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| Newsgroup de.soc.weltanschauung.christentum Fragen zum Christentum allgemein. |
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#1
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Ich will übrig lassen siebentausend in Israel, alle Knie, die sich nicht
gebeugt haben vor Baal. 1.Könige 19,18 Deshalb beuge ich meine Knie vor dem Vater, der der rechte Vater ist über alles, was da Kinder heißt im Himmel und auf Erden. Epheser 3,14-15 Ich grüße Euch und bete um das Heil eurer Seelen, daß ihr das Wort Gottes in euch aufnehmt und wirken laßt. Besonders bete ich, oh Herr, für die cartmänner und andere verwirrte Geister aus der d.s.w.christentum, die sich den Weg zu Dir selber versperren. Herr nimm die Dämonen, die sie umhertreiben, von ihnen und laß' ihre gequälten Seelen nicht zu Verstoßenen werden für die Ewigkeit. NMS ================================================== ================= Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert, und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und es ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens. Und kein Geschöpf ist vor ihm verborgen, sondern es ist alles bloß und aufgedeckt vor den Augen Gottes, dem wir Rechenschaft geben müssen. Hebr. 4, 12-13 ================================================== ================= |
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#2
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On Wed, 28 Jul 2010 06:26:01 -0500, NMS wrote:
> Ich will übrig lassen siebentausend in Israel, alle Knie, die sich nicht > gebeugt haben vor Baal. > 1.Könige 19,18 > .... und was ist mit dem anderen MENSCHEN passiert? Achso, da steht es ja, ein Vers vorher 1.Könige 19:17 Und soll geschehen, daß, wer dem Schwert Hasaels entrinnet, den soll Jehu töten, und wer dem Schwert Jehus entrinnet den soll Elisa töten. Ich meine mich zu erinnern, dass es Sinn und Zweck der Übung ist, über diese Tageslosungen zu meditieren und ...ähem... Trost daraus zu empfangen. Danke, Mord und Totschlag gibt es schon genug auf der Welt. > Deshalb beuge ich meine Knie vor dem Vater, der der rechte Vater ist > über alles, was da Kinder heißt im Himmel und auf Erden. Epheser 3,14-15 In Verbindung mit dem vorangegangenen Vers, ist das vielleicht nicht das schlechteste, bevor einen die Gläubigen totschlagen. > Ich grüße Euch und bete um das Heil eurer Seelen, daß ihr das Wort > Gottes in euch aufnehmt und wirken laßt. Besonders bete ich, oh Herr, > für die cartmänner und andere verwirrte Geister aus der > d.s.w.christentum, die sich den Weg zu Dir selber versperren. Herr nimm > die Dämonen, die sie umhertreiben, von ihnen und laß' ihre gequälten > Seelen nicht zu Verstoßenen werden für die Ewigkeit. NMS > Erst Mord und Totschlag und dann frommes Getue. Heuchelei ist meines Erachtens kein treffender Ausdruck dafür. mit freundlichen Grüßen Ijon Tichy |
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#3
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Ijon Tichy schrieb am Wed, 28 Jul 2010 12:14:26 +0000 (UTC):
>On Wed, 28 Jul 2010 06:26:01 -0500, NMS wrote: [ ] >> Ich will übrig lassen siebentausend in Israel, alle Knie, die sich nicht >> gebeugt haben vor Baal. >> 1.Könige 19,18 >> > >... und was ist mit dem anderen MENSCHEN passiert? > >Achso, da steht es ja, ein Vers vorher > >1.Könige 19:17 Und soll geschehen, daß, wer dem Schwert Hasaels >entrinnet, den soll Jehu töten, und wer dem Schwert Jehus entrinnet den >soll Elisa töten. Gleichwohl will der selbstbekennende Säuglings- und Kindermassenmörder trotz erfolgtem Götzendienst diesmal 7000 Israeliten überleben lassen, während er nach dem Tanz um das Goldene Kalb bis auf Mose noch sein ganzes Eigentumsvolk auslöschen wollte: "Weiter sagte der HERR zu Mose: Ich habe dieses Volk gesehen, und siehe, es ist ein halsstarriges Volk. Und nun lass mich, damit mein Zorn gegen sie entbrenne und ich sie vernichte, dich aber will ich zu einer großen Nation machen." (2. Mos. 32, 9 + 10) Natürlich ist der Angebergötze bezüglich des Einhaltens seiner Drohungen nicht ernst zu nehmen, so will er laut 5. Mos. 7, 10 jeden sofort umbringen, der ihn hasst - aber das hält anonyme Blindgläubige wie NMS nicht davon ab, für diesen Sadistengötzen Werbung zu betreiben. Ob Blindgläubige wie MNS jemals die Ehrlichkeit zu sich selbst aufbringen werden und kritisch auf Glaubhaftigkeit hinterfragen, was berechnende Machtmenschen einem Schöpfergott unterstellt haben, der nach heutigen Erkenntnissen ein Universum mit vielen Milliarden Galaxien erschaffen haben müsste? Peter Zander |
