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| Newsgroup de.soc.politik.misc Sonstige politische Diskussionen. |
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#1
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Berlin (dpa) - Wäre morgen Bundestagswahl, könnte das Ergebnis anders
ausfallen, als noch vor sechs Wochen. Denn nur 76 Prozent der Deutschen würden noch einmal genauso wählen wie bei der Bundestagswahl am 27. September. 16 Prozent der Wähler würden sich nun für eine andere Partei entscheiden, ergab eine repräsentative Emnid-Umfrage im Auftrag der «Bild am Sonntag». Unter den Ostdeutschen sei der Anteil derer, die ihre Wahl bereuen, mit 28 Prozent deutlich größer als in Westdeutschland. -------------------------------------------------------- Zeigt dieses Umfrageergebnis nicht deutlich, daß eine Legislaturperiode mindestens auf 5, wenn nicht gleich auf 10 Jahre verlängert werden müßte? *Diesem wankelmütigen Volk ist einfach nicht zu trauen*. Warum nicht gleich eine "Einheitspartei der Mitte" aus den etablierten politischen Parteien bilden und in Zukunft das ganze, im Grunde völlig sinnlose Wahlritual alle 4 Jahre ganz ausfallen lassen? w. |
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#2
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Werner Sondermann schrieb:
> Warum nicht gleich eine "Einheitspartei der Mitte" aus den etablierten > politischen Parteien bilden und in Zukunft das ganze, im Grunde völlig > sinnlose Wahlritual alle 4 Jahre ganz ausfallen lassen? Warum nicht gleich einen Monarchen auf Lebenszeit? - nur meine zwo Doppelpfennige - GG -- "If I do not seek to understand what is happening here - then I've got peanuts in my head!" (Sheikh Imran Hosein) |
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#3
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Die meisten sind eben relativ dumm. Per Definition!
Hans Werner Sondermann schrieb: > Berlin (dpa) - Wäre morgen Bundestagswahl, könnte das Ergebnis anders > ausfallen, als noch vor sechs Wochen. Denn nur 76 Prozent der Deutschen > würden noch einmal genauso wählen wie bei der Bundestagswahl am 27. > September. 16 Prozent der Wähler würden sich nun für eine andere Partei > entscheiden, ergab eine repräsentative Emnid-Umfrage im Auftrag der > «Bild am Sonntag». Unter den Ostdeutschen sei der Anteil derer, die ihre > Wahl bereuen, mit 28 Prozent deutlich größer als in Westdeutschland. > -------------------------------------------------------- > > Zeigt dieses Umfrageergebnis nicht deutlich, daß eine Legislaturperiode > mindestens auf 5, wenn nicht gleich auf 10 Jahre verlängert werden > müßte? > > *Diesem wankelmütigen Volk ist einfach nicht zu trauen*. > > Warum nicht gleich eine "Einheitspartei der Mitte" aus den etablierten > politischen Parteien bilden und in Zukunft das ganze, im Grunde völlig > sinnlose Wahlritual alle 4 Jahre ganz ausfallen lassen? > > w. > -- "Sobald der Messias kommt, sind alle [Nichtjuden] Sklaven der Israeliten." Der Talmud <http://www.hansbolte.net/Talmudzitate |
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#4
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On 7 Nov., 12:39, "Werner Sondermann" <werner-ernst-
wilh...*freenet.de> wrote: > Zeigt dieses Umfrageergebnis nicht deutlich, daß eine Legislaturperiode > mindestens auf 5, wenn nicht gleich auf 10 Jahre verlängert werden > müßte? > > *Diesem wankelmütigen Volk ist einfach nicht zu trauen*. Ooouch es zeigt im Grunde nur zunehmend amerikanische Zustände. Medienpräsens, PR zwischen Positivismus und die Hoffnung stirbt zuletzt. Bernstein: "... heraus kommt das, was keiner will." Wobei, Keiner ist offenbar übertrieben: Der ehemaligeVorsitzende des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) Michael Rogowski sagte am 16.12.2004 auf Phönix: „Am 9. November 89 haben wir mit der Maueröffnung auch die Abrissbirne gegen den Sozialstaat in Position gebracht. Hartz V bis VIII werden demnächst folgen. Es ist Klassenkampf und es ist gut so, dass der Gegner auf der anderen Seite kaum noch wahrzunehmen ist." Das Menetekel forderte bereits die Agenda 2020. > Warum nicht gleich eine "Einheitspartei der Mitte" aus den etablierten > politischen Parteien bilden und in Zukunft das ganze, im Grunde völlig > sinnlose Wahlritual alle 4 Jahre ganz ausfallen lassen? Naja, "Einheitsparteien" fehlte es wohl auch etwas an Erfolg. Inzwischen buchen NGO's und Bürgerinitiativen zunehmend Erfolge. Nur mal so nebenbei. Gerd |
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#5
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On 7 Nov., 12:39, "Werner Sondermann" <werner-ernst-
