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| Newsgroup de.rec.sport.motorsport.formel1 Die Formel1-Rennsportserie. |
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#1
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Nachdem ja nächstes Jahr eh mit leeren Tanks im Quali gefahren wird
und das Nachtanken verboten ist, könnte man ja theoretisch wieder das Warm-Up einführen. Es bringt zwar nicht allzu viel, da ja Änderungen am Auto nur in sehr engen Grenzen erlaubt sind, aber man könnte zumindest die Reifenperformance am Renntag austesten und ein wenig die Flügeleinstellungen optimieren. Zudem wäre für den Zuseher vor Ort wenigstens noch etwas F1 Action geboten. Weiß wer was Genaueres drüber? cheers hELMUT P.S.: gibt es eigentlich Bestrebungen, die unsäglichen - und eigentlich gefährlichen - Bestimmungen bzgl. Rennsetup aufzuheben bzw. abzumildern? Dass erstens nur eine Handvoll Regenreifen für ein ganzes Wochenende halten müssen und man andererseits ein Auto nicht von einem Trockensetup auf ein Regensetup umbauen darf ist wirklich ein Unding. Zumal Letzteres ja keine Mehrkosten aufwirft. Die Teile müssen ja eh da sein, und die Mechaniker wohl auch. |
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#2
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Helmut Gaishauser wrote:
> Nachdem ja nächstes Jahr eh mit leeren Tanks im Quali gefahren wird > und das Nachtanken verboten ist, könnte man ja theoretisch wieder das > Warm-Up einführen. Es bringt zwar nicht allzu viel, da ja Änderungen > am Auto nur in sehr engen Grenzen erlaubt sind, aber man könnte > zumindest die Reifenperformance am Renntag austesten und ein wenig die > Flügeleinstellungen optimieren. > Zudem wäre für den Zuseher vor Ort wenigstens noch etwas F1 Action > geboten. > > Weiß wer was Genaueres drüber? Also ohne genaueres zu wissen wäre ich dafür, das Warm-Up einfach 5 Minuten vor dem Rennen anzusetzen. Das reicht von sich aus für kleine Änderungen, und wer schnell schraubt kann dann auch gerne belohnt werden. > P.S.: gibt es eigentlich Bestrebungen, die unsäglichen - und > eigentlich gefährlichen - Bestimmungen bzgl. Rennsetup aufzuheben bzw. > abzumildern? Dass erstens nur eine Handvoll Regenreifen für ein ganzes > Wochenende halten müssen und man andererseits ein Auto nicht von einem > Trockensetup auf ein Regensetup umbauen darf ist wirklich ein Unding. Richtig. Mein Vorschlag: Ein Satz Trockenreifen, ein Satz Regenreifen. Wechseln nur von Trocken auf Regen erlaubt, sonst nicht, und die Rennleitung kann Regenreifen anordnen. Rennen auf der Strecke entscheiden, nicht an der Box. > Zumal Letzteres ja keine Mehrkosten aufwirft. Die Teile müssen ja eh > da sein, und die Mechaniker wohl auch. Wenn man nur einen Satz Reifen zur Verfügung hat, braucht man auch nur einen dazuhaben und zu bezahlen. Nebenbei wird die unsägliche Boxentaktiererei erledigt und der Sieger endlich wieder auf der Strecke bestimmt. Wer gewinnen will, sollte überholen müssen und nicht taktieren. -- Erhard Schwenk Akkordeonjugend Baden-Württemberg - http://www.akkordeonjugend.de/ APAYA running System - http://www.apaya.net/ |
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#3
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"Erhard Schwenk" <eschwenk*fto.de> schrieb im Newsbeitrag news:4af200ba$0$6582$9b4e6d93*newsspool3.arcor-online.net... > Richtig. Mein Vorschlag: Ein Satz Trockenreifen, ein Satz Regenreifen. > Wechseln nur von Trocken auf Regen erlaubt, sonst nicht, und die > Rennleitung kann Regenreifen anordnen. Rennen auf der Strecke entscheiden, > nicht an der Box. > Ganz doofe Umsetzung einer guten Idee. Wohin das führt konnte man 2005 am Nürburgring erleben. Raikkönnen hatte sich einen Bremsplatten geholt und der Reifen vibrierte sehr stark. Allerdings waren Reifenwechsel nur bei einem Platten oder bei einer signifikanten Wetteränderung erlaubt. Wäre er mit dem Bremsplatten an die Box gefahren hätte er eine Strafe bekommen. Er ist also damit weitergefahren und ist in Führung liegend in der letzten Runde mit einem Bruch der Vorderradaufhängung, verursacht durch diese Vibrationen, ausgeschieden. Ganz schön üble Sache. Für den Rest der Saison waren dann Reifenwechsel bei Bremsplatten erlaubt, aber es wurde dann nur das plattgebremste Rad gewechselt. Also im Extremfall 3 stark abgefahrene und ein flammneuer Reifen. Auch das trägt nicht zur Sicherheit bei. Neee, Reifenwechsel ist schon okay, etwas Boxenstrategie ist schon ganz gut. Gruß, Marc |
