. So wird alles gut.

Holger
Mit Zitat antworten
  #4  
Alt 11-01-2009, 05:43 AM
Cemil
 
Beiträge: n/a
Standard Re: "Jenseitsstrafe"


"Till Eugenspiegel" <invalid*invalid.invalid> schrieb im Newsbeitrag
news:hciurr$lha$1*aioe.org...
>
>
> "Cemil" <ce.dem.ka*t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:hcild2$hln$03$1*news.t-online.com...
>> |Konrad P. Heuditz
>>
>> --
>> |Koran 4: 56 Diejenigen, die nicht an unsere Zeichen glauben, werden
>> |wir (dereinst) im Feuer schmoren lassen. Sooft (dann) ihre Haut gar
>> |ist, tauschen wir ihnen eine andere (dagegen) ein, damit sie die
>> |Strafe (richtig) zu fühlen bekommen. Allah ist mächtig und weise.
>>
>> In diesem Vers wird gleich der wissenschaftliche Beweis zu "unsere
>> Zeichen"(*) mitgegeben: Es ist eine nicht sehr alte wissenschaftliche
>> Erkenntnis, daß die Schmerzsensoren (Nerven) in der Haut bzw. gleich
>> unter
>> der Hautschicht liegen, und wenn diese verbrannt sind, wird keine
>> Schmerzen mehr empfunden. Damals wußten es die Menschen nicht, auch heute
>> wissen viele dies nicht, wenn sie es nicht speziell forschen oder
>> zufällig
>> mal lesen.

>
> ... oder sie sich selbst vor Urzeiten einmal richtig die Finger verbrannt
> hatten.


Aha, dann weiß man gleich Bescheid über die Termorezeptoren ("Kopfschüttel")

> Dazu braucht man keine Wissenschaft.


Du womöglich nicht, aber die Physiologen schon.

[Vikipedia-Zitat->]
Bei Menschen und Säugetieren wird die taktile Wahrnehmung durch
Mechanorezeptoren in der Haut ermöglicht. Dazu zählen die so
genannten Merkel-Zellen, Ruffini-, Meissner- und Vater-Pacini-Körperchen.[1]
(? für Temperatur- und Schmerzrezeptoren siehe jeweilige Hauptartikel)
[<-Zitat]
>
>> Die zweite Bedeutung des Verses ist selbst vielen Muslimen unbekannt bzw.
>> wird er nicht als wahr akzeptiert: Hinweis auf einen neuen Körper (neue
>> Haut = neuer Körper). Denn im Jenseits gibt es weder irdisches Feuer noch
>> einen materiellen Körper.

>
> Achso es gibt keinen materiellen Körper aber doch einen neuen Körper.
> Ist zwar auch einen Körper aber eben schpirituelle. Halloween lässt
> grüssen!


Es gibt keinen materiellen Körper _im_Jenseits_, wohl aber _im Diesseits_
(auf der materiellen Ebene). Lese und verstehe es richtig, dann brauchst du
auch kein Halloween von den Amis.

Eigentlich unnötig, daß man hier irgendetwas zu erklären versucht. Gegen
Taub- und Blindheit habe ich leider keine Lösung.

C.K.

Mit Zitat antworten
  #5  
Alt 11-01-2009, 07:03 AM
Ijon Tichy
 
Beiträge: n/a
Standard Re: "Jenseitsstrafe"

Cemil wrote:

>
> "Till Eugenspiegel" <invalid*invalid.invalid> schrieb im Newsbeitrag
> news:hciurr$lha$1*aioe.org...
>>
>>
>> "Cemil" <ce.dem.ka*t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
>> news:hcild2$hln$03$1*news.t-online.com...
>>> |Konrad P. Heuditz
>>>
>>> --
>>> |Koran 4: 56 Diejenigen, die nicht an unsere Zeichen glauben, werden
>>> |wir (dereinst) im Feuer schmoren lassen. Sooft (dann) ihre Haut gar
>>> |ist, tauschen wir ihnen eine andere (dagegen) ein, damit sie die
>>> |Strafe (richtig) zu fühlen bekommen. Allah ist mächtig und weise.
>>>
>>> In diesem Vers wird gleich der wissenschaftliche Beweis zu "unsere
>>> Zeichen"(*) mitgegeben: Es ist eine nicht sehr alte
>>> wissenschaftliche Erkenntnis, daß die Schmerzsensoren (Nerven) in
>>> der Haut bzw. gleich unter
>>> der Hautschicht liegen, und wenn diese verbrannt sind, wird keine
>>> Schmerzen mehr empfunden. Damals wußten es die Menschen nicht, auch
>>> heute wissen viele dies nicht, wenn sie es nicht speziell forschen
>>> oder zufällig
>>> mal lesen.

>>
>> ... oder sie sich selbst vor Urzeiten einmal richtig die Finger
>> verbrannt hatten.

>
> Aha, dann weiß man gleich Bescheid über die Termorezeptoren
> ("Kopfschüttel")
>
>> Dazu braucht man keine Wissenschaft.

>
> Du womöglich nicht, aber die Physiologen schon.
>
> [Vikipedia-Zitat->]
> Bei Menschen und Säugetieren wird die taktile Wahrnehmung durch
> Mechanorezeptoren in der Haut ermöglicht. Dazu zählen die so
> genannten Merkel-Zellen, Ruffini-, Meissner- und
> Vater-Pacini-Körperchen.[1] (? für Temperatur- und Schmerzrezeptoren
> siehe jeweilige Hauptartikel)
> [<-Zitat]
>>
>>> Die zweite Bedeutung des Verses ist selbst vielen Muslimen unbekannt
>>> bzw. wird er nicht als wahr akzeptiert: Hinweis auf einen neuen
>>> Körper (neue Haut = neuer Körper). Denn im Jenseits gibt es weder
>>> irdisches Feuer noch einen materiellen Körper.

>>
>> Achso es gibt keinen materiellen Körper aber doch einen neuen Körper.
>> Ist zwar auch einen Körper aber eben schpirituelle. Halloween lässt
>> grüssen!

>
> Es gibt keinen materiellen Körper _im_Jenseits_, wohl aber _im
> Diesseits_ (auf der materiellen Ebene). Lese und verstehe es richtig,
> dann brauchst du auch kein Halloween von den Amis.
>
> Eigentlich unnötig, daß man hier irgendetwas zu erklären versucht.
> Gegen Taub- und Blindheit habe ich leider keine Lösung.
>
> C.K.


Hallo Cemil,

lange nichts mehr von dir gelesen. :-)

Vielleicht solltest du dir mal darüber klar werden, was du eigentlich
erklären willst.