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#4
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> Ich will übrig lassen siebentausend in Israel, alle Knie, die sich nicht
> gebeugt haben vor Baal. > 1.Könige 19,18 > > Deshalb beuge ich meine Knie vor dem Vater, der der rechte Vater ist > über alles, was da Kinder heißt im Himmel und auf Erden. > Epheser 3,14-15 Darauf freust du dich. Einfach, durchs Knie beugen. Vielleicht. :-D > d.s.w.christentum, die sich den Weg zu Dir selber versperren. Herr nimm > die Dämonen, die sie umhertreiben, von ihnen und laß' ihre gequälten Mich treiben keine von deinen Dämonen um! Von diesen Heuchlern war noch keiner bei mir und hat mir geholfen! Schon gar nicht zum Deinem Glauben! |
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#5
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"Peter Zander" <HPeterZander*arcor.de> schrieb im Newsbeitrag news:aal056lf9q5kl8l50kou22oipnbjjir4gp*4ax.com... > Ijon Tichy schrieb am Wed, 28 Jul 2010 12:14:26 +0000 (UTC): >>On Wed, 28 Jul 2010 06:26:01 -0500, NMS wrote: > Ob Blindgläubige wie MNS jemals die Ehrlichkeit zu sich selbst > aufbringen werden und kritisch auf Glaubhaftigkeit hinterfragen, was > berechnende Machtmenschen einem Schöpfergott unterstellt haben, der > nach heutigen Erkenntnissen ein Universum mit vielen Milliarden > Galaxien erschaffen haben müsste? Zum Thema: Was berechnende Machtmenschen einem Schöpfergott unterstellt haben. Prof. Halbfas beschreibt in seiner Publikation: "Die Bibel und alles, was man von ihr wissen muss" die historische Entwicklungsgeschichte der alt- und neutestamentlichen Bücher. Wer diesen Texten folgt, weiß nun um die Korrekturen, weiß nun mit den Gott zugeschriebenen Grausamkeiten anders umzugehen, weiß nun, dass es die geschichtsschreibenden Autoren waren, welche diese Ereignisse einfachhin göttlichen Einflüssen zuschrieben. Hubertus Halbfas (* 12. Juli 1932 in Drolshagen) ist ein katholischer Theologe und war von 1967 bis 1987 Professor für Religionspädagogik an der Pädagogischen Hochschule Reutlingen. Er hat der katholischen und evangelischen Religionspädagogik über Jahrzehnte wegweisende Impulse gegeben und wurde als Theologe über den deutschsprachigen Raum hinaus bekannt. Hubertus Halbfas (* 12. Juli 1932 in Drolshagen) ist ein katholischer Theologe und war von 1967 bis 1987 Professor für Religionspädagogik an der Pädagogischen Hochschule Reutlingen. Er hat der katholischen und evangelischen Religionspädagogik über Jahrzehnte wegweisende Impulse gegeben und wurde als Theologe über den deutschsprachigen Raum hinaus bekannt. http://de.wikipedia.org/wiki/Hubertus_Halbfas Anbei ein Auszug eines Beitrages aus Imprimatur: Vom Monotheismus über die Intoleranz zur Gewalt Die Gewalt korrespondiert mit der Unduldsamkeit des Monotheismus, der sich langsam durchsetzt - "eine Geschichte der im Namen der absoluten Wahrheit geübten Intoleranz". Das schrecklichste Beispiel ist das Buch Josua, in dem Halbfas einen "späten Rückblick aus der Erfahrung größter Ohnmacht" (128) sieht. "Die Erzählung von der Eroberung Jerichos ist eine Geschichte erbarmungsloser Grausamkeit... >Wenn Jahwe, dein Gott, sie in deine Hand gibt, sollst du alles, was >männlich ist, mit scharfem Schwert erschlagen. Die Frauen aber, die >Kinder und Greise, das Vieh und alles, was sich sonst in der Stadt >befindet, alles, was sich darin plündern lässt, darfst du dir als Beute >nehmen...< (131). - Ausrottungstexte, die sich nicht rechtfertigen lassen, auch wenn hier Geschichten ausgedacht werden, die sich grauer Vorzeit abgespielt haben sollen - Josua hat, wenn überhaupt, dann 700 Jahre vorher gelebt. Aber "das Interesse richtete sich auch nicht auf Historie, vielmehr auf aktuelle Intentionen: In einer Zeit größter Erniedrigung und Ohnmacht sollte das Buch durch seinen Neuentwurf der Vergangenheit Hoffnung und Motivation für die Zukunft stiften. Wer am wenigsten Macht hat, aber Gewalt und Vernichtung ausgeliefert ist, entwickelt die krausesten Machtphantasien" (132). Das ist nicht Berichterstattung, sondern "literarisch-fiktive