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Die afghanische Wahlkommission hat die für den kommenden Samstag
angesetzte Präsidentenstichwahl abgesagt. Das teilte der Vorsitzende der afghanischen Wahlkommission, Daud Ali Nadschafi, in Kabul mit. Zugleich erklärte die Wahlkommission Präsident Hamid Karsai zum Sieger und neuen Präsidenten. http://www.n24.de/news/newsitem_5562468.html Das ist doch mal Demokratie vom Feinsten. Acht Jahre Krieg hat es gebraucht um diese Demokratie dort hin zu bringen. Der Wahlbetrüger wird zum Präsidenten gekürt. Das hätten sicher auch hier einige gerne. |
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#2
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Ralf Rebel schrieb:
> Die afghanische Wahlkommission hat die für den kommenden Samstag > angesetzte Präsidentenstichwahl abgesagt. Das teilte der Vorsitzende der > afghanischen Wahlkommission, Daud Ali Nadschafi, in Kabul mit. Zugleich > erklärte die Wahlkommission Präsident Hamid Karsai zum Sieger und neuen > Präsidenten. > http://www.n24.de/news/newsitem_5562468.html > > Das ist doch mal Demokratie vom Feinsten. Acht Jahre Krieg hat es > gebraucht um diese Demokratie dort hin zu bringen. Der Wahlbetrüger wird > zum Präsidenten gekürt. Das hätten sicher auch hier einige gerne. Wie war das nochmal mit Bush, und den Maschinen, die keine Zettel zählen können? Glückauf! Erika Ciesla (QTH: JN49FL) -- Fährst Du Fahrrad? Mußt Du gucken: http://www.erika-ciesla.de |
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#3
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On 2009-11-02 15:09:22 +0100, Ralf Rebel <rebel*nospam.invalid> said:
> Die afghanische Wahlkommission hat die für den kommenden Samstag > angesetzte Präsidentenstichwahl abgesagt. Das teilte der Vorsitzende der > afghanischen Wahlkommission, Daud Ali Nadschafi, in Kabul mit. Zugleich > erklärte die Wahlkommission Präsident Hamid Karsai zum Sieger und neuen > Präsidenten. > http://www.n24.de/news/newsitem_5562468.html > > Das ist doch mal Demokratie vom Feinsten. Acht Jahre Krieg hat es > gebraucht um diese Demokratie dort hin zu bringen. Der Wahlbetrüger wird > zum Präsidenten gekürt. Das hätten sicher auch hier einige gerne. Kein deutsches Blut für den afghanischen Tyrannen! Raus aus Afghanistan! GW |
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#4
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Gerhard Wiese® schrieb:
> Kein deutsches Blut für den afghanischen Tyrannen! Raus aus Afghanistan! Glaubst du etwa, die führten dort Krieg für Karsai? Sie kämpfen fürs Rothschildimperium. Hans -- "Sobald der Messias kommt, sind alle [Nichtjuden] Sklaven der Israeliten." Der Talmud <http://www.hansbolte.net/Talmudzitate |
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#5
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On Mon, 02 Nov 2009 15:09:22 +0100, Ralf Rebel <rebel*nospam.invalid>
wrote: >Acht Jahre Krieg hat es gebraucht um diese Demokratie dort hin zu bringen. Was sind eigentlich Deutschlands Kriegsziele? Die Vertuschung der Tatsache, dass es ein Krieg ist? Wird die Regierungserklärung der Kanzlerin endlich Klartext sprechen? |
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#6
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Robert Jasiek schrieb:
> On Mon, 02 Nov 2009 15:09:22 +0100, Ralf Rebel <rebel*nospam.invalid> > wrote: >> Acht Jahre Krieg hat es gebraucht um diese Demokratie dort hin zu bringen. > > Was sind eigentlich Deutschlands Kriegsziele? Die Vertuschung der > Tatsache, dass es ein Krieg ist? Wird die Regierungserklärung der > Kanzlerin endlich Klartext sprechen? Nein. Dann würde sie ja zugeben müssen, gegen das Grundgesetz gehandelt zu haben. Schau dir Folge 27 von "Neues aus der Anstalt" an, da wird ein Ziel genannt. |