Entweder dein Höllenfeuer ist real (nicht-symbolisch), dann kann man von
verbrannten, unempfindlichen Nervenenden sprechen, die ersetzt werden
müssen (wenn die Haut gar ist, wie es in dem Vers heißt). Man hat dann
aber das Problem, dass die Person (bzw ihr Körper), die es betrifft tot
ist - mithin überhaupt keinen Schmerz mehr empfindet.

Oder es gibt in irgendeiner Form ein Leben nach dem Tode und ein
symbolisches Höllenfeuer, wo der nicht-materielle Körper, der
materielle verrottet ja im Diesseits, wie beschrieben gequält wird -
dann müssen aber die materiellen Spielregeln (verbrannte,
schmerzunempfindliche Nervenenden) nicht unbedingt gelten.

Ich finde, du vermischst hier Materielles mit Metaphysischem in
unzulässiger weise - es sei denn, dass der Verstorbene im Jenseits
einen neuen materiellen Körper bekommt, mit dem einzigen Zweck ihn
quälen zu können - Quälen um des Quälens willen, netter Kerl, dein
Allah.

Wenn die Höllenqualen dennoch eine rein geistige (jenseitige) Sache
sind, brauchen wir nicht über verbrannte (diesseitige) Nervenenden zu
sprechen.

Beide Auffassungen, reale Körper - reales Feuer sowie immaterielle
Körper und ebensolches Feuer, führen zu absurden Folgerungen.

mfg
Ijon Tichy

--
Prof.Dr.Wuketist vom Konrad Lorenz Institut für Evolutions-
und Kognitionsforschung meinte dazu lapidar:
"Das Gehirn wurde nicht dafür geschaffen, die Wahrheit dieser Welt zu
erkennen, sondern das Überleben zu garantieren."
Mit Zitat antworten
  #6  
Alt 11-01-2009, 10:27 AM
Bernd Nawothnig
 
Beiträge: n/a
Standard Re: "Jenseitsstrafe"

On 2009-11-01, Cemil wrote:

> [Sadomasogeschichten]


Bezeichnend, wie Du Dich in sowas ergehen kannst.

Eine verdorbene, kranke Seele hast Du.



Bernd

--
No time toulouse
Mit Zitat antworten
  #7  
Alt 11-01-2009, 10:49 AM
Ernest Vilade
 
Beiträge: n/a
Standard Re: "Jenseitsstrafe"

Cemil schrieb:
>
> Es gibt keinen materiellen Körper _im_Jenseits_, wohl aber _im
> Diesseits_ (auf der materiellen Ebene). Lese und verstehe es richtig,
> dann brauchst du auch kein Halloween von den Amis.


Steht nicht geschrieben, dass Adam aus dem Schlamm der Erde erschaffen
wurde? Wie kommst du darauf, dass der Mensch 2 Körper hat; quasi den
irdischen als Kleid, den man beim Sterben ablegt?

Gruss

Ernie
Mit Zitat antworten
  #8  
Alt 11-01-2009, 11:35 AM
Holger
 
Beiträge: n/a
Standard Re: "Jenseitsstrafe"

Ernest Vilade schrieb:
> Cemil schrieb:
>> Es gibt keinen materiellen Körper _im_Jenseits_, wohl aber _im
>> Diesseits_ (auf der materiellen Ebene). Lese und verstehe es richtig,
>> dann brauchst du auch kein Halloween von den Amis.

>
> Steht nicht geschrieben, dass Adam aus dem Schlamm der Erde erschaffen
> wurde? Wie kommst du darauf, dass der Mensch 2 Körper hat; quasi den
> irdischen als Kleid, den man beim Sterben ablegt?


Geschrieben steht immer viel, zum Beispiel auch, daß du Ernest heißen
würdest, was du nicht tust, Ali Mustafa.

Mit den Körpern ist es so: Solange du lebst, hast du einen Körper. Nach
deinem Ableben hast du keinen Körper mehr. Solltest du nach deinem
Ableben noch eine für uns hier auf Erden unsichtbare Existenz
weiterführen können (es gibt tatsächlich Hinweise darauf), kannst du
deinen abgestorbenen Körper nicht mehr kontrollieren. Das könntest du
auch nicht, wenn du nach weitläufiger Jenseits-Auffassung bis in alle
Ewigkeit besinnungslos bist. Von daher ist diese Auffassung sogar für
fast alle Menschen (mit ausnahme der geschätzten Dracula-Fans natürlich)
einleuchtend. Der zweite Körper wäre im ersten Falle der sogenannte
Astralleib, wenn man ihn so nennen will. Aber genaueres werde ich hier
nicht weiter erzählen, schweift zu sehr ab.

Holger
Mit Zitat antworten
  #9  
Alt 11-01-2009, 08:22 PM
Cemil
 
Beiträge: n/a
Standard Re: "Jenseitsstrafe"


"Ernest Vilade" <evilade*lycos.de> schrieb im Newsbeitrag
news:4aed75dc$0$6551$9b4e6d93*newsspool4.arcor-online.net...
Cemil schrieb:
>>
>> Es gibt keinen materiellen Körper _im_Jenseits_, wohl aber _im
>> Diesseits_ (auf der materiellen Ebene). Lese und verstehe es richtig,
>> dann brauchst du auch kein Halloween von den Amis.


>Steht nicht geschrieben, dass Adam aus dem Schlamm der Erde erschaffen
>wurde? Wie kommst du darauf, dass der Mensch 2 Körper hat; quasi den
>irdischen als Kleid, den man beim Sterben ablegt?


Es steht auch geschrieben, daß Gott dem Menschen von Seinem _Geist_ gab.
Folglich: 1. Geist, 2. Physikkörper (aus Schlamm bzw. Erde). Man muß die
Feinheiten beachten. Mehr dazu schreibe ich in der Antwort an Holger.

MfG
Cemil


Mit Zitat antworten
  #10  
Alt 11-01-2009, 08:36 PM
Cemil
 
Beiträge: n/a
Standard Re: "Jenseitsstrafe"


"Holger" <invalid*invalid.invalid> schrieb im Newsbeitrag
news:hcjva6$kv2$1*aioe.org...
> Ernest Vilade schrieb:
>> Cemil schrieb:
>>> Es gibt keinen materiellen Körper _im_Jenseits_, wohl aber _im
>>> Diesseits_ (auf der materiellen Ebene). Lese und verstehe es richtig,
>>> dann brauchst du auch kein Halloween von den Amis.

>>
>> Steht nicht geschrieben, dass Adam aus dem Schlamm der Erde erschaffen
>> wurde? Wie kommst du darauf, dass der Mensch 2 Körper hat; quasi den
>> irdischen als Kleid, den man beim Sterben ablegt?