Rückprojektion aus später Zeit, als Israel selbst ohnmächtig war und die Gefahr der eigenen Vernichtung vor Augen hatte" (134). Andererseits sieht Halbfas die Gewaltphantasien Israels im Widerspruch zur eigenen Praxis, wie sie das Buch Deuternomium beschreibt, der Schutz des menschlichen Lebens, der Umgang mit den Fremden. Die Gewaltgeschichten sind nicht auf das Josua-Buch beschränkt. Halbfas erinnert an die Ermordung der 400 Baalspriester durch Elia und die Jahwe-Partei, nach dem Götterwettstreit (1 Kg 18). "Wenn dem erzählten Vorgang auch keine Historizität zukommt, bleibt doch das Ärgernis, dass auf Glaubensabfall Tod und Ausrottung stehen sollen ... ein religiös begründetes Mordprogramm" (198). Halbfas lässt dazu den klugen Fridolin Stier zu Wort kommen: "Als der Kardinal-Inquisitor mich fragte, ob ich an Gott glaube, antwortete ich: Nein, an Ihren Gott glaube ich nicht. Als der Atheist mich fragte, ob ich an Gott glaube, antwortete ich abermals: Nein, an den Gott, den Sie leugnen, glaube ich nicht..." Hermann Münzel © imprimatur Dezember 2003 www.roland-sinsel.de |
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#6
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Roland Sinsel schrieb am Wed, 28 Jul 2010 22:32:53 +0200:
>> Ob Blindgläubige wie MNS jemals die Ehrlichkeit zu sich selbst >> aufbringen werden und kritisch auf Glaubhaftigkeit hinterfragen, was >> berechnende Machtmenschen einem Schöpfergott unterstellt haben, der >> nach heutigen Erkenntnissen ein Universum mit vielen Milliarden >> Galaxien erschaffen haben müsste? > >Zum Thema: Was berechnende Machtmenschen einem Schöpfergott >unterstellt haben. > >Prof. Halbfas beschreibt in seiner Publikation: >"Die Bibel und alles, was man von ihr wissen muss" >die historische Entwicklungsgeschichte der >alt- und neutestamentlichen Bücher. >Wer diesen Texten folgt, weiß nun um die Korrekturen, >weiß nun mit den Gott zugeschriebenen Grausamkeiten anders >umzugehen, weiß nun, dass es die geschichtsschreibenden >Autoren waren, welche diese Ereignisse einfachhin >göttlichen Einflüssen zuschrieben. Dem kann ich durchaus zustimmen und ergänze: es wurde nach meiner Meinung Gott von berechnenden Machtmenschen zur schieren Angsterzeugung zugeschrieben. Die rkK aber lügt noch im JETZT im 1992 erschienenen Katechismus der Katholischen Kirche bezüglich der Glaubhaftigkeit der Bibel das vor: "Da also alles, was die inspirierten Verfasser oder Hagiographen aussagen, als vom Heiligen Geist ausgesagt zu gelten hat, ist von den Büchern der Schrift zu bekennen, dass sie sicher, getreu und ohne Irrtum die Wahrheit lehren, die Gott um unseres Heiles willen in heiligen Schriften aufgezeichnet haben wollte" (KKK 107) oder "Gott ist der Urheber [Autor] der Heiligen Schrift: er hat ihre menschlichen Verfasser [Autoren] inspiriert; er handelt in ihnen und durch sie. Er verbürgt somit, daß ihre Schriften die Heilswahrheit irrtumsfrei lehren" (KKK 136) Es sind nach meiner Meinung berechnende Verbrecher, die ihren Schäfchen verführen, in der höchsten Macht im Sein einen laut Bibel selbstbekennenden Säuglings- und Kindermassenmörder zu glauben, einen giftigsten Feind der Religionsfreiheit, einen Forderer von Rassentrennung, einen Auftraggeber zum Versklaven friedliebender Menschen, zum Landraub und zum totalen Abschlachten auch aller Säuglinge und Kinder von 6 Völkern anderer Kultur und Religion, nur damit die religiösen Vorstellungen deren Eltern nicht die von Menschen eines Volkes beeinflussen, die all die Menschen töten müssen, die anderen Göttern als ihrem Gott geopfert oder am Sabbat gearbeitet haben. Zur unübertrefflichen Hirnrissigkeit wird, dass laut dem Wahren Wort Gottes der vorgebliche Sohn dieses Gottes gefordert hat, all dessen Gesetze und Gebote bis zum Vergehen der Erde NICHT aufzulösen. Dieser hirnrissige, sadistische Schwachsinn, der darin gipfelt, dass ausgerechnet ein Forderer der Liebe zu den Feinden sich an Menschen mit der denkbar sadistischsten Strafe rächen will, der Ewigen Pein im Feuer, trichtern noch heute Eltern ihren Kindern ein und vergewaltigen so Kinderseelen! Peter Zander |
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#7