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#8
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Am Mon, 2 Nov 2009 19:35:11 +0100 schrieb J.P.:
> Am Mon, 02 Nov 2009 18:29:58 +0100 schrieb Hans Bolte: > >> Sie kämpfen fürs Rothschildimperium. > > Mann bist du eine Hohlbirne! > > J.P. Auch wenn man Bolte nicht immer immer folgen kann, aber wenn er recht hat, dann hat er recht. Der Krieg in Afghanistan wurde und wird zu keiner Minute im Interesse Afghanistans und seiner Bevölkerung geführt. Es ist denen, die diesen Krieg führen wollten, führten und auch noch Jahre weiter führen werden, auch völlig egal, wer Präsident Afghanistans ist und ob es bei den Wahlen mit rechten Dingen zuging oder nicht. Wichtig ist ist einzig und allein, dass in der Region die Interessen des militärisch-industriellen Komplexes gewahrt sind und diese wiederum dienen den Interessen der Wallstreet - der Begriff "Rothschildimperium" ist doch nichts weiter als ein Synonym dafür. Wenn also jemand eine Hohlbirne hat oder ist, dann solltest Du mal den Blick in den Spiegel wagen. mueding |
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#9
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Am Mon, 02 Nov 2009 18:29:58 +0100 schrieb Hans Bolte:
> Gerhard Wiese® schrieb: >> Kein deutsches Blut für den afghanischen Tyrannen! Raus aus Afghanistan! > > Glaubst du etwa, die führten dort Krieg für Karsai? > > Sie kämpfen fürs Rothschildimperium. Coole Idee. Ein Cabernet Sauvignon aus Afghanistan -Hindukusch Hanglage- könnte die Weinwelt revolutionieren. Du solltest dich beim Blaublütler als Marketingheini bewerben. Lex |
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#10
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Am Mon, 02 Nov 2009 19:03:23 +0100 schrieb Robert Jasiek:
> On Mon, 02 Nov 2009 15:09:22 +0100, Ralf Rebel <rebel*nospam.invalid> > wrote: >>Acht Jahre Krieg hat es gebraucht um diese Demokratie dort hin zu bringen. > > Was sind eigentlich Deutschlands Kriegsziele? Deutschland hat keine Kriegsziele in Afghanistan. Unsere Soldaten erfüllen dort "lediglich" einen Auftrag im Rahmen der westlichen Militärallianz. Schau Dir einfach mal die Karte der Region an und bedenke, daß Pakistans Militär, Polizei und Geheimdienst und damit auch die dortigen Herrscher schon seit vielen Jahre aus den USA finanziert, von diesen also abhängig sind. Rein zufällig konnte man diesen Einflussbereich 2001 auf Afghanistan ausdehnen. Im nördlich liegenden Tadschikistan erklärte man sich bereit, Militärbasen zur Verfügung zu stellen. Einige hundert NATO-Soldaten, überwiegend von der französischen Luftwaffe, kamen daraufhin ins Land. Die USA würdigten die Kooperationsbereitschaft und hoben im Januar 2002 ein seit 1993 gegen Tadschikistan bestehendes Waffenembargo auf. Am 20. Februar schloss sich das Land als letzter Staat der ehemaligen Sowjetunion dem Nato-Programm "Partnerschaft für den Frieden" an. Usbekistan Auf der Suche nach Stützpunkten der westlichen Streitkräfte in Zentralasien bot sich auch Usbekistan als Basis im "Kampf gegen den Terror" an. Zwischenzeitlic sollen schon mal mehrere tausend Soldaten auf der ehemaligen sowjetischen Luftwaffenbasis Karschi und Chanabad nahe der afghanischen Grenze stationiert gewesen sein. Dabei gibt es zunehmende Gerüchte, diese Basen würden auf Dauer zur Aufrechterhaltung der amerikanischen Militärpräsenz in der Region eingerichtet. Auch auf Aserbaidschan lohnt es sich zu schauen. Dort erfolgt ein massiver Ausbau der früheren sowjetischen Luftwaffenbasis Nassosny mit amerikanischer Hilfe. Armenien hat man noch nicht so recht im Griff, weil man sich dort gegen das aggressiven Verhalten des US-Partners Aserbaidschans (Problemkreis Berg-Karabach) erwehren muß. Dafür gelang es, über die sogenannte "Rosenrevolution", einem, von den USA organisierten und