>
> Geschrieben steht immer viel, zum Beispiel auch, daß du Ernest heißen
> würdest, was du nicht tust, Ali Mustafa.
>
> Mit den Körpern ist es so: Solange du lebst, hast du einen Körper. Nach
> deinem Ableben hast du keinen Körper mehr. Solltest du nach deinem Ableben
> noch eine für uns hier auf Erden unsichtbare Existenz weiterführen können
> (es gibt tatsächlich Hinweise darauf), kannst du deinen abgestorbenen
> Körper nicht mehr kontrollieren. Das könntest du auch nicht, wenn du nach
> weitläufiger Jenseits-Auffassung bis in alle Ewigkeit besinnungslos bist.
> Von daher ist diese Auffassung sogar für fast alle Menschen (mit ausnahme
> der geschätzten Dracula-Fans natürlich) einleuchtend. Der zweite Körper
> wäre im ersten Falle der sogenannte Astralleib, wenn man ihn so nennen
> will. Aber genaueres werde ich hier nicht weiter erzählen, schweift zu
> sehr ab.


Daß Ernest "Ali Mustafa" heißen würde, schweift vom Thema gänzlich ab und
war/ist völlig unnötig, geht sogar in das Persönliche über. Hingegen der
Astralkörper, der die Seele besagt, beantwortet Ernests Frage treffend und
hat sehr wohl mit dem Thema "Jenseitsstrafe" zu tun, weil er, der
Astralkörper, es ist, der dort Gutes oder Schlechtes empfängt und empfindet.
Hinzu kommt, daß der Mensch nicht aus zwei, sondern drei "Körpern" besteht:
aus Geist, Seele, Leib oder anders gesagt: aus Mentalkörper, Astralkörper
und Physikkörper. Letzterer ist sterblich, raum-zeitgebunden; Mittlerer ist
sterblich, jedoch viel länger als der Physikkörper lebendig (nach irdischem
Zeitbegriff gesprochen, denn, er ist an Raum gebunden, nicht aber an die
Zeit; Ersterer ist raum-zeitlos und unsterblicher Natur. Er ist das wahre
Ebenbild Gottes.

mfg
Cemil




Mit Zitat antworten
  #11  
Alt 11-01-2009, 09:12 PM
Cemil
 
Beiträge: n/a
Standard Re: "Jenseitsstrafe"


"Ijon Tichy" <invalid*invalid.invalid> schrieb im Newsbeitrag
news:hcjfd5$61f$1*news.albasani.net...
Cemil wrote:

>
> "Till Eugenspiegel" <invalid*invalid.invalid> schrieb im Newsbeitrag
> news:hciurr$lha$1*aioe.org...
>>
>>
>> "Cemil" <ce.dem.ka*t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
>> news:hcild2$hln$03$1*news.t-online.com...
>>> |Konrad P. Heuditz
>>>
>>> --
>>> |Koran 4: 56 Diejenigen, die nicht an unsere Zeichen glauben, werden
>>> |wir (dereinst) im Feuer schmoren lassen. Sooft (dann) ihre Haut gar
>>> |ist, tauschen wir ihnen eine andere (dagegen) ein, damit sie die
>>> |Strafe (richtig) zu fühlen bekommen. Allah ist mächtig und weise.
>>>
>>> In diesem Vers wird gleich der wissenschaftliche Beweis zu "unsere
>>> Zeichen"(*) mitgegeben: Es ist eine nicht sehr alte
>>> wissenschaftliche Erkenntnis, daß die Schmerzsensoren (Nerven) in
>>> der Haut bzw. gleich unter
>>> der Hautschicht liegen, und wenn diese verbrannt sind, wird keine
>>> Schmerzen mehr empfunden. Damals wußten es die Menschen nicht, auch
>>> heute wissen viele dies nicht, wenn sie es nicht speziell forschen
>>> oder zufällig
>>> mal lesen.

>>
>> ... oder sie sich selbst vor Urzeiten einmal richtig die Finger
>> verbrannt hatten.

>
> Aha, dann weiß man gleich Bescheid über die Termorezeptoren
> ("Kopfschüttel")
>
>> Dazu braucht man keine Wissenschaft.

>
> Du womöglich nicht, aber die Physiologen schon.
>
> [Vikipedia-Zitat->]
> Bei Menschen und Säugetieren wird die taktile Wahrnehmung durch
> Mechanorezeptoren in der Haut ermöglicht. Dazu zählen die so
> genannten Merkel-Zellen, Ruffini-, Meissner- und
> Vater-Pacini-Körperchen.[1] (? für Temperatur- und Schmerzrezeptoren
> siehe jeweilige Hauptartikel)
> [<-Zitat]
>>
>>> Die zweite Bedeutung des Verses ist selbst vielen Muslimen unbekannt
>>> bzw. wird er nicht als wahr akzeptiert: Hinweis auf einen neuen
>>> Körper (neue Haut = neuer Körper). Denn im Jenseits gibt es weder
>>> irdisches Feuer noch einen materiellen Körper.

>>
>> Achso es gibt keinen materiellen Körper aber doch einen neuen Körper.
>> Ist zwar auch einen Körper aber eben schpirituelle. Halloween lässt
>> grüssen!

>
> Es gibt keinen materiellen Körper _im_Jenseits_, wohl aber _im
> Diesseits_ (auf der materiellen Ebene). Lese und verstehe es richtig,
> dann brauchst du auch kein Halloween von den Amis.
>
> Eigentlich unnötig, daß man hier irgendetwas zu erklären versucht.
> Gegen Taub- und Blindheit habe ich leider keine Lösung.
>
> C.K.



> Hallo Cemil,


> lange nichts mehr von dir gelesen. :-)


Hallo Ijon, danke für die Freundlichkeit. Hier habe ich lange nichts
geschrieben, jedoch in meinem Forum einiges.

> Vielleicht solltest du dir mal darüber klar werden, was du
> eigentlich erklären willst.


Zwei Hauptpunkte:

1) die Tatsache der verbrannten, abgestorbenen Nerven durch gänzliche
Verbrennung der Haut (was du richtigerweise anerkennst);
2) der Hinweis, daß mit der Haut der Physikkörper gemeint ist (dieser Aspekt
geht aus der 1. Tatsache hervor), ergo es die Reinkarnation existiert.

Und ein Nebenaspekt: Das Feuer in Kontext mit der Haut (=Physikkörper) ist
ein reales Feuer, wogegen es in Kontext mit dem Jenseits ein symbolisches
Feuer ist. Die "Haut" wiederum steht in Kontext mit dem Jenseits als Symbol
für die "Seele" (Astralkörper). Die gleichzeitig mehrere Bedeutungsinhalte
einer Aussage des Qur'ans ist eine vom Propheten Muhammed (s.a.w.) selbst
ausgesprochene Tatsache (wörtlich: siebenfach. Ob die Zahl 7 symbolisch für
eine "Vielzahl" oder wörtlich gemeint ist, sei hier dahingestellt).