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"Peter Zander" <HPeterZander*arcor.de> schrieb im Newsbeitrag news:ng4256dg6p6fkpqe0o37kuepf3vp6s9j99*4ax.com... > Roland Sinsel schrieb am Wed, 28 Jul 2010 22:32:53 +0200: >>Prof. Halbfas beschreibt in seiner Publikation: >>"Die Bibel und alles, was man von ihr wissen muss" >>die historische Entwicklungsgeschichte der >>alt- und neutestamentlichen Bücher. >>Wer diesen Texten folgt, weiß nun um die Korrekturen, >>weiß nun mit den Gott zugeschriebenen Grausamkeiten anders >>umzugehen, weiß nun, dass es die geschichtsschreibenden >>Autoren waren, welche diese Ereignisse einfachhin >>göttlichen Einflüssen zuschrieben. > > Dem kann ich durchaus zustimmen und ergänze: es wurde nach meiner > Meinung Gott von berechnenden Machtmenschen zur schieren > Angsterzeugung zugeschrieben. > > Die rkK aber lügt noch im JETZT im 1992 erschienenen Katechismus der > Katholischen Kirche bezüglich der Glaubhaftigkeit der Bibel das vor: > > "Da also alles, was die inspirierten Verfasser oder Hagiographen > aussagen, als vom Heiligen Geist ausgesagt zu gelten hat, ist von den > Büchern der Schrift zu bekennen, dass sie sicher, getreu und ohne > Irrtum die Wahrheit lehren, die Gott um unseres Heiles willen in > heiligen Schriften aufgezeichnet haben wollte" (KKK 107) > oder > "Gott ist der Urheber [Autor] der Heiligen Schrift: er hat ihre > menschlichen Verfasser [Autoren] inspiriert; er handelt in ihnen und > durch sie. Er verbürgt somit, daß ihre Schriften die Heilswahrheit > irrtumsfrei lehren" (KKK 136) Ich bin evangelisch, es kümmert mich deshalb nicht, was den Katholen im KKK als verbindliche Glaubensforderungen abverlangt wird. Was meinen Gottesglauben (AT und NT) betrifft, kann ich wegen den Ungeheuerlichkeiten, die einem liebenden Gott zugeschrieben werden, nicht folgen. Das ist Grund genug, den Kanon zu ignorieren. Zitat: "Als der Kardinal-Inquisitor mich fragte, ob ich an Gott glaube, antwortete ich: Nein, an Ihren Gott glaube ich nicht. Als der Atheist mich fragte, ob ich an Gott glaube, antwortete ich abermals: Nein, an den Gott, den Sie leugnen, glaube ich nicht..." Roland Sinsel www.roland-sinsel.de |
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#8
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Roland Sinsel schrieb am Thu, 29 Jul 2010 13:33:56 +0200:
>> Dem kann ich durchaus zustimmen und ergänze: es wurde nach meiner >> Meinung Gott von berechnenden Machtmenschen zur schieren >> Angsterzeugung zugeschrieben. >> >> Die rkK aber lügt noch im JETZT im 1992 erschienenen Katechismus der >> Katholischen Kirche bezüglich der Glaubhaftigkeit der Bibel das vor: >> >> "Da also alles, was die inspirierten Verfasser oder Hagiographen >> aussagen, als vom Heiligen Geist ausgesagt zu gelten hat, ist von den >> Büchern der Schrift zu bekennen, dass sie sicher, getreu und ohne >> Irrtum die Wahrheit lehren, die Gott um unseres Heiles willen in >> heiligen Schriften aufgezeichnet haben wollte" (KKK 107) > >> oder > >> "Gott ist der Urheber [Autor] der Heiligen Schrift: er hat ihre >> menschlichen Verfasser [Autoren] inspiriert; er handelt in ihnen und >> durch sie. Er verbürgt somit, daß ihre Schriften die Heilswahrheit >> irrtumsfrei lehren" (KKK 136) > >Ich bin evangelisch, es kümmert mich deshalb nicht, was den Katholen >im KKK als verbindliche Glaubensforderungen abverlangt wird. Dich kümmert wirklich nicht, was über eine Milliarde Katholiken glauben sollen? Interessiert dich nicht, was deren Denken beeinflusst? >Was meinen Gottesglauben (AT und NT) betrifft, kann ich wegen den >Ungeheuerlichkeiten, die einem liebenden Gott zugeschrieben werden, >nicht folgen. Das ist Grund genug, den Kanon zu ignorieren. Was hat dann Dein Bild von der höchsten Macht im Sein geformt? >Zitat: >"Als der Kardinal-Inquisitor mich fragte, ob ich an Gott glaube, >antwortete ich: Nein, an Ihren Gott glaube ich nicht. >Als der Atheist mich fragte, ob ich an Gott glaube, >antwortete ich abermals: Nein, an den Gott, den Sie leugnen, >glaube ich nicht..." Mein selbst erarbeitetes Gottesbild hat nicht das Geringste mit dem Gott zu tun, der im Buch der Widersprüche und Universalausreden zur schieren Angsterzeugung vorgelogen wird. Eine ursächliche höchste Macht im Sein kann ich nur als Nichtfordernde Liebe umschreiben. Aber wie umschreibst Du den Gott, an den Du glaubst? Ist das ein anderer Gott, als der in der Bibel behauptete, nach dessen ausdrücklichem Willen sein vorgeblicher Sohn am Kreuz verreckt sein soll? Also ein anderer Gott als der, der sich laut seinem wichtigsten Gesetzeswerk in der Bibel, den Zehn Geboten, an den völlig unschuldigen Kindern bis in die 4. Generation rächen will, nur weil ein Vorfahre anderen Göttern gedient hat? Peter Zander |