wilh...*freenet.de> wrote: > Berlin (dpa) - Wäre morgen Bundestagswahl, könnte das Ergebnis anders > ausfallen, als noch vor sechs Wochen. Denn nur 76 Prozent der Deutschen > würden noch einmal genauso wählen wie bei der Bundestagswahl am 27. > September. 16 Prozent der Wähler würden sich nun für eine andere Partei > entscheiden, ergab eine repräsentative Emnid-Umfrage im Auftrag der > «Bild am Sonntag». Unter den Ostdeutschen sei der Anteil derer, die ihre > Wahl bereuen, mit 28 Prozent deutlich größer als in Westdeutschland. > -------------------------------------------------------- "Anders" entscheiden??? Mag sein, aber bestimmt genauso dumm wie vorher! |
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#6
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Guy Gaz <guygaz*gmx.de> wrote:
> Werner Sondermann schrieb: > > > Warum nicht gleich eine "Einheitspartei der Mitte" aus den etablierten > > politischen Parteien bilden und in Zukunft das ganze, im Grunde völlig > > sinnlose Wahlritual alle 4 Jahre ganz ausfallen lassen? > > Warum nicht gleich einen Monarchen auf Lebenszeit? > Aber nur wenn man ihn am zweiten Tag guillotinieren darf. -- http://www.nichtraucherschutz-bayern.de/ |
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#7
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Matthias Kern schrieb:
> Guy Gaz <guygaz*gmx.de> wrote: > >> Werner Sondermann schrieb: >> >>> Warum nicht gleich eine "Einheitspartei der Mitte" aus den etablierten >>> politischen Parteien bilden und in Zukunft das ganze, im Grunde völlig >>> sinnlose Wahlritual alle 4 Jahre ganz ausfallen lassen? >> Warum nicht gleich einen Monarchen auf Lebenszeit? >> > Aber nur wenn man ihn am zweiten Tag guillotinieren darf. Ah *so* große Fresse heute? So etwas bekommt ihr Deutschen doch gar nicht hin ![]() - nur meine zwo Doppelpfennige - GG -- "If I do not seek to understand what is happening here - then I've got peanuts in my head!" (Sheikh Imran Hosein) |
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#8
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Am Sat, 7 Nov 2009 12:39:29 +0100 schrieb Werner Sondermann:
> Berlin (dpa) - Wäre morgen Bundestagswahl, könnte das Ergebnis anders > ausfallen, als noch vor sechs Wochen. Denn nur 76 Prozent der Deutschen > würden noch einmal genauso wählen wie bei der Bundestagswahl am 27. > September. 16 Prozent der Wähler würden sich nun für eine andere Partei > entscheiden, ergab eine repräsentative Emnid-Umfrage im Auftrag der > «Bild am Sonntag». Unter den Ostdeutschen sei der Anteil derer, die ihre > Wahl bereuen, mit 28 Prozent deutlich größer als in Westdeutschland. > -------------------------------------------------------- > > Zeigt dieses Umfrageergebnis nicht deutlich, daß eine Legislaturperiode > mindestens auf 5, wenn nicht gleich auf 10 Jahre verlängert werden > müßte? > > *Diesem wankelmütigen Volk ist einfach nicht zu trauen*. > > Warum nicht gleich eine "Einheitspartei der Mitte" aus den etablierten > politischen Parteien bilden und in Zukunft das ganze, im Grunde völlig > sinnlose Wahlritual alle 4 Jahre ganz ausfallen lassen? > > w. Wie weit die Verdummung gediehen ist, kann man daran sehen, dass die Menschen wirklich glauben, daß ein anderer Wahlausgang irgendetwas für sie real ändern würde. Die weltwirtschaftlich Situation wäre die Gleiche. Die Zahl der Menschen in Deutschland, die sich nicht durch eigene Arbeit ihr Leben finanzieren können oder für die es überhaupt keine Arbeit gibt, wäre genauso hoch. Hat jemand wirklich nach der Abwahl der Kohl-Regierung ein Aufwärts unter der dann zufällig ins Amt gekommenen Schröder-Regierung erlebt? Hat die rotschwarze Koalition die Situation für die Masse der Menschen verbessert? Wird sich unter der schwarzgelben Koalition etwas grundsätzlich anders gestalten, als eine rotgrüne oder rotschwarze Koalition es angepackt hätte. Ich bin mir heute darüber im Klaren, daß es völlig gleich ist, welcher der Parteien der Mitte sich an der Regierung befinden. Die Unterschiede betreffen lediglich Nuancierungen des Weges zum Ziel, niemals den grundsätzlichen Weg und schon überhaupt nicht das Ziel. Alle bisherigen Regierungen haben ihren Auftrag, die Standortbedingungen für eine immer optimalere Kapitalverwertung zu verbessern, mehr oder weniger gut erfüllt. Wir hatten sogar Konjunkturphasen, von denen die Masse allerdings nichts hatte. Konnte sie auch nicht, denn die Konjunktur basierte ja darauf, daß es ihr eher schlechter als besser ging. Brummende Konjunktur bedeutet, daß es gelang, Löhne auf ein Minimum zu senken und einen optimalen Bestand an Arbeitslosen zu sichern. Wie es die Kreditanstalt für Wiederaufbau so offen formulierte: Bei den Großunternehmen sowieso, aber auch bei mehr als der Hälfte der mittelständischen Unternehmen lag die Kapitalrendite durchschnittlich immer bei 25% und mehr. Von solchen Gewinnen können die kleinen Sparer natürlich nur träumen, sie dürfen diese unmoralisch hohen Renditen aber durch Lohn- und Leistungsverzicht finanzieren. Ja, es sind auch Firmen bankrott gegangen - aber niemals an zu hohen Lohnkosten, immer an der Unfähigkeit des Managements, die richtigen Produkte zum richtigen Preis zur richtigen Zeit auf dem Markt zu haben. mueding |
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