Diese kurze Antwort löst den scheinbaren Widerspruch auf. Auf die anderen
Sätze von dir gehe ich nicht ein, die ebenso logisch/triftig zu erklären
wären. Für mich ging es lediglich darum, daß der Vers in Bezug auf die
sogenannten Termorezeptoren der Naturwissenschaft voraus stand, so wie dies
(wissenschaftliche Tatsachen im Allgemeinen) im Qur'an in Hülle und Fülle
existiert. Der Konrad zitiert den Vers mit der Absicht der Diffamierung des
Islam. Ich wollte zeigen, daß es von seinem Schöpfer kommt.

Daß auch du leider einfach gestrikte (und keine tiefergehende) Sicht- u.
Denkweise darüber hast, kommt von deinen weltanschaulichen
Vor-Einstellungen, nicht von einer mangelnden Intelligenz, denke ich.

MfG
Cemil


Mit Zitat antworten
  #12  
Alt 11-01-2009, 09:35 PM
Cemil
 
Beiträge: n/a
Standard Re: "Jenseitsstrafe"


"Frank Markopoulos" <fm666*t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:BC1Lb6Z8XRB*fm666.dialin.t-online.de...
> invalid*invalid.invalid (Till Eugenspiegel) teilte uns am 01.11.09 mit:
>
>> ...

> ...


> Im übrigen glaube ich auch nicht, daß es ein "Leben nach dem Tode" und
> damit ein Jenseits gibt.


Das ändert an der Realität des Jenseits nicht das Geringste.

> Unsere "Seele" ist einzigartig (eben _individuell_)


Richtig insofern, als es um die an den Geist (=Mentalkörper) und geistig
erworbenen Fähigkeiten und Entwicklungen angepaßte individuelle
Einzigartigkeit der Seele (=Astralkörper) geht.

> und damit an unseren
> genauso einzigartigen "irdischen Leib" _gebunden_.


Richtig insofern, als diese Verbindung durch einen energetischen
Verbindungsstoff (sogenannte elektromagnetische Astralmatrize) geschieht.

> Wenn dieser stirbt,
> stirbt auch die Seele als solche - sie geht dann in das ein, was ich mal
> behelfsweise den "Weltgeist" nennen möchte (ich weiß, ein viel zu
> platter Begriff - mir fällt aber kein besserer ein).


Das erinnert mich an Erich von Dänikens aussage, daß Gott mangels eines
besseren Begriffs "Gott" genannt würde (lol). Einen "besseren" Begriff nennt
er nicht und kann er es auch nicht. Nein, die Seele stirbt nicht mit dem
physischen Körper, sondern geht nach dem Reißen des besagten
Verbindungsstoffs, zusammen mit dem Geist als eine Einheit, ins Jenseits
bzw. in die feinstoffliche Welt ein. Sie, die Seele, stirbt irgendwann im
Jenseits ebenfalls, jedoch existiert erst einmal für eine gewisse "Zeit"
dort mit dem Bewußtsein des Geistes weiter, um die "Früchte" ihrer irdischen
Taten, Entwicklungsaspekte etc. zu "analysieren", zu begreifen, zu verdauen.
Alle Empfindungen, Informationen, Erfahrungen usw. der Seele werden stets
dem Geist übertragen. Nach Beendigung der individuellen "Zeitspanne" in der
Astralwelt stirbt die Seele und löst sich langsam in ihre elementischen
Bestandteile auf. Der Geist bekommt auf der Erde eine neue Seele und einen
neuen Körper.

C.

Mit Zitat antworten
  #13  
Alt 11-02-2009, 12:35 AM
Saleema Nur
 
Beiträge: n/a
Standard Re: "Jenseitsstrafe"

In news:hcl15k$p3b$00$1*news.t-online.com, schreibt
Cemil <ce.dem.ka*t-online.de>:

> 1) die Tatsache der verbrannten, abgestorbenen Nerven durch gänzliche
> Verbrennung der Haut (was du richtigerweise anerkennst);
> 2) der Hinweis, daß mit der Haut der Physikkörper gemeint ist (dieser
> Aspekt geht aus der 1. Tatsache hervor), ergo es die Reinkarnation
> existiert.


Ich finde es etwas einfach, an was Du versuchst festzumachen, dass man im
Qur'an herauslesen kann, dass es Reinkarnation gibt. Wenn Du sowas
schreibst, dann versuch es wenigstens zu begründen und zwar hieb- und
stichfest anhand der entsprechenden Ayats. Ansonsten ist es uninteressant ob
es Reinkarnation gibt oder nicht, denn das was zählt ist das Hier und Jetzt.
Wen bete ich an, wem diene ich, wie handle ich. Die Wahl zwischen Gut und
Böse und haben wir hier auf der Erde.

Und nun zu den Ayats und ich bitte Dich, dass Du _dieses Posting_ _nicht_ in
_Dein Forum_ _kopierst_ ... wenn dann schreib einen eigenen Text dazu:

Sure 6
32 Das diesseitige Leben ist (doch) nichts als Spiel und Zerstreuung. Die
jenseitige Behausung ist für diejenigen, die gottesfürchtig sind, wahrhaftig
besser. Habt ihr denn keinen Verstand?

Tot und lebendig im Wechsel
Sure 2
28 Wie könnt ihr an Gott nicht glauben, wo ihr doch tot waret und er euch
lebendig gemacht hat, und er euch dann (wieder) sterben läßt und darauf (bei
der Auferstehung wieder) lebendig macht, worauf ihr zu ihm zurückgebracht
werdet?

Man war tot, kam erneut ins Leben und wird, wenn die Zeit abgelaufen ist
sterben, aber im Jenseits erneut lebendig werden.

Keine Wertschätzung für das Leben
Sure 2
243 Hast du nicht jene gesehen, die in Todesfurcht zu Tausenden aus ihren
Wohnungen auszogen? Gott sagte zu ihnen: Sterbet! Hierauf machte er sie
(wieder) lebendig. Gott ist huldvoll gegen die Menschen. Aber die meisten
danken (es ihm) nicht.

Wenn gesagt wird, "Die meisten dankten es nicht", dürften die Irdischen
gemeint sein, die jetzt wieder am Leben sind.

Wohnungen, aus denen man auszieht, könnten meines Erachtens
Körperbehausungen sein, die man im Sterbeprozess verlässt.

Wiedervergeltung
Sure 2
179 Die Wiedervergeltung sichert euch das Leben (w. In der Wiedervergeltung
habt ihr Leben). (Bedenkt dies) die ihr Verstand habt! Vielleicht werdet ihr
gottesfürchtig sein.