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#9
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> Aber wie umschreibst Du den Gott, an den Du glaubst? Ist das ein
> anderer Gott, als der in der Bibel behauptete, nach dessen > ausdrücklichem Willen sein vorgeblicher Sohn am Kreuz verreckt sein > soll? Also ein anderer Gott als der, der sich laut seinem wichtigsten "Denn wenn ich schwach bin, bin ich stark." Wenn wir annehmen, dass dieses Wort des PAULUS authentisch und wahrhaftig ist, verdient er zumindest unseren Respekt für seine Weltanschauung/Glauben. Gott kommt dir im Kreuz entgegen und reicht dir seine Hand. Was auch immer kommen mag, das Kreuz weist dir den Weg. Du musst das ja nicht glauben. Es ist in der Tat barbarisch, wenn man wörtlich "daran glaubt". Und auch uninteressant. Das "Aufrechnen Gott gegenüber", das du und wahrscheinlich viele andere "aufgeklärte" Zeitgenossen praktizieren, ist jedoch eintönige Meckerei, und auch nicht besser dazu geeignet, Menschen mittels eines moralisch-ethischen Bands (zumindest der Gebundenheit an die eigenen religiösen Regeln) miteinander zu verbinden. |
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#10
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On Thu, 29 Jul 2010 13:33:56 +0200, Roland Sinsel wrote:
Hallo Roland, >> "Gott ist der Urheber [Autor] der Heiligen Schrift: er hat ihre >> menschlichen Verfasser [Autoren] inspiriert; er handelt in ihnen und >> durch sie. Er verbürgt somit, daß ihre Schriften die Heilswahrheit >> irrtumsfrei lehren" (KKK 136) > > Ich bin evangelisch, es kümmert mich deshalb nicht, was den Katholen im > KKK als verbindliche Glaubensforderungen abverlangt wird. > Bist du jetzt nicht ein wenig inkonsequent? Auch als Evangele glaubst du an *denselben* Gott wie die Katholen. Iht teilt euch das Nicäno- Konstantinopolitanum. http://de.wikipedia.org/wiki/Nic%C3%...ntinopolitanum Dieses Glaubensbekenntnis gilt auch für dich und enthält ganz klar und deutlich einen Bezug zum Gott des Alten Testaments. > Was meinen Gottesglauben (AT und NT) betrifft, kann ich wegen den > Ungeheuerlichkeiten, die einem liebenden Gott zugeschrieben werden, > nicht folgen. Das ist Grund genug, den Kanon zu ignorieren. > Das ist irrelevant. Du und die Katholiken haben dasselbe Glaubensbekenntnis. Du kannst nicht einfach Teile des AT verwerfen, weil sie nicht zu deinem Gottesbild passen. Wenn du den bestialischen, grausamen, sadistischen Gott des AT verwirfst, musst du konsequenterweise auch den 'liebenden' 'gütigen' Gott verwerfen - trennen kann man das nicht, es ist immer derselbe 'Gott', sowohl für die Katholiken wie für die Protestanten, sowohl im AT wie im NT. Kurzum, du betest einen widerlichen, größenwahnsinnigen, irrealen, skrupellosen massenmörderischen Götzen an, ob du das willst oder nicht. Das kannst du nicht ändern, ohne den christlichen Glauben gänzlich zu verlassen. Mit freundlichen Grüßen Ijon Tichy |
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#11
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"Peter Zander" <HPeterZander*arcor.de> schrieb im Newsbeitrag news:3sq2565uduvh0arsiisk53j1knbt1tcus6*4ax.com... > Roland Sinsel schrieb am Thu, 29 Jul 2010 13:33:56 +0200: > >>> Dem kann ich durchaus zustimmen und ergänze: es wurde nach meiner >>> Meinung Gott von berechnenden Machtmenschen zur schieren >>> Angsterzeugung zugeschrieben. >>> >>> Die rkK aber lügt noch im JETZT im 1992 erschienenen Katechismus der >>> Katholischen Kirche bezüglich der Glaubhaftigkeit der Bibel das vor: >>> >>> "Da also alles, was die inspirierten Verfasser oder Hagiographen >>> aussagen, als vom Heiligen Geist ausgesagt zu gelten hat, ist von >>> den >>> Büchern der Schrift zu bekennen, dass sie sicher, getreu und ohne >>> Irrtum die Wahrheit lehren, die Gott um unseres Heiles willen in >>> heiligen Schriften aufgezeichnet haben wollte" (KKK 107) >> >>> oder >> >>> "Gott ist der Urheber [Autor] der Heiligen Schrift: er hat ihre >>> menschlichen Verfasser [Autoren] inspiriert; er handelt in ihnen und >>> durch sie. Er verbürgt somit, daß ihre Schriften die Heilswahrheit >>> irrtumsfrei lehren" (KKK 136) >> >>Ich bin evangelisch, es kümmert mich deshalb nicht, was den Katholen >>im KKK als verbindliche Glaubensforderungen abverlangt wird. > > Dich kümmert wirklich nicht, was über eine Milliarde Katholiken > glauben sollen? Interessiert dich nicht, was deren Denken beeinflusst? Nein, wer diesen unbiblischen (kirchlichen) Sermon glauben möchte, es sei ihm unbenommen. >>Was meinen Gottesglauben (AT und NT) betrifft, kann ich wegen den >>Ungeheuerlichkeiten, die einem liebenden Gott zugeschrieben werden, >>nicht folgen. Das ist Grund genug, den Kanon zu ignorieren. > > Was hat dann Dein Bild von der höchsten Macht im Sein geformt? Gebetsbeziehung zu Gott, aber Glaubensvorgaben kritisch hinterfragen. >>Zitat: >>"Als der Kardinal-Inquisitor mich fragte, ob ich an Gott glaube, >>antwortete ich: Nein, an Ihren Gott glaube ich nicht. >>Als der Atheist mich fragte, ob ich an Gott glaube, >>antwortete ich abermals: Nein, an den Gott, den Sie leugnen, >>glaube ich nicht..." > > Mein selbst erarbeitetes Gottesbild hat nicht das Geringste mit dem > Gott zu tun, der im Buch der Widersprüche und Universalausreden zur > schieren Angsterzeugung vorgelogen wird. Eine ursächliche höchste > Macht im Sein kann ich nur als Nichtfordernde Liebe umschreiben. Jeder glaubt nur das, was er glauben kann. > Aber wie umschreibst Du den Gott, an den Du glaubst? Ist das ein > anderer Gott, als der in der Bibel behauptete, nach dessen > ausdrücklichem Willen sein vorgeblicher Sohn am Kreuz verreckt sein > soll? Also ein anderer Gott als der, der sich laut seinem wichtigsten > Gesetzeswerk in der Bibel, den Zehn Geboten, an den völlig > unschuldigen Kindern bis in die 4. Generation rächen will, nur weil > ein Vorfahre anderen Göttern gedient hat? Jesus ist sicher auch deshalb am Kreuz gestorben, weil er anders als Schriftgelehrte, in Vollmacht geredet hat. Der atl. Rachegott ist nicht mein Gott. Roland Sinsel www.roland-sinsel.de |
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#12
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Roland Sinsel schrieb am Thu, 29 Jul 2010 17:24:39 +0200:
>> Dich kümmert wirklich nicht, was über eine Milliarde Katholiken >> glauben sollen? Interessiert dich nicht, was deren Denken beeinflusst? > >Nein, wer diesen unbiblischen (kirchlichen) Sermon glauben möchte, >es sei ihm unbenommen. Tolerierst Du alles kritiklos, was andere Religionsorganisationen von ihren Schäfchen fordern? >> Was hat dann Dein Bild von der höchsten Macht im Sein geformt? > >Gebetsbeziehung zu Gott, aber Glaubensvorgaben kritisch hinterfragen. Für jemand, der 12 Jahre Kirchenvorstand in einer evangelischen Gemeinde war, sollte das apostolische Glaubensbekenntnis gelten - oder er verlässt nach meiner Meinung diese Kirche, wenn er in seinem Glauben ehrlich ist. Im apostolischen Glaubensbekenntnis wird der in der Bibel behauptete Gott bestätigt und Jesus als dessen eingeborenen Sohn - dem laut Bibel von seinem Vater das Leiden und Sterben als dessen Wille vorbestimmt war, was von Jesus laut Matth. 26, 39-44 dreimal bestätigt wird. >> Mein selbst erarbeitetes Gottesbild hat nicht das Geringste mit dem >> Gott zu tun, der im Buch der Widersprüche und Universalausreden zur >> schieren Angsterzeugung vorgelogen wird. Eine ursächliche höchste >> Macht im Sein kann ich nur als Nichtfordernde Liebe umschreiben. > >Jeder glaubt nur das, was er glauben kann. Das sehe ich ganz genau so - und deshalb distanziere ich mich ausdrücklich von dem in der Bibel behaupteten giftigsten Feind der Religionsfreiheit, diesem Forderer von Rassentrennung, Befehlsgeber für Genozid an 7 Völkern anderer Kultur und Religion und was einer höchsten Macht im Sein sonst noch unterstellt wird als auch von einem extrem verwirrten religiösen Eiferer und nachweislich gescheiterten Weltuntergangs-Propheten. >> Aber wie umschreibst Du den Gott, an den Du glaubst? Ist das ein >> anderer Gott, als der in der Bibel behauptete, nach dessen >> ausdrücklichem Willen sein vorgeblicher Sohn am Kreuz verreckt sein >> soll? Also ein anderer Gott als der, der sich laut seinem wichtigsten >> Gesetzeswerk in der Bibel, den Zehn Geboten, an den völlig >> unschuldigen Kindern bis in die 4. Generation rächen will, nur weil >> ein Vorfahre anderen Göttern gedient hat? > >Jesus ist sicher auch deshalb am Kreuz gestorben, weil er anders als >Schriftgelehrte, in Vollmacht geredet hat. Als Sohn Gottes, wie das im apostolischen Glaubensbekenntnis zu glauben gefordert wird? >Der atl. Rachegott ist nicht mein Gott. Ist Dir bewusst, dass die Rache des Gottes im AT als siebenfach behauptet wird, die seines Sohnes aber als UNENDLICHFACH? Er will sich laut Matth. 