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#4
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marc mittendorf wrote:
> > Ganz doofe Umsetzung einer guten Idee. > > Wohin das führt konnte man 2005 am Nürburgring erleben. > Raikkönnen hatte sich einen Bremsplatten geholt und der Reifen vibrierte > sehr stark. Kann passieren, dann sollen die Reifen auch gewechselt werden. > > Für den Rest der Saison waren dann Reifenwechsel bei Bremsplatten erlaubt, > aber es wurde dann nur das plattgebremste Rad gewechselt. Also im Extremfall > 3 stark abgefahrene und ein flammneuer Reifen. Auch das trägt nicht zur > Sicherheit bei. > Ganz einfache Lösung: alle vier (oder auch nur die zwei Reifen der selben Achse) dürfen jederzeit gewechselt werden. Allerdings gibt es nur zwei oder drei Mechaniker am Auto und nur einen Schlagschrauber. Wird in LeMans, der NASCAR etc. so praktiziert. > Neee, Reifenwechsel ist schon okay, etwas Boxenstrategie ist schon ganz gut. Ja, bei Langstreckenrennen. Nicht aber bei Sprintrennen. Und die F1 ist immer noch ein Sprintrennen. cheers hELMUT |
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#5
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Helmut Gaishauser schrieb:
> Ganz einfache Lösung: alle vier (oder auch nur die zwei Reifen der > selben Achse) dürfen jederzeit gewechselt werden. Allerdings gibt es > nur zwei oder drei Mechaniker am Auto und nur einen Schlagschrauber. > Wird in LeMans, der NASCAR etc. so praktiziert. Wenn das Reifenwechseln aber 1 min dauert kannst du gleich aufhören. Mit 1 Runde Rückstand ist man Letzter. Bei Langstreckenrennen ist das unrelevant, da alle wechseln müssen. Wenn in einen Sprintrennen wie du sagst, gewechselt werden muss wg. Defekt muss das schnell gehen. MfG Matthias |
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#6
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Matthias Frank schrieb:
> > Wenn in einen Sprintrennen wie du sagst, gewechselt werden muss wg. > Defekt muss das schnell gehen. Na dann ist doch einfach: beliebig viele Leute, 1 Schlagschrauber. Dann ist der eine defekte Reifen genausoschnell gewechselt wie heute, ein Radwechsel rundrum aber immer noch vergleichsweise teuer, weil die Räder nur hintereinander gewechselt werden können und nicht alle gleichzeitig. Martin -- "Awww dude, you shot him in the dick..." |
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#7
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Martin 'Cherry' Kirsch schrieb:
> Matthias Frank schrieb: >> Wenn in einen Sprintrennen wie du sagst, gewechselt werden muss wg. >> Defekt muss das schnell gehen. > > Na dann ist doch einfach: beliebig viele Leute, 1 Schlagschrauber. Dann > ist der eine defekte Reifen genausoschnell gewechselt wie heute, ein > Radwechsel rundrum aber immer noch vergleichsweise teuer, weil die Räder > nur hintereinander gewechselt werden können und nicht alle gleichzeitig. > Bleibt die Frage wie sicher ist 1 neuer und 3 alte Reifen bei 310 km/h? MfG Matthias |
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#8
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Matthias Frank schrieb:
> > Bleibt die Frage wie sicher ist 1 neuer und 3 alte Reifen bei 310 km/h? Punkt1: wie oft passiert das? und Punkt2: scheint in 2005, wo ja auch nur der defekte Reifen gewechselt werden konnte, kein nennenswertes Problem gewesen zu sein, oder? Martin -- "Awww dude, you shot him in the dick..." |
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#9
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Matthias Frank wrote:
> Helmut Gaishauser schrieb: > >> Ganz einfache Lösung: alle vier (oder auch nur die zwei Reifen der >> selben Achse) dürfen jederzeit gewechselt werden. Allerdings gibt es >> nur zwei oder drei Mechaniker am Auto und nur einen Schlagschrauber. >> Wird in LeMans, der NASCAR etc. so praktiziert. > Wenn das Reifenwechseln aber 1 min dauert kannst du gleich aufhören. > Mit 1 Runde Rückstand ist man Letzter. Das ist der Sinn der Übung. Not-Reifenwechsel wegen Schäden oder weils anfängt zu regnen noch zu ermöglichen, taktisches Wechseln aber zu unterbinden, so daß die Teams normalerweise so bereifen und fahren, daß die Schlappen das ganze Rennen durchhalten. Dadurch sinkt auch der Gesamtspeed, so daß die Minute Rückstand etwas weniger schadet als jetzt. > Wenn in einen Sprintrennen wie du sagst, gewechselt werden muss wg. > Defekt muss das schnell gehen. Sehe ich nicht so. Wer Rennen gewinnen will, muß halt stabile Autos bauen und trotz hoher Geschwindigkeit Materialschonend fahren. Und wer das nicht tut, kann nach dem Wechsel zumindest noch zwecks Erfahrungsgewinn/Optimierung unter Rennbedingungen hinterherfahren. -- Erhard Schwenk Akkordeonjugend Baden-Württemberg - http://www.akkordeonjugend.de/ APAYA running System - http://www.apaya.net/ |
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#10
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Martin 'Cherry' Kirsch wrote:
> Matthias Frank schrieb: >> Bleibt die Frage wie sicher ist 1 neuer und 3 alte Reifen bei 310 km/h? > > Punkt1: wie oft passiert das? > und > Punkt2: scheint in 2005, wo ja auch nur der defekte Reifen gewechselt > werden konnte, kein nennenswertes Problem gewesen zu sein, oder? Noe. Aber die Lösung, 60 Sekunden Mindest-Boxenstandzeit zu setzen, wäre unter diesem Aspekt tatsächlich besser. Dann können wie bisher 10 Leute alle 4 Reifen wechseln, nur halt in aller Ruhe und Gemächlichkeit, und am Schluß kann nochmal einer ums Auto spazieren und gewissenhaft checken daß die Sicherungsbolzen alle wirklich korrekt sitzen. -- Erhard Schwenk Akkordeonjugend Baden-Württemberg - http://www.akkordeonjugend.de/ APAYA running System - http://www.apaya.net/ |
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#11
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Erhard Schwenk schrieb:
> Martin 'Cherry' Kirsch wrote: >> Matthias Frank schrieb: >>> Bleibt die Frage wie sicher ist 1 neuer und 3 alte Reifen bei 310 km/h? >> >> Punkt1: wie oft passiert das? >> und >> Punkt2: scheint in 2005, wo ja auch nur der defekte Reifen gewechselt >> werden konnte, kein nennenswertes Problem gewesen zu sein, oder? > > Noe. Aber die Lösung, 60 Sekunden Mindest-Boxenstandzeit zu setzen, wäre > unter diesem Aspekt tatsächlich besser. Dann kann man auch direkt in die Garage fahren. |
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#12
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Erhard Schwenk schrieb:
> Sehe ich nicht so. Wer Rennen gewinnen will, muß halt stabile Autos > bauen und trotz hoher Geschwindigkeit Materialschonend fahren. Und wer > das nicht tut, kann nach dem Wechsel zumindest noch zwecks > Erfahrungsgewinn/Optimierung unter Rennbedingungen hinterherfahren. Es ist richtig, dass das Auto und der Fahrer einen gewissen Einfluss auf den Reifen hat. Ein wirklicher Defekt dürfte aber überwiegend auf Materialfehler zurück zu führen sein auf die das Team keinen Einfluss hat sondern der Reifenlieferant. Wenn ich nach 10 Runden einen schleichenden Plattfuss habe ist da nicht das Auto oder der Fahrer schuld. Wenn ich dann bestraft werde ist das letztlich reine Lotterie, die sich natürlich irgendwo ausgleicht über die Zeit aber will man Rennlotto sehen? MfF Matthias |
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#13
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Matthias Frank <ciba-frank-news*web.de> wrote:
> Erhard Schwenk schrieb: > >> Sehe ich nicht so. Wer Rennen gewinnen will, muß halt stabile Autos >> bauen und trotz hoher Geschwindigkeit Materialschonend fahren. Und wer >> das nicht tut, kann nach dem Wechsel zumindest noch zwecks >> Erfahrungsgewinn/Optimierung unter Rennbedingungen hinterherfahren. > > Es ist richtig, dass das Auto und der Fahrer einen gewissen Einfluss > auf den Reifen hat. > > Ein wirklicher Defekt dürfte aber überwiegend auf Materialfehler > zurück zu führen sein auf die das Team keinen Einfluss hat sondern > der Reifenlieferant. Wenn ich nach 10 Runden einen schleichenden > Plattfuss habe ist da nicht das Auto oder der Fahrer schuld. Materialfehler hätte ich jetzt gar nicht als überwiegenden Faktor erwartet. Eher Unfälle, man fährt über irgendein Teil drüber das abgefallen ist oder so. Man kann dabei selbst Schuld sein, oder auch völlig unschuldig verwickelt werden. Da stellt sich dann einfach die Frage ob man es ermöglichen will nach einem Unfall möglichst schnell weiterfahren zu können, und die Beeinträchtigung des Verwickelten so klein wie technisch möglich halten will, oder ob man sich sagt, Pech gehabt, wer einen Unfall hat und die Reifen sind dabei draufgegangen soll auch dann nicht mehr weiterfahren wenn er noch rechtzeitig an die Box kommt. Bzw. kann er noch ein bischen Fahrzeug testen, mehr ist ja nicht mehr drin, wenn der Boxenstop zusätzlich künstlich verlängert wird. > Wenn ich dann bestraft werde ist das letztlich reine Lotterie, > die sich natürlich irgendwo ausgleicht über die Zeit aber will man > Rennlotto sehen? Zu einem Teil ist es natürlich jetzt eh auch so, aber imho muss man das nicht noch durch komische Regeln fördern. Tom |
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#14
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Matthias Frank wrote:
> > Ein wirklicher Defekt dürfte aber überwiegend auf Materialfehler > zurück zu führen sein auf die das Team keinen Einfluss hat sondern > der Reifenlieferant. Wenn ich nach 10 Runden einen schleichenden > Plattfuss habe ist da nicht das Auto oder der Fahrer schuld. > > Wenn ich dann bestraft werde ist das letztlich reine Lotterie, > die sich natürlich irgendwo ausgleicht über die Zeit aber will man > Rennlotto sehen? > Ich denke Du übersiehst, dass heute man bei einem Reifendefekt im Normalfall eh schon aussichtslos ans Ende des Feldes durchgereicht wird. Wenn man überhaupt das Glück hat, weiterfahren zu können. Bei einem Platten verlierst der Fahrer so viel Zeit auf der Strecke, dass der Aufenthalt in der Box auch schon egal ist. Zumal normalerweise sowieso geprüft wird, ob nicht die Aufhängung einen Schaden abbekommen hat. Reifenschäden sind Sch* für die Betroffenen, gehören aber zum Rennsport dazu. Sind immer vorgekommen, werden immer vorkommen, solange man keine Vollgummireifen nimmt. Insofern seh ich das nicht als so großes Problem. cheers hELMUT |
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#15
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Helmut Gaishauser <6ofeight*web.de> wrote:
> Matthias Frank wrote: >> >> Ein wirklicher Defekt dürfte aber überwiegend auf Materialfehler >> zurück zu führen sein auf die das Team keinen Einfluss hat sondern >> der Reifenlieferant. Wenn ich nach 10 Runden einen schleichenden >> Plattfuss habe ist da nicht das Auto oder der Fahrer schuld. >> >> Wenn ich dann bestraft werde ist das letztlich reine Lotterie, >> die sich natürlich irgendwo ausgleicht über die Zeit aber will man >> Rennlotto sehen? >> > Ich denke Du übersiehst, dass heute man bei einem Reifendefekt im > Normalfall eh schon aussichtslos ans Ende des Feldes durchgereicht > wird. Wenn man überhaupt das Glück hat, weiterfahren zu können. Bei > einem Platten verlierst der Fahrer so viel Zeit auf der Strecke, dass > der Aufenthalt in der Box auch schon egal ist. Zumal normalerweise > sowieso geprüft wird, ob nicht die Aufhängung einen Schaden abbekommen > hat. Nicht notwendigerweise. Es gab/gibt durchaus auch Schäden, mit denen man noch einigermassen in einer vernünftigen Zeit an die Box gekommen ist, speziell wenn der Schaden nicht gerade am Anfang einer Runde auftrat. Man verliert dann nur ein paar Plätze und wird nicht ganz ans Ende durchgereicht. > Reifenschäden sind Sch* für die Betroffenen, gehören aber zum > Rennsport dazu. Sind immer vorgekommen, werden immer vorkommen, > solange man keine Vollgummireifen nimmt. Klar, und? Daran will ja keiner was ändern. Aber warum sollte jemand noch zusätzlich bestraft werden, wenn er ohnehin schon in der Sch* sitzt? > Insofern seh ich das nicht als so großes Problem. Ich seh es auch nicht als so großes Problem, dass man jemand mit einem Reifenschaden eine indirekte Strafe aufbrummen müsste, indem man im zügiges Wechseln des Reifens verbietet. Tom |
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