Das, was hier mit Wiedervergeltung übersetzt wird, könnte doch etwas mit
Wiedergeburt zu tun haben. In einem neuen Leben kann man Wiedergutmachung
leisten.

Du hast dich nicht verändert
Sure 2
259 Ein weiteres Beispiel (aus der Vorzeit): Der, der an einer Stadt
vorbeikam, die in Trümmern lag. Er sagte: 'Wie sollte Gott diese (Stadt
wieder) zum Leben erwecken, nachdem sie ausgestorben (und verödet) ist?' Da
ließ Gott ihn (auf) hundert Jahre sterben. Hierauf erweckte er ihn (wieder
zum Leben) und sagte: 'Wie lange hast du (in deinem Todesschlaf) verweilt?'
Er sagte: 'Einen Tag oder einen Teil davon.' Gott (w. Er) sagte: 'Nein, du
hast hundert Jahre (darin) verweilt. Sieh auf dein Essen und dein Getränk
(das du vor dem Einschlafen bei dir hattest)! Es ist (trotz der hundert
Jahre) nicht verdorben (w. alt (und schlecht) geworden). Und sieh auf deinen
Esel! (Auch er hat sich nicht verändert.) (Wir haben dieses Wunder) auch
(deshalb bewirkt) um dich zu einem Zeichen für die Menschen zu machen. Sieh
nun auf die Gebeine (dieser verödeten Stadt?), wie wir sie sich erheben
lassen und sie hierauf mit Fleisch bekleiden!'

Auszug aus einer Erklärung wie Allah Leben zurückgibt; die Zeit im
Todesschlaf wird nicht so erlebt wie die Zeit im Diesseits.

Würden wieder sündigen
Sure 6
27 Wenn du (sie doch) sehen würdest (dereinst am Tag des Gerichts), wenn sie
vor dem Höllenfeuer stehen (w. vor das Höllenfeuer gestellt sind) und sagen:
'O würden wir doch (noch einmal ins Leben) zurückgebracht! Dann würden wir
die Zeichen unseres Herrn nicht für Lüge erklären und wären gläubig.' 28
Aber nein! Ihnen ist (dann nur?) kundgeworden, was sie früher (in ihrem
Erdenleben) geheimgehalten haben. Und wenn sie (ins Leben) zurückgebracht
würden, würden sie das, was ihnen verboten ist, (genau wie früher) wieder
tun. Sie sind (eben) Lügner. 29 Und sie sagen: 'Es gibt nur unser
diesseitiges Leben, und wir werden (dereinst) nicht auferweckt.'

Die einstigen Fehler würde man in einem zukünftigen Leben aller
Wahrscheinlichkeit nach wieder begehen. Man ist eben, der man ist. Mir
scheint, es bedarf einer Vielzahl von Erdenleben, bis man ein wenig
dazugelernt hat.

Rechenschaft für jedes Leben
Sure 6
60 Und er ist es, der euch bei Nacht (wenn ihr schlaft, zeitweise) abberuft
und weiß, was ihr bei Tag (an Handlungen) begangen habt. Hierauf erweckt er
euch an ihm (d.h. am Tag) (aus dem Schlaf wieder zum Leben), damit eine
bestimmte Frist (für euer Leben) zu Ende geführt werde. Hierauf werdet ihr
(sterben und) zu ihm zurückkehren. Und dann wird er euch Kunde geben über
das, was ihr (in eurem Erdenleben) getan habt.

Für ein gelebtes Leben wird man in jedem Fall Rechenschaft ablegen müssen.
Daraus resultiert dann der Plan für ein zukünftiges Leben.

Auf die Erde verbannt
Sure 7
24 Gott (w. Er) sagte: 'Geht hinab (auf die Erde)! Ihr (d.h. ihr Menschen
und der Satan) seid (künftig) einander feind. Und ihr sollt auf der Erde
(euren) Aufenthalt haben, und Nutznießung auf eine (beschränkte) Zeit.' 25
Er sagte: 'Auf ihr werdet ihr leben und auf ihr sterben, und aus ihr werdet
ihr (dereinst bei der Auferstehung wieder) hervorgebracht werden.'

Einst wurde im Himmel entschieden, uns Menschen auf der Erde für eine
gewisse Zeitspanne leben zu lassen. Während dieser Zeit sind wir zyklisch
Geburt und Tod unterworfen.

Reichtum verlockt
Sure 9
55 Du brauchst ihr Vermögen und ihre Kinder nicht zu bestaunen (oder sie gar
darum zu beneiden). Gott will sie im diesseitigen Leben damit (geradezu)
bestrafen (indem er ihnen Sorge und Kummer damit macht?), und (er will) daß
sie (von ihrem Reichtum benommen) bis an das Ende ihres Lebens im Unglauben
verharren (w. daß ihr Leben (eigentlich: ihre Seele) dahinschwindet, während
sie ungläubig sind).

Reichtum macht nicht selig, das ist eine der Lektionen, die es hier auf der
Erde zu lernen gibt. Und dennoch werden wir immer mit Ruhm, Reichtum und
Prunk geblendet. Solange wir dem anhängen, sind wir von dem wirklichen Leben
noch weit entfernt.

_Mohamed war einst nicht dabei_
Sure 12
99 Als sie nun (allesamt nach Ägypten gezogen und) bei Joseph eingetreten
waren, zog er seine Eltern in seine (unmittelbare) Nähe und sagte: 'Möget
ihr, so Gott will, in Sicherheit (und Frieden) euren Einzug in Ägypten
halten!' 100 Und er erhob seine Eltern (zu sich) auf den Thron. Sie (d.h.
die Eltern und die Brüder) aber warfen sich (voller Ehrfurcht) vor ihm
nieder. Er sagte: 'Lieber Vater! Das ist die Deutung meines Traumgesichts
von früher. Mein Herr hat es nunmehr Wahrheit werden lassen. Und er hat es
(immer) gut mit mir gemeint, (damals) als er mich aus dem Gefängnis
herauskommen ließ, und (jetzt, da er) euch aus der Steppe (hierher in das
Kulturland) gebracht hat, nachdem der Satan zwischen mir und meinen Brüdern
(zu Bosheit und Gehässigkeit) aufgestachelt hatte. Mein Herr findet Mittel
und Wege für das, was er will. Er ist der, der Bescheid weiß und Weisheit
besitzt. 101 Herr! Du hast mir (in Ägypten) Herrschergewalt gegeben und hast
mich gelehrt, Geschichten zu deuten. Du Schöpfer von Himmel und Erde! Du
bist im Diesseits und im Jenseits mein Freund. Laß mich (dereinst) als
Muslim* sterben (w. Beruf mich als (dir) ergeben ab) und nimm mich (dann)
unter die Rechtschaffenen auf!'