25, 41-46 an Menschen mit der EWIGEN Pein im Feuer rächen! Ich kann mir nicht vorstellen, dass auf der Basis des in der Bibel behaupteten giftigsten Feindes der Religionsfreiheit und selbstbekennenden Säuglings- und Kindermassenmörders oder auf der Basis eines extrem verwirrten religiösen Eiferers und nachweislich gescheiterten Weltuntergangs-Propheten ein Gottesbild aufgebaut werden kann, im dem keine Rachegedanken vorkommen. Schön ist natürlich, wenn auch Du solche Rachegedanken ablehnst - aber warum nicht auch die Lehre Jesus, die auf Grund seiner Forderungen in Luk. 12, 32-34, Matth. 5, 17-19, Matth. 5, 39-44 und Matth. 22, 18-21 leicht erkennbar NUR dann einen gewissen Sinn ergeben hätte, wenn das seinen Zuhörern angekündigte Ende aller Dinge und von ihm zu Lebzeiten noch einiger seiner Jünger angekündigte LETZTE Gericht damals auch eingetroffen wäre? Kann es sein, dass es Dir nur auf die Erlösung von Deinen Sünden ankommt - und Du seine eindeutigen Forderungen einfach ignorierst? Das Ende aller Dinge ist vor über 19 Jahrhunderten NICHT eingetroffen, viele Christen verhöhnen die meisten Forderungen Jesus und wollen von ihm wohl nur die kostenlose Eintrittskarte in ein Ewiges Leben - ohne auch nur zu überlegen, was das für ein menschliches Ich nach meiner Meinung bedeuten würde: ewige Langeweile ;-) Peter Zander |
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#13
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"Ijon Tichy" <invalid*invalid.invalid> schrieb im Newsbeitrag news:i2rt9j$pjg$1*news.albasani.net... > On Thu, 29 Jul 2010 13:33:56 +0200, Roland Sinsel wrote: > > Hallo Roland, > >>> "Gott ist der Urheber [Autor] der Heiligen Schrift: er hat ihre >>> menschlichen Verfasser [Autoren] inspiriert; er handelt in ihnen und >>> durch sie. Er verbürgt somit, daß ihre Schriften die Heilswahrheit >>> irrtumsfrei lehren" (KKK 136) >> >> Ich bin evangelisch, es kümmert mich deshalb nicht, was den Katholen >> im >> KKK als verbindliche Glaubensforderungen abverlangt wird. > Bist du jetzt nicht ein wenig inkonsequent? Auch als Evangele glaubst > du > an *denselben* Gott wie die Katholen. Ihr teilt euch das Nicäno- > Konstantinopolitanum. > > http://de.wikipedia.org/wiki/Nic%C3%...ntinopolitanum > > Dieses Glaubensbekenntnis gilt auch für dich und enthält ganz klar und > deutlich einen Bezug zum Gott des Alten Testaments. Dazu nur kurz: Ich glaube an den monotheistischen Gott Jahwe, den Jesus seinen Vater genannt hat. Das Nicäno- Konstantinopolitanum behandelt aber den trinitarischen Gott - Vater Sohn und hl. Geist als den einen Gott. (Zweinaturenlehre) Dieses Mysterium mag glauben wer kann. Dieses kirchliche Konstrukt ist unbiblisch, Jesus selbst wußte nichts davon. Insofern stehe ich mit beiden Füßen im Evangelium. (www.roland-sinsel.de) >> Was meinen Gottesglauben (AT und NT) betrifft, kann ich wegen den >> Ungeheuerlichkeiten, die einem liebenden Gott zugeschrieben werden, >> nicht folgen. Das ist Grund genug, den Kanon zu ignorieren. > Das ist irrelevant. Du und die Katholiken haben dasselbe > Glaubensbekenntnis. Wie gesagt, d<as trinitarische Dogma ist unbiblisch. > Du kannst nicht einfach Teile des AT verwerfen, weil sie nicht zu > deinem > Gottesbild passen. Wie du siehst - ich kann ! > Wenn du den bestialischen, grausamen, sadistischen > Gott des AT verwirfst, musst du konsequenterweise auch den > 'liebenden' > 'gütigen' Gott verwerfen - trennen kann man das nicht, es ist immer > derselbe 'Gott', sowohl für die Katholiken wie für die Protestanten, > sowohl im AT wie im NT. Nein, ein sadistischer Gott ist nicht gleichzeitig ein liebender Gott. Das mag stehen wo es will - es wäre nicht mein Gott. > > Kurzum, du betest einen widerlichen, größenwahnsinnigen, irrealen, > skrupellosen massenmörderischen Götzen an, ob du das willst oder > nicht. > Das kannst du nicht ändern, ohne den christlichen Glauben gänzlich zu > verlassen. Nein, ich verlasse den Glauben der Evangelien nicht gänzlich, das magst du nun benennen wie du möchtest. Mit freundlichen Grüßen Roland Sinsel www.roland-sinsel.de |