finanzierten Putsch, auch in Georgien ein Marionettenregime zu installieren. Die Türkei ist schon seit 1952 Natomitglied. Kommen wir zum Irak. Den hat man 2003 überfallen, die Regierung und alle existierenden Sicherheitsstruktur zerschlagen und den Präsidenten zum Aufhängen freigegeben. Seidem ist dieses Land, wie auch Afghanistan, einem Bürgerkrieg ausgesetzt, der gleichzeitig in beiden Ländern auch ein Kampf gegen die fremden Besatzer ist. ....und mittendrin liegt der Iran, das nächste Opfer. Wenn auch der Iran erst gefallen sein wird, woran kein Zweifel besteht, dann haben die USA ein riesiges Gebiet in ihrer Gewalt und die großen multinationalen Konzerne können dort schalten und walten wie sie wollen. Nach Deutschlands Kriegsziele hattest Du gefragt? Deutsche Soldaten opfern dort nicht Gesundheit und Leben für die Sicherheit ihres Vaterlandes und ihrer Landsleute. Sie werden dort für die Weltmachtambitionen der USA und für die Gewinne des Finanzkapitals, welches ja hinter den multinationalen Konzernen steht, geopfert. > Die Vertuschung der > Tatsache, dass es ein Krieg ist? Das kann ja wohl schlecht ein Kriegsziel sein. Man kann und will deshalb nicht von einem Krieg sprechen, weil man dann auch die Regeln der Kriegsführung einhalten müßte. Diese Regeln beinhalten z.B., dass man die Zivilbevölkerung schonen muß. Dann geht es nicht an, dass man nach der Bombardierung von zwei Tanklastern die Anzahl der getöteten Beteiligten auf 17 bis 142 schätzt, also vor dem solchen Angriff keine genaue Aufklärung betrieben haben kann. Wenn es sich offiziell um einen Krieg handeln würde, dann würde man Kriegsgefangene machen und dem internationalen Roten Kreuz gegenüber Rechenschaft über die Zustände in den Kriegsgefangenenlagern ablegen müssen. Schon mal was von der Zahl der Kriegsgefangenen gehört? Nein? Kannst Du auch nicht, denn es gibt keine - alle an Kämpfen beteiligt sind immer entweder davongekommen oder tot. Aus all diesen Gründen und noch vielen anderen mehr, darf das dort kein Krieg sein. > Wird die Regierungserklärung der > Kanzlerin endlich Klartext sprechen? Ganz klar, nein, denn Frau Merkel besitzt überhaupt keine Kompetenzen, dazu "Klartext" zu sprechen. Sie hat Anweisungen auszuführen und zwar weitgehend kommentarlos. Im Augenblick ist sie gerade zum Empfang von solchen Anweisungen in den USA nachdem sie sich in Brüssel von "EU-Partnern" das O.K. für die nächsten 4 Jahre geholt hat. mueding |
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#11
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"Erika Ciesla" schrieb
>> Das ist doch mal Demokratie vom Feinsten. Acht Jahre Krieg hat es >> gebraucht um diese Demokratie dort hin zu bringen. Der Wahlbetrüger wird >> zum Präsidenten gekürt. Das hätten sicher auch hier einige gerne. > > Wie war das nochmal mit Bush, und den Maschinen, die keine Zettel zählen > können? > Warum in der Ferne schweifen? Wie war das noch mal vor gar nicht allzuviel Tagen in Schleswig-Holstein, wo DIE LINKE Wahlbetrug zu ihrem Nachteil wittert und auch hinreichende Indizien vorlgelet hat, die eine zweite Stimmauszählung rechtfertigen würden, was aber von den nun (u.a. auch deshalb) herrschen Parteien abgelehnt wird? Da waren es Menschen, die sie Stimmen nicht richtig gezählt haben, und in den bisher nachgewiesenen Fällen hätten die Fehler immer zugunsten der CDU gewirkt. Erst fehlten den LINKEN nur (!) 224 Stimmen für einen zusätzlichen Platz im Parlament. Nach erzwungenen Nach-Auszählungen wurden 220 zusätzliche Stimmen für DIE LINKE gefunden. Nun fehlten nur noch 4 Stimmen. Da wurde die Zweitauszählung gestoppt. Am Ende entscheiden von der CDU ins Amt gebrachte Menschen darüber, ob Wahlbezirke, die offensichtlich unstimmige Resultate gemeldet haben, noch einmal überprüft werden. Carstensen wird mit dem Vorwurf leben müssen, dass er 2009 nur mit einem unsininigen und verfassungswidrigen Wahlgesetz zum Amt gekommen ist. Außerdem ist aktenkundig, dass auch in Deutschland und heute Wahlfälschung in erheblichen Größenordnungen stattfindet und diese nur durch Ausübung demokratischer Kontrolle nachgewiesen und korrigiert werden kann. Letzteres unterscheidet Deutschland von Afghanistan. Ob Karsai, Carstensen oder Bush - in den Schulbüchern der Bundesrepublik Deutschland wird stehen, dass der schlimmste Wahlbetrüger Modrow war. (Echt? Modrow? Der auch?) Andre |