102 Dies (d.h. die Geschichte von Joseph) gehört zu den Geschichten, deren
Kenntnis (den gewöhnlichen Sterblichen) verborgen ist. Wir geben es dir (als
Offenbarung) ein. Und du warst nicht bei ihnen (d.h. bei den Brüdern
Josephs), als sie sich zusammentaten und Ränke schmiedeten. 103 Und die
meisten Menschen sind nicht gläubig, du magst noch so sehr darauf aus sein.
104 Und du verlangst von ihnen keinen Lohn dafür (daß du ihnen die
Offenbarung verkündest). Es ist (keine persönliche Angelegenheit, vielmehr)
eine Mahnung für die Menschen in aller Welt.

Die Söhne Jakobs frevelten gegenüber ihrem Bruder Joseph. Diese Geschichte
ist uns auch aus der Bibel überliefert und dürfte jedem Christen bekannt
sein. (1.Mose Kap. 37-50). Die Geschichte Josephs ist ungewöhnlich
ausführlich abgefasst worden. Für mich ist der markierte Bereich
bemerkenswert!

Und du warst nicht bei ihnen, als sie sich zusammentaten und Ränke
schmiedeten.

Mohamed war einst nicht dabei gewesen, d.h., ihn trifft für das Verhalten
der Jakobsöhne keine Schuld. - Normalerweise würde man über solch einen
Hinweis gar nicht stolpern, denn was hat Mohamed schließlich mit Joseph zu
schaffen, der immerhin etwa zweieinhalbtausend Jahre vor ihm lebte. Warum
also dieser Hinweis??? - Sinn gibt das nur in Verbindung mit der
Wiedergeburtslehre. D.h., Mohamed hätte durchaus in einer anderen (früheren)
Identität dabei sein können. Und das wäre sogar recht wahrscheinlich, denn
Mohamed gehörte genauso zum engeren Kreis der Gotteskandidaten wie Joseph,
Jakob, Isaak oder auch Abraham.

* Muslim in der Bedeutung von: Der sich Gott unterwirft

Unvorstellbar für die Ungläubigen
Sure 13
5 Wenn du dich (schon über die Ungläubigen) wunderst, so hat man (in der
Tat) Grund, sich darüber zu wundern, daß sie sagen: 'Sollen wir etwa, wenn
wir (erst einmal gestorben und zu) Erde (geworden) sind, in einer neuen
Schöpfung (wieder am Leben) sein?' Das sind diejenigen, die an ihren Herrn
nicht glauben. Die haben (dereinst die Hände in) Fesseln an ihrem Hals. Und
sie werden Insassen des Höllenfeuers sein und (ewig) darin weilen.

Die Ungläubigen können sich ein erneutes Leben sowohl im Diesseits als auch
im Jenseits nicht vorstellen.

Es lohnt sich gut zu sein
Sure 16
97 Und wenn einer tut, was recht ist, (gleichviel ob) männlich oder
weiblich, und dabei gläubig ist, werden wir ihn (dereinst) bestimmt zu einem
guten Leben (wieder)erwecken. Und wir werden ihnen (d.h. denen, die
rechtschaffen und dabei gläubig sind) ihren Lohn bestimmt für ihre besten
Taten erstatten (ohne ihre schlechten Taten anzurechnen).

War man im letzten Leben ein guter Mensch, sind das die besten
Voraussetzungen dafür, dass man im nächsten Leben ein gutes Leben führen
kann.

Nur kurz im Grab verweilt
Sure 17
49 Und sie sagen: 'Sollen wir etwa, wenn wir (erst einmal) vermoderte
Knochen sind, in einer neuen Schöpfung auferweckt werden?' * 50 Sag: Ihr
mögt Steine sein oder Eisen 51 oder irgendein (anderer) Stoff (w. eine
Schöpfung), etwas, was nach eurer Vorstellung (w. in eurer Brust) schwer (zu
erschaffen) ist. (Auch in diesem Fall werdet ihr auferweckt werden.) Sie
werden dann sagen: 'Wer wird uns (ins Leben) zurückbringen?' Sag: Der, der
euch erstmals geschaffen hat. Dann werden sie den Kopf vor dir (w. (in
Richtung) zu dir) schütteln und sagen: 'Wann wird das sein?' Sag: Vielleicht
steht es nahe bevor. 52 Am Tag, da er euch (zum Gericht) rufen wird! Da
werdet ihr ihm antworten, indem ihr sein Lob anstimmt, und dabei der Meinung
sein, ihr hättet nur kurze Zeit (im Grab) verweilt.

Egal wie, wir kommen wieder zum Leben. Die Zeit zwischen dem einen und dem
nächsten Leben mag einem nur sehr kurz erscheinen.

Johannes der Täufer
Sure 19
12 'Johannes! Halte die Schrift fest (in deinem Besitz)!' Und wir gaben ihm
(d.h. dem Johannes) (schon) als (kleinem) Knaben Urteilsfähigkeit, 13
Zuneigung (oder: Erbarmen) von uns und Lauterkeit. Er war gottesfürchtig 14
und pietätvoll gegen seine Eltern, nicht gewalttätig und widerspenstig. 15
Heil sei über ihm am Tag, da er geboren wurde, am Tag, da er stirbt, und am
Tag, da er (wieder) zum Leben auferweckt wird!

Johannes der Täufer ist auch jene Person, die in der Bibel namentlich
genannt wird, sie hätte schon einmal (als Elia) gelebt und würde auch in der
zukünftigen Zeit wieder leben.

Jeder ist sterblich
Sure 21
34 Und keinem Menschen vor dir haben wir Unsterblichkeit (w. Ewigkeit)
verliehen. Wenn du nun stirbst, sollten sie dann ewig leben? 35 Ein jeder
wird (einmal) den Tod erleiden. Und wir setzen euch mit Schlechtem und Gutem
(gewissen) Prüfungen aus, um euch (damit) auf die Probe zu stellen. Und zu
uns werdet ihr (dereinst) zurückgebracht.

Das irdische Leben ist ein Leben in Sterblichkeit. Der Tod ereilt jeden.
Aber wenn die Zeit unserer Prüfungen beendet ist, werden wir wieder
zurückgebracht in den Zustand, den wir einst (bevor wir die Erdenleben
antraten) hatten.

Tod und Leben
Sure 23
14 Hierauf schufen wir den Tropfen zu einem Embryo, diesen zu einem Fötus
und diesen zu Knochen. Und wir bekleideten die Knochen mit Fleisch. Hierauf
ließen wir ihn als neues (w. anderes) Geschöpf entstehen. So ist Gott voller
Segen. Er ist der beste Schöpfer (den man sich denken kann). 15 Hierauf,
nachdem dies (alles) vor sich gegangen ist (und ihr ins Leben gerufen worden
seid), habt ihr zu sterben. 16 Hierauf, am Tag der Auferstehung, werdet ihr
(vom Tod) erweckt werden.