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#14
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Roland Sinsel schrieb am Thu, 29 Jul 2010 18:27:30 +0200:
>"Ijon Tichy" invalid*invalid.invalid [ ] >> Wenn du den bestialischen, grausamen, sadistischen >> Gott des AT verwirfst, musst du konsequenterweise auch den >> 'liebenden' >> 'gütigen' Gott verwerfen - trennen kann man das nicht, es ist immer >> derselbe 'Gott', sowohl für die Katholiken wie für die Protestanten, >> sowohl im AT wie im NT. > >Nein, ein sadistischer Gott ist nicht gleichzeitig ein liebender Gott. >Das mag stehen wo es will - es wäre nicht mein Gott. Du hast aber einmal ausdrücklich das unterstrichen: "Juden und Christen sollen Zeugen Gottes vor den anderen Völkern sein. Das befreit und verpflichtet beide zum Tun dessen, was Gott als seinen Willen geoffenbart hat." Was der Gott der Juden geoffenbart haben soll, steht etwa in der Thora, in dem ein giftigster Feind der Religionsfreiheit als Schöpfer von Himmel und Erde behauptet wird, ein Rassist, der das Versklaven friedliebender Menschen befohlen hat und Genozid an 6 Völkern anderer Kultur und Religion, damit die religiösen Vorstellungen deren Menschen nicht die seiner vorgeblichen Eigentumsvolkes beeinflussen. Andere sadistische Gott in der Bibel zugeschriebene Handlungen erspare ich mir - Du kennst sie ja selbst. Ijon Tichy hat nach meiner Meinung vollkommen recht: Du kannst den vorgeblichen Vater Jesus aus dem NT nicht von dem Gott des AT trennen. Du solltest auch nicht einen Mann, der nach eigenen Drohungen Menschen mit der Ewigen Pein im Feuer bestrafen will, als einen liebenden Gott bezeichnen. Ok, klar kannst Du Jesus so bezeichnen - wenn Du Dich selbst belügen willst ;-) Peter Zander |
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#15
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On Thu, 29 Jul 2010 18:27:30 +0200, Roland Sinsel wrote:
> "Ijon Tichy" <invalid*invalid.invalid> schrieb im Newsbeitrag > news:i2rt9j$pjg$1*news.albasani.net... >> On Thu, 29 Jul 2010 13:33:56 +0200, Roland Sinsel wrote: >> Hallo Roland, Ich habe hier mal deine Aussagen zusammengestellt, um ein wenig Übersicht zu schaffen. Aussage 1 (R.S.) > Dazu nur kurz: Ich glaube an den monotheistischen Gott Jahwe, den Jesus > seinen Vater genannt hat. snipped Aussage 2 (R.S.) > Nein, ein sadistischer Gott ist nicht gleichzeitig ein liebender Gott. > Das mag stehen wo es will - es wäre nicht mein Gott. snipped Dummerweise haben wir jetzt das Problem, dass der 'Gott' in Aussage 1 und der 'Gott' in Aussage 2 ausdrücklich IDENTISCH sind. Das AT entspricht im wesentlichen dem jüdischen Tanach. Jesu 'Vater' Jahwe ist genau der grausame, sadistische etc. monotheistische Gott, an den du glaubst - UND zwei Sätze weiter - der NICHT dein Gott ist. Abgesehen davon, dass ja Jesus im Christentum als Erlöser auftritt, der uns angeblich von der vom alttestamentarischen Gott verhängten 'Erbsünde' erlöst haben soll. Meines Erachtens hast du noch nie wirklich über die Inkongruenzen deines Glaubens nachgedacht, du hast, will mir scheinen, nicht wirklich Ahnung, was du da eigentlich glaubst. Du kannst natürlich der Ansicht sein, dass die ganzen Grausamkeiten, die dein Gott da begangen haben soll, reine Erfindung sind, so ähnlich wie ein Märchen, dann hast du aber das Problem der Abgrenzung. Wo hört das Märchen auf, und wo fängt es an. Was an der Bibel ist wahr und was nicht? So oder so, du steckst da bei nüchterner Betrachtung plötzlich bis zum Hals in einem intellektuellen Sumpf und musst an einen Gott glauben, der nicht dein Gott ist. Ich könnte jetzt noch ein wenig darauf herumreiten, dass du auch nicht wirklich evangelisch, sondern Häretiker, ein Ketzer bist, denn die Evangelische Kirche Deutschland verkündet einen trinitarischen Gott gemäß dem Nicänischen Glaubensbekenntnis. http://de.wikipedia.org/wiki/EKD Theologische Haltungen der EKD (...) Gemeinsam ist den Kirchen das Apostolische und das Nicänische Glaubensbekenntnis. (Zitat Ende) Das Nicänische Glaubensbekenntnis verlangt ausdrücklich, dass der Gläubige an den Vater UND den Sohn UND den Heiligen Geist glaube. Zum Glück ist das nicht mein Problem. Mit freundlichen Grüßen Ijon Tichy |
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