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#12
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Mueding schrieb:
> Am Mon, 2 Nov 2009 19:35:11 +0100 schrieb J.P.: >> Am Mon, 02 Nov 2009 18:29:58 +0100 schrieb Hans Bolte: >>> Sie kämpfen fürs Rothschildimperium. >> >> Mann bist du eine Hohlbirne! > > Auch wenn man Bolte nicht immer immer folgen kann, aber wenn er recht hat, > dann hat er recht. Hat er nicht. er ahnt zwar was, aber er versteht es nicht. Das erkennt man daran, daß er sich im Namen irrte, denn es geht mitnichten um die Rothschilds. Es geht möglicherweise um die Bosse von Krauss-Maffei, Rheinmetall, Walher und Heckler und Koch, sowie um jene Konzerne, die in und mit Afghanistan irgendwelche Geschäfte machen wollen, aber keiner von denen heißt Rothschild. Außer bei _denen_ da, da geht es *IMMER* umd die Rothschilds! Oder genauer gesagt, um den ewigen Juden, der ja immer an allem Schuld ist. Da wird also wieder einmal auf das alte Haßobjekt ejakuliert, und die wirklich verantwortlichen verliert man derweil aus den Augen. > Wichtig ist ist einzig und allein, dass in der Region die Interessen des > militärisch-industriellen Komplexes gewahrt sind und diese wiederum dienen > den Interessen der Wallstreet - der Begriff "Rothschildimperium" ist doch > nichts weiter als ein Synonym dafür. Nein, es ist ein Ablenkungsversuch! Alter häßlicher Rassenhaß anstelle berechtigter und notwendiger Kapitalismuskritik, und das hat bekanntlich schon einmal in einer Katastrophe geendet. Glückauf! Erika Ciesla (QTH: JN49FL) -- Fährst Du Fahrrad? Mußt Du gucken: http://www.erika-ciesla.de |
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#13
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On Mon, 2 Nov 2009 21:43:06 +0100, Mueding <mueding*web.de> wrote:
>Sie werden dort für die Weltmachtambitionen der USA und für die Gewinne des >Finanzkapitals, welches ja hinter den multinationalen Konzernen steht, >geopfert. Auch wenn du weitgehend Recht hast, ist die Sicht doch zu einseitig, denn der Krieg dient auch dazu, Afghanistan nicht als uneingeschränktes Terrorcamp und Nuklearlager zuzulassen. Die Weltgemeinschaft sollte Failed States nicht sich selbst überlassen, denn sonst werden in absehbarer Zeit terroristische Warlords zu Atommächten. Man kann einen Failed State allerdings nicht rein militärisch gewinnen. Darum sind klare und realistische Kriegsziele und - umfassender - Entwicklungsziele um so wichtiger. Letztere kann man nicht mit Soldaten erreichen; so etwas funktioniert nur, wenn man einen Staat vorher vollständig in Schutt un Asche gelegt hat (Deutschland 1945). An der Friedenskomponente der (deutschen) Afghanistanpolitik mangelt es leider weitestgehend, denn mit Ausbildung von Polizisten und Milität nebst Scheindemokratie ist es nicht getan. Ganz im Gegenteil bringt der hohe militärische Anteil unserer Politik zu Recht die afghanische Bevölkerung gegen uns auf. Ob in Afghanistan ein islamisch-fundamentalistischer "Gottesstaat" herrscht sollte hingegen v.A. ein Anliegen der einheimischen Bevölkerung sein. Wenn sie sich nicht dagegen wehrt, kann man es auch mit Bomben nicht verhindern. |
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#14
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Robert Jasiek schrieb:
> On Mon, 2 Nov 2009 21:43:06 +0100, Mueding <mueding*web.de> wrote: >> Sie werden dort für die Weltmachtambitionen der USA und für die Gewinne des >> Finanzkapitals, welches ja hinter den multinationalen Konzernen steht, >> geopfert. > > Auch wenn du weitgehend Recht hast, ist die Sicht doch zu einseitig, > denn der Krieg dient auch dazu, Afghanistan nicht als > uneingeschränktes Terrorcamp und Nuklearlager zuzulassen. Die > Weltgemeinschaft sollte Failed States nicht sich selbst überlassen, > denn sonst werden in absehbarer Zeit terroristische Warlords zu > Atommächten. Man kann einen Failed State allerdings nicht rein > militärisch gewinnen. Darum sind klare und realistische Kriegsziele > und - umfassender - Entwicklungsziele um so wichtiger. Letztere kann > man nicht mit Soldaten erreichen; so etwas funktioniert nur, wenn man > einen Staat vorher vollständig in Schutt un Asche gelegt hat > (Deutschland 1945). An der Friedenskomponente der (deutschen) > Afghanistanpolitik mangelt es leider weitestgehend, denn mit > Ausbildung von Polizisten und Milität nebst Scheindemokratie ist es > nicht getan. Ganz im Gegenteil bringt der hohe militärische Anteil > unserer Politik zu Recht die afghanische Bevölkerung gegen uns auf. > > Ob in Afghanistan ein islamisch-fundamentalistischer "Gottesstaat" > herrscht sollte hingegen v.A. ein Anliegen der einheimischen > Bevölkerung sein. Wenn sie sich nicht dagegen wehrt, kann man es auch > mit Bomben nicht verhindern. Selbst in Deutschland hat es nicht allumfassend geklappt. Es gibt immer noch ein paar Leute, die geradeaus denken. Es werden immer mehr, die es auch sagen. Und je mehr die Krise die Sieger beutelt, um so offener kommen die Kritiker zu Wort. Alles was je in der Welt erfunden wurde, Wissenschaftler in Deutschland hatten es zumindest angedacht. Wenn auch heute die Geschichte alle Erfindungen nach Ami-Land verlegt, ohne deutsche Grundlagenforschung führe auch heute noch keine Kutsche ohne Pferde. Von Raketen zum Mond gar nicht zu reden. |
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#15
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Am Mon, 2 Nov 2009 22:32:43 +0100 schrieb Andre Sokolew:
> "Erika Ciesla" schrieb > >>> Das ist doch mal Demokratie vom Feinsten. Acht Jahre Krieg hat es >>> gebraucht um diese Demokratie dort hin zu bringen. Der Wahlbetrüger wird >>> zum Präsidenten gekürt. Das hätten sicher auch hier einige gerne. >> >> Wie war das nochmal mit Bush, und den Maschinen, die keine Zettel zählen >> können? >> > > Warum in der Ferne schweifen? Wie recht Du doch hast. > Wie war das noch mal vor gar nicht allzuviel Tagen in Schleswig-Holstein, wo > DIE LINKE Wahlbetrug zu ihrem Nachteil wittert und auch hinreichende > Indizien vorlgelet hat, die eine zweite Stimmauszählung rechtfertigen > würden, was aber von den nun (u.a. auch deshalb) herrschen Parteien > abgelehnt wird? Da waren es Menschen, die sie Stimmen nicht richtig gezählt > haben, und in den bisher nachgewiesenen Fällen hätten die Fehler immer > zugunsten der CDU gewirkt. Erst fehlten den LINKEN nur (!) 224 Stimmen für > einen zusätzlichen Platz im Parlament. Nach erzwungenen Nach-Auszählungen > wurden 220 zusätzliche Stimmen für DIE LINKE gefunden. > Nun fehlten nur noch 4 Stimmen. > Da wurde die Zweitauszählung gestoppt. > > Am Ende entscheiden von der CDU ins Amt gebrachte Menschen darüber, ob > Wahlbezirke, die offensichtlich unstimmige Resultate gemeldet haben, noch > einmal überprüft werden. Nun gibt es in diesem Lande natürlich noch gerichtliche Möglichkeiten, etwas gegen solche Machenschaften zu unternehmen - aber selbst wenn die Linke ihren zusätzlichen Platz im schleswig-holsteinischen Parlament bekäme, was würde es ernsthaft daran ändern, daß es überhaupt zu einem Wahlbetrug kommen konnte? > Carstensen wird mit dem Vorwurf leben müssen, dass er 2009 nur mit einem > unsininigen und verfassungswidrigen Wahlgesetz zum Amt gekommen ist. > Außerdem ist aktenkundig, dass auch in Deutschland und heute Wahlfälschung > in erheblichen Größenordnungen stattfindet und diese nur durch Ausübung > demokratischer Kontrolle nachgewiesen und korrigiert werden kann. Letzteres > unterscheidet Deutschland von Afghanistan. Die Kontrollinstanz gab es auch in Afghanistan und sie haben sogar funktioniert. Was aber nutzen die bestfunktionierenden Kontrollinstanzen, wenn das Ergebnis ihrer Kontrollen keine Konsequenzen hat? Wenn es einen Unterschied zwischen Afghanistan und Deutschland geben sollte, dann würde dieser also maximal darin bestehen, daß nach Aufdeckung der Aufdeckung eines Wahlbetruges eine entsprechende Korrektur des Wahlergebnisses erfolgt und das alles Konsequenzen für den Betrüger bzw. den, durch den Betrug begünstigten hat. Ich bin mir aber nicht ganz sicher, ob der sinnlose Betrug in Schleswig-Holstein Korrekturen und Konsequenzen nach sich ziehen wird. In Afghanistan jedenfalls wird gerade der grundsätzliche Beweis dafür angetreten, was denn diese ganzen "Demokraten" in Deutschland, aber auch im Rest der westlichen Welt von Demokratie an sich halten. Der Wahlbetrug, der einem Karzai den Präsidentenstuhl sichern sollte, kann als bewiesen angesehen werden. Nach Abzug der Betrugsstimmen bleibt ihm nicht die erforderliche Mehrheit für einen Verbleib im Amt des Präsidenten. Er ist nicht der erforderlichen Mehrheit, nicht einmal von der der Wahlteilnehmer in seinem Amt bestätigt worden. Die "Vereinigten Demokratien" des Westen aber wollten einen Karsai als Marionette behalten und sie werden auch weiterhin über diesen willigen Kollaborateur verfügen können. Nachdem der Westen seinen ernsthaftesten Konkurrenten "überzeugen" konnte (wäre mal interessant, wie teuer sowas ist), auf eine Stichwahl zu verichten, war der Weg für eine neue Amtszeit Karzais frei. Wieso eigentlich, wenn ihm doch die erforderlichen Stimmen fehlen? Es wird also die nächsten Jahre ein Mann Stadthalter des Westens in Afghanistan sein, der auf völlig undemokratische Weise und ohne den erforderlichen Rückhalt in der Mehrheit der Bevölkerung einfach im Amt verbleibt - Afghanistan bleibt die Bananenrepublik, die die Besatzer aus ihr gemacht haben. > Ob Karsai, Carstensen oder Bush - in den Schulbüchern der Bundesrepublik > Deutschland wird stehen, dass der schlimmste Wahlbetrüger Modrow war. > (Echt? Modrow? Der auch?) Warum beziehst Du Dich gerade auf die Person Modrow? Da habe ich keine Befürchtungen, daß auch die anderen Verantwortlichen für dieses schlimme Kapitel der DDR-Geschichte benannt werden - Krenz und Honecker nicht ausgenommen. Modrow war doch nichts weiter als einer der DDR-Bezirksfürsten und nicht weniger und nicht mehr schuldig als alle anderen Fürsten auch. Modrow muß also nicht befürchten, als der "schlimmste Wahlbetrüger" in die Geschichtsbücher einzugehen. Aber unabhängig davon, wird man sich schon in der Geschichtsschreibung an die Verbrechen der Neokolonialisten Bush, Obama, Schröder, Merkel, Blair usw. gut erinnern - lediglich in der politisch korrekten "Geschichtsschreibung" für die BILDungsbürger wird man eine andere Welt vorspiegel. Aber hat man das nicht schon immer getan? Die Menschen, die sich mit sowjetischen Verbrechen, wie dem des verbrecherischen Überfalls auf Polen 1939, beschäftigten, die auf die Morde des NKWD in Katyn hinwiesen, wurden als Geschichtsrevisionisten beschimpft. Aber sie hatten nichts weiter getan, als auf die historische Wahrheit hingewiesen und sich der politisch korrekten "Wahrheit" verweigert. Solche Menschen wird es auch in Zukunft geben, keine Sorge. > Andre mueding |
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