Durch den Zeugungsvorgang wird man zu einem neuen Geschöpf, hat eine gewisse
Zeit zu leben, dann zu sterben, um erneut vom Tod zum Leben erweckt zu
werden.

Kommen aus den Gräbern zurück
Sure 23
35 Verspricht (oder: Droht) er euch nicht, ihr würdet, wenn ihr (erst
einmal) gestorben und (zu) Erde und Knochen (geworden) seid, (aus den
Gräbern wieder zum Leben) hervorgebracht werden? 36 Weit, weit gefehlt ist,
was euch (da) versprochen (oder: angedroht) wird. 37 Es gibt nur unser
diesseitiges Leben. Wir sterben und leben (nur hier) und werden (dereinst)
nicht auferweckt. 38 Er ist nichts anderes als einer, der gegen Gott eine
Lüge ausgeheckt hat. Wir schenken ihm keinen Glauben.'

Man kommt zum irdischen Leben zurück. Es heisst dann zwar weit gefehlt. Doch
ist damit eine Verneinung dessen gemeint, was die Ungläubigen denken.

Siehe auch Sure 23:82-85

Auch im nächsten Leben ein Sünder
Sure 23
99 Schließlich, wenn zu einem von ihnen (d.h. von den Ungläubigen) der Tod
kommt, sagt er (wohl): 'Herr! Laßt mich (noch einmal ins Leben)
zurückkehren! 100 Vielleicht werde ich (dann bußfertig sein und) im Rahmen
dessen, was ich (im Diesseits) hinterlassen habe (?), tun, was recht ist.'
Nein! Das sind (nur leere) Worte von ihm (w. Das ist ein Wort, das er sagt).
Hinter ihnen (d.h. den Verstorbenen) ist eine Schranke (die ihnen den
Rückweg ins Leben verwehrt) bis zu dem Tag, da sie (allesamt vom Tod)
erweckt werden.

Wer in einem Leben sündhaft ist, wird es sehr wahrscheinlich auch in seinem
nächsten sein. Ein Versprechen "vielleicht werde ich dann bußfertig sein"
ist somit nur Wunschdenken.

Eine Schranke deutet offenbar darauf hin, dass diese einer Öffnung bedarf
(so z.B. von Dritten in die Wege geleitet wird.)

Die Hinzufügung vom Herausgeber in Klammern "allesamt vom Tode" ist meines
Erachtens in diesem Fall irreführend und soll wohl auf eine allgemeine
Auferstehung am jüngsten Tag hinweisen.

Deswegen der selbe Text noch mal ohne die Hinzufügungen des Übersetzers.

99 Schließlich, wenn zu einem von ihnen der Tod kommt, sagt er 'Herr! Laßt
mich zurückkehren! 100 Vielleicht werde ich im Rahmen dessen, was ich
hinterlassen habe, tun, was recht ist.' Nein! Das sind Worte von ihm. Hinter
ihnen ist eine Schranke bis zu dem Tag, da sie erweckt werden.

Schwer vorstellbar
Sure 27
67 Und diejenigen, die ungläubig sind, sagen: 'Sollen wir und unsere Väter
etwa, wenn wir (erst einmal gestorben und zu) Erde (geworden) sind, (aus den
Gräbern wieder zum Leben) hervorgebracht werden? 68 Das ist ja uns und
früher unseren Vätern versprochen (oder: angedroht) worden. Das sind nichts
als die Geschichten (?) der früheren (Generationen).'

Oft sind es die "Ungläubigen" denen vorgeworfen wird, dass sie sich ein
erneutes Leben nicht vorstellen können.

Bitte um ein weiteres Leben
Sure 32
10 Und sie (d.h. die Ungläubigen) sagen: 'Sollen wir etwa, wenn wir (erst
einmal gestorben sind und) uns in der Erde verloren (w. verirrt) haben, in
einer neuen Schöpfung (wieder am Leben) sein?' Nein, sie glauben (eben)
nicht (an die Tatsache), daß sie (dereinst beim Gericht) ihrem Herrn
begegnen werden. 11 Sag: Der Engel des Todes, der über euch eingesetzt ist,
wird euch (wenn eure Frist abgelaufen ist) abberufen. Hierauf werdet ihr zu
eurem Herrn zurückgebracht werden. 12 Wenn du (doch die Sünder) sehen
würdest (dereinst am Tag des Gerichts), wenn sie (kleinlaut) vor (w. bei)
ihrem Herrn den Kopf hängen lassen (und sagen): 'Herr! Wir haben (jetzt)
gesehen und gehört. Laß uns doch (noch einmal ins Leben) zurückkehren, damit
wir rechtschaffen handeln! Wir sind (jetzt von der Wahrheit) überzeugt.'

Die Sünder - und wir alle sind mehr oder weniger Sünder - betteln also im
Jenseits darum, nochmals ins Leben zurückkehren zu dürfen.

Vorbestimmte Lebenszeit
Sure 35
11 Und Gott hat euch (in eurer Eigenschaft als Menschen ursprünglich) aus
Erde, hierauf aus einem Tropfen (Sperma) geschaffen und euch hierauf zu
Paaren gemacht. Und kein weibliches Wesen ist schwanger oder bringt (ein
Kind) zur Welt, ohne daß er es weiß. Und keiner bleibt lang am Leben, und
keinem wird seine Lebenszeit verkürzt, ohne daß es in einer Schrift
(verzeichnet) wäre. Dies (alles zu wissen) ist Gott ein leichtes.

Die Lebenszeit scheint vorherbestimmt zu sein. So dürfte auch ein früher Tod
als Kind, wenn es noch nicht wirklich gelebt hat (gottgläubig sein konnte)
nur Sinn geben, wenn jene Seele durch eine Wiedergeburt in einem späteren
Leben beweisen kann, wie sie lebt.

Paradies nur für die Gläubigen
Sure 40
38 Derjenige (von den Leuten Pharaos), der gläubig war, sagte: 'Folgt mir,
dann führe ich euch den richtigen Weg! 39 Ihr Leute! Das diesseitige Leben
hier (w. Dieses diesseitige Leben) ist nur eine Nutznießung (auf eine
beschränkte Zeit). Das Jenseits (dagegen) ist die Behausung, die Bestand
hat. 40 Wenn einer eine schlechte Tat begeht, wird ihm mit gleichviel
vergolten. Diejenigen aber, die tun, was recht ist, (gleichviel ob) männlich
oder weiblich, und dabei gläubig sind, werden (dereinst) in das Paradies
eingehen, wo ihnen (himmlische Speise) beschert werden.

Neben dem irdischen Leben gibt es ein höherwertiges Leben, welches im
Gegensatz zum irdischen Leben, Bestand hat. Auch hier gibt es Körper für die
Seelen, himmlische Körper. Das sogenannte Paradies ist in dieser Sphäre
angesiedelt. Aber nur jene, die sich in irdischen Leben bewährt haben, sind
reif für das "Paradies" im Himmel.

Sündigen lohnt nicht
Sure 42
42 Schuldig machen sich nur diejenigen (w. Vorgehen kann man nur gegen die),
die gegen die Menschen freveln und (überall) im Land unberechtigterweise
Gewalttaten verüben. Sie haben (dereinst) eine schmerzhafte Strafe zu
erwarten. 43 Wenn aber einer geduldig ist und (erlittenes Unrecht) vergibt,
ist das eine (gute) Art, Entschlossenheit zu zeigen(?).

Ein frevelhaftes Leben lohnt sich nicht, denn im nächsten Leben wird man für
seine Taten gerade zu stehen haben. Hat man anderen Gewalt angetan, wird man
wohl selbst mit Gewalt konfrontiert werden.

Auferstehung aus der Erde
Sure 43
(oder: damit ihr euch vielleicht zurechtfinden würdet?). 11 Und (er ist es)
der Wasser in einem (begrenzten) Maße vom Himmel hat herabkommen lassen. Und
wir erweckten damit ausgedorrtes (w. abgestorbenes) Land (wieder zum Leben).
So werdet ihr (dereinst bei der Auferstehung wieder aus der Erde)
hervorgebracht werden.

Wer der Meinung ist, dass, wenn im Koran von Auferstehung die Rede ist,
immer ein Leben im Jenseits gemeint ist, wird durch diesen Vers eines
Besseren belehrt.

In der Auferstehung werden wir aus der Erde hervorgebracht werden.

Übrigens sollte man wissen, dass der Übergang in ein jenseitiges Leben schon
dadurch bewirkt wird, dass man von der Körperlichkeit befreit wird. Dabei
handelt es sich also mehr um einen natürlichen Prozess.

Darüber hinaus dürfte es aber noch einen eher feinstofflichen Leib geben,
der für jene gedacht ist, die den eher zwangsweisen Erdenleben (die der
Reifung dienen) entwachsen sind. Das wäre dann in etwa das (ein) Leben im
"Paradies".

Gott kann uns zurückbringen
Sure 75
3 Meint (denn) der Mensch, wir würden (dereinst) seine Knochen nicht
zusammensetzen (und ihn wieder zum Leben erwecken)? 4 Aber ja! Wir sind
(sogar) imstande, seinen Finger (wieder zurecht) zu formen.

Die Knochen lassen sich wieder zusammenfügen. (Wohl weniger die vermoderten
als neue gleichwertige.)

Sündigen lohnt nicht
Sure 78
40 Wir warnen euch (hiermit) vor einer nahe bevorstehenden Strafe, einem
Tag, an dem einer (den Lohn für) die früheren Werke seiner Hände zu sehen
bekommt und der Ungläubige sagt: 'Wäre ich doch (endgültig zu) Erde
(geworden und nicht zu neuem Leben erweckt)!'

In einem Folgeleben erntet man den Lohn für vergangene Leben. Sünder
(Ungläubige) wünschten sich deshalb endgültig im Tode zu bleiben. Doch ob es
ihnen gefällt oder nicht, sie werden in einem zukünftigen Leben für ihre
einstigen Untaten zur Rechenschaft gezogen werden.

Die Lektionen müssen erst gelernt sein
Sure 80
21 Hierauf läßt er ihn sterben und bringt ihn ins Grab. 22 Hierauf erweckt
er ihn, wann er will (zu neuem Leben). 23 Nein! Der Mensch (w. Er) hat (am
Ende seines Lebens) (oder: seit es ihn auf der Welt gibt) noch nicht
ausgeführt, was Gott (w. er) ihm befohlen hat.

Der Mensch hat nach seinem Leben seine Lektionen noch nicht gelernt. Was
liegt näher, als ihn diese in folgenden Leben nachholen (lernen) zu lassen.

Gott bringt uns das Leben zurück
Sure 86
6 Er ist aus hervorquellendem Wasser (d.h. aus Sperma) geschaffen, 7 das
zwischen Lende und Brustkasten(?) herauskommt. 8 Gott (w. Er) hat die Macht,
ihn (nachdem er gestorben ist, wieder ins Leben) zurückzubringen,


> Und ein Nebenaspekt: Das Feuer in Kontext mit der Haut
> (=Physikkörper) ist ein reales Feuer, wogegen es in Kontext mit dem
> Jenseits ein symbolisches Feuer ist. Die "Haut" wiederum steht in
> Kontext mit dem Jenseits als Symbol für die "Seele" (Astralkörper).


Ich mein, Du liest zu viel Esoterikkram. Kann das sein?

--
"That's a good religion. And no one resents that kind of religion being
taught but a wolf who intents to make you his meal." Malcolm X


Mit Zitat antworten
  #14  
Alt 11-02-2009, 07:20 AM
Klaus Grünenthal
 
Beiträge: n/a
Standard Re: "Jenseitsstrafe"

....warum schreibst Du eigentlich nicht unter Deinem Realnamen und einer
gerichtsverwertbaren E-Mail Adresse? Diese "Religion" zwingt Frauen dazu,
den Kopf zu verhüllen (zumindest nach Auslegung von vielen in Deutschland
ansässigen "Gläubigen"), aber doch nicht die gesamte Identität.

Klaus

"Saleema Nur" <nomailatall*invalid.invalid> schrieb im Newsbeitrag
news:hcld11$18gl$1*geiz-ist-geil.priv.at...
< gelöscht >

Mit Zitat antworten
  #15  
Alt 11-02-2009, 09:11 AM
Alexander Wolff
 
Beiträge: n/a
Standard Re: "Jenseitsstrafe"

Als <news:hcm4oa$u3t$00$1*news.t-online.com> ließ
Klaus Grünenthal verlautbaren, evtl. nachfolgend zitiert:

> ...warum schreibst Du eigentlich nicht unter Deinem Realnamen und
> einer gerichtsverwertbaren E-Mail Adresse? Diese "Religion" zwingt
> Frauen dazu, den Kopf zu verhüllen (zumindest nach Auslegung von
> vielen in Deutschland ansässigen "Gläubigen"), aber doch nicht die
> gesamte Identität.


Diese Frage musst Du allen Muslimen in dieser Gruppe stellen. Keiner
schreibt unter Realnamen. Über Ausnahmen von der Regel lasse ich mich gern
korrigieren.

Für die meisten Nichtmuslime gilt es ebenso.
--
Moin+Gruss